Beiräte

Hexagonauten. Kreis mit Ecken und Kanten!

Jede Geschäftsidee, die bei aescuvest eingereicht wird, durchläuft zunächst ein dreistufiges Auswahlverfahren. Wohl einzigartig in der deutschen Crowdinvesting-Landschaft: In den ersten beiden Schritten muss das Projekt den fachlichen Check des Wissenschaftlichen Beirats sowie den betriebswirtschaftlichen Check des Beirats der Investoren überstehen. Erst wenn die beiden ersten Hürden genommen wurden, werden die Ideengeber zur persönlichen Pitch-Präsentation bei aescuvest eingeladen. Dort wird final entschieden, ob das Projekt auf die Plattform kommt. Nur etwa fünf von 100 eingereichten Projekten kommen durch.  

Wissenschaftlicher Beirat – Es geht um Gesundheit.

Experten aus Forschung und Praxis stellen ihr Wissen in den Dienst der aescuvest Mission. Ihre Erfahrung aus der universitären Lehre und ihre Vernetzung mit bedeutenden Kontakten zur Gesundheitswirtschaft garantieren einen unvergleichlichen Querschnitt bei der Begutachtung von Ideen und Konzepten. Diesen Fachleuten macht keiner etwas vor. 

Prof. Dr. jur. Thomas Schlegel
Wissenschaftlicher Beirat – Medizinrecht

Rechtsanwalt und Dozent für Medizinrecht im Fachbereich Gesundheitsökonomie / Pharma-Oeconomics. Profunder Kenner juristischer Fallstricke und rechtlicher Markteintrittshürden. Ein Spezialist zur Optimierung von Geschäftsmodellen im Gesundheitswesen. Der Garant zur Absicherung von Schutzrechten und Auslotung gesetzlich zulässiger Grenzen und Chancen. Ein konstruktiver Analytiker, wenn es um die Beurteilung von Erfolgsaussichten im Bereich von Medizinischen Dienstleistungen und Arzneimitteln geht.


Prof. Dr. med. Clemens Bulitta
Wissenschaftlicher Beirat – Medizintechnik

Mediziner, Chirurg und Forscher, Dozent und Topmanager im internationalen Healthcare-Sektor. Eine beeindruckende Mischung aus medizintechnischen Spezialisierungsgraden, die sich dieser Mann an den renommiertesten Universitäten der Welt zu erarbeiten vermochte. Aber nicht nur Theoretiker, sondern durch seine zehnjährige Konzerntätigkeit bei einem Weltmarktführer auch hervorragend mit der Wirtschaft vernetzt. Ein Perfektionist, immer auf der Höhe der Zeit und Medizintechnik-Stimme im Wissenschaftlichen Beirat von aescuvest.


Dr. rer. pol. Mynia Deeg
Wissenschaftlicher Beirat – Digitale Gesundheit

Nur Wenige antizipieren die technische Implementierung von futuristisch anmutenden Konzepten in unsere Wirklichkeit. Diese Pionierin ebnete beispielsweise den Übergang vom analogen Pulsfühler zum digitalen Herzensretter. Einer wie ihr gelingt es, die sensiblen Schnittstellen zwischen Erfindung, Anwendung und kommerziellem Erfolg miteinander zu verbinden. Diese erfahrene Marketingmanagerin kennt den direkten Weg in die digitalisierte Welt von morgen und vermittelt den Menschen die überzeugenden Vorteile.


Beirat der Investoren – Es geht um Erfolg.

Der 'Beirat der Investoren' bildet das komplementäre Gegenstück zum 'Wissenschaftlichen Beirat'. Während Spezialisten der einen Seite das Konzept auf Hieb- und Stichfestigkeit im fachlichen und rechtlichen Sinne analysieren, ergänzt das Urteil des Investorenbeirates das Projekt hinsichtlich der Plausibilität und Aussicht auf finanziellen Erfolg sowie Akzeptanz und Attraktivität aus der Perspektive der Geldgeber.
 

Lukasz Sulkowski, Betriebswirt-Informatik (VWA)
Beirat der Investoren

Die seltene Mischung aus digitalem Rechner und untrüglichem Instinkt. Einer, der den Haken an einer Sache wittert und sich selbst, wie alle anderen vor dem falschen Wagnis schützen kann. Investor der ersten Stunde im deutschen und internationalen Marktgeschehen. Sein Portfolio besteht aus über 80 Beteiligungen weltweit. Durch engen Kontakt mit den Gründern perfekt in der Startup-Szene vernetzt. Aktives Vollmitglied im German Crowdfunding Network.


