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Wer ist Weltmeister in Sachen Innovation?

veröffentlicht am 22.10.2018 von Frank Schwarz, Hexagonaut für Media & Investor Relations




Quelle: World Economic Forum, The Global Competitivness Report 2018

Die Wachstumskraft und Wettbewerbsfähigkeit von Volkswirtschaften wird heute nicht mehr daran festgemacht, ob Unternehmen eines Landes in der Lage sind, Effizienz zu erhöhen und Kosten zu senken. Die Schlüsselfaktoren sind aus Sicht des Weltwirtschaftsforums (WEF) ganz andere. Es dürfte einige Leser überraschen, wer in Sachen Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft auf den vordersten Plätzen landet.
 
In der vierten industriellen Revolution sind Innovation, Flexibilität und die Anpassungsfähigkeit an ein sich änderndes Umfeld, laut Überzeugung des WEF-Gründers Prof. Klaus Schwab die Faktoren, aus denen die Weltmeister in Sachen Wettbewerbsfähigkeit gestrickt sind. Und mit Bezug auf die Innovationsfähigkeit ist darin gemäß der Erhebungen zum „Global Competitiveness Report 2018“ niemand besser als die Deutschen. Zur globalen Führungsgruppe in Sachen Innovationskraft gehören zudem die USA, Japan, Großbritannien und Korea. Abgesehen von Korea also alles alte Industrienationen, die bei manchen Experten als „lahme Enten“ längst abgeschrieben sind. Vermeintlichen Supermächte in Sachen wirtschaftlicher Entwicklung wie China und Indien rangieren im Innovations-Scoring des WEF weit abgeschlagen. Ausschlaggebend für Deutschland waren unter anderem die Zahl der angemeldeten Patente sowie wissenschaftliche Veröffentlichungen und die Zufriedenheit der Kunden mit deutschen Produkten, das feuere die Unternehmen immer wieder zu Verbesserungen und Erneuerungen an – vielleicht ist genau das die Erklärung, wenn Ihre subjektive Einschätzung hinsichtlich Deutschlands Innovationsfähigkeit eher negativ ausfällt. Es kann ja nicht verkehrt sein, das was man tut häufiger zu hinterfragen, sofern es nicht gleich in Pessimismus und Depression niederschlägt.
 
Laut der jüngsten Erhebung wird das Gesamtranking der 140 betrachteten Volkswirtschaften in Sachen Wettbewerbsfähigkeit von den USA, Singapur und Deutschland angeführt. Unter den Top Ten befinden sich mit der Schweiz, den Niederlanden, Großbritannien, Schweden und Dänemark fünf weitere europäische Länder und gerade auch solche, die im besonderen Fokus unserer neuen europaweiten Plattform aescuvest.eu stehen werden.

Insgesamt hat das WEF für die Untersuchung einen Index auf zwölf Determinanten mit insgesamt 98 verschiedenen Indikatoren aus öffentlich verfügbaren Daten zusammengestellt. Wichtige Erkenntnis dabei: Um beim Gesamtbild gut auszusehen, ist eine möglichst gleichmäßig gute Performance in allen Kategorien erforderlich. „Technologie kann Wunder wirken, aber sie kann nicht über andere Schwächen hinwegtäuschen, etwa schlechte Regierungsführung, Korruption oder ein schlechtes Bildungswesen.“

In diesem Sinne wäre es vielleicht angemessen, wenn wir Deutschen und Europäer an unseren  Schwächen arbeiten und  gleichzeitig auf die Stärken besinnen. Wie auf keinem zweiten Kontintent sind Mittel und Möglichkeiten vorhanden, um die Zukunft gemeinsam zu gestalten. Lassen Sie uns etwas daraus machen.



 
 
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Glossar

KASG – Kleinanlegerschutzgesetz

Das Kleinanlegerschutzgesetz ist im Juli 2015 als Erweiterung des Vermögensanlagengesetzes in Kraft getreten. Ziel des Gesetzes ist der Schutz von Privatpersonen bei Geldanlagen. Es setzte erstmals einen rechtlichen Rahmen für das Crowdfunding in Deutschland und sieht einige Erleichterungen gegenüber für andere Vermögensanlagen übliche Pflichten vor. So sind Crowdfinanzierungen unter folgenden Voraussetzungen ohne Prospekt möglich: • Wenn es sich um Vermögensanlagen in Form partiarischer Darlehen oder Nachrangdarlehen handelt, die ausschließlich über eine Internet-Dienstleistungsplattform vermittelt werden. • Wenn der Verkaufspreis sämtlicher von dem Anbieter angebotenen Vermögensanlagen desselben Unternehmens 6 Mio. Euro nicht übersteigt und der Gesamtbetrag der Vermögensanlagen desselben Unternehmens, die von einem Anleger erworben werden können, folgende Beträge nicht übersteigt: • 1.000 Euro • 25.000 Euro, sofern der jeweilige Anleger nach einer von ihm zu erteilenden