Uwe Siebert, Dipl. Mathematiker
Beirat der Investoren

Weder 'Hai' noch 'Heuschrecke', sondern ein zahlen- und vernunftbegabter Mensch. Er ist als freiberuflicher Unternehmensberater bei Banken, Versicherungen und in der Healthcare-Branche tätig. Wie kaum ein Zweiter kann er mit den Erfahrungen als Wagniskapitalgeber dienen und Unternehmern und deren Geschäftsmodellen auf den Zahn fühlen. Mitglied im German Crowdfunding Network.


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Glossar

Bonuszins (endfällig)

Sieht der Darlehensvertrag einen endfälligen Bonuszins (endfällig zahlbare variable Zinskomponente) vor, so gilt: Endet der Darlehensvertrag durch Ablauf der regulären Vertragslaufzeit, so erhält der Darlehensgeber am Rückzahlungstag einmalig einen Bonuszins in Höhe des im Darlehensvertrag genannten prozentualen Anteils („endfälliger Bonusanteil“) an der im Darlehensvertrag genannten Kennziffer (Umsatz, Gewinn, EBIT oder EBITDA). Zugrunde gelegt wird dabei der gewichtete Durchschnitt der Entwicklung der Kennziffer in den drei vorangegangenen abgeschlossenen Geschäftsjahren (das zuletzt abgeschlossene Geschäftsjahr gewichtet mit 50 %, das Jahr zuvor mit 30 % und das Jahr vor diesem mit 20 %). Endet der Vertrag vor Ablauf der regulären Vertragslaufzeit aufgrund vorzeitiger Kündigung bei Folge-Finanzierungsrunde oder Exit, so wird der Darlehensgeber finanziell so gestellt, als hätte er einen Eigenkapital-Anteil am Darlehensnehmer in Höhe des im Darlehensvertrag genannten prozentualen Anteils („virtuelle Erlösbeteiligung“) veräußert, wobei die Unternehmensbewertung zugrunde gelegt wird, die der Folgefinanzierung bzw. dem Exit zugrunde liegt. Der Darlehensgeber erhält also einen Betrag in Höhe des Produkts seiner – ggf. zwischenzeitlich verwässerten, hierzu sogleich – virtuellen Erlösbeteiligung und der bei Kündigung zugrunde gelegten Unternehmensbewertung (Partizipation an Unternehmenswertsteigerung). Der entsprechende Betrag ist innerhalb von vier Wochen nach dem Tag der Wirksamkeit der Kündigung an den Darlehensgeber auszuzahlen. Der endfällige Bonuszins unterliegt in beiden vorstehend genannten Fällen der Verwässerung: Bei Folge-Finanzierungen in Form von Kapitalerhöhungen während der Laufzeit des Darlehens, bei denen das Kündigungsrecht des Darlehensnehmers nicht ausgeübt wird, verringert sich der endfällige Bonusanteil des Darlehensgebers jeweils mit Wirkung für die Zukunft im Verhältnis des alten zum gesamten neuen Stammkapital des Darlehensnehmers nach Durchführung der Kapitalerhöhung. Dies gilt bei Kapitalherabsetzungen entsprechend. Bei Folge-Finanzierungen in Form von Schwarmfinanzierungen (Crowdfundings), bei denen schuldrechtliche Gewinnbezugsansprüche gewährt werden, verringert sich der endfällige Bonusanteil des Darlehensgebers jeweils in dem Verhältnis des Wertes des wirtschaftlichen Altkapitals (ausgedrückt durch die Pre-Money-Bewertung, die der neuen Schwarmfinanzierung zugrunde liegt) zum Wert des Neukapitals (ausgedrückt durch die dem neuen Funding zugrunde liegende Post-Money-Bewertung; diese errechnet als Pre- Money-Bewertung zuzüglich der Finanzierungssumme im Rahmen des neuen Fundings). Die Verwässerung tritt nicht ein bei Folge-Finanzierungen, deren Umfang geringer ist als das Finanzierungs-Limit laut Darlehensvertrag; bei Down Rounds (wie oben definiert); bei Nachschüssen (wie oben definiert). Der Darlehensgeber stimmt der möglichen Verwässerung seines Zinsanspruchs bereits jetzt zu. Er hat bei Folge-Finanzierungsrunden weder ein Bezugsrecht noch ein Mitbestimmungsrecht, sondern wird die Verwässerung hinnehmen, um optimales Wachstum des Unternehmens des Darlehensnehmers zu ermöglichen. Kündigt das Unternehmen den Darlehensvertrag berechtigt außerordentlich, so fällt kein Bonuszins bei Vertragsende an.


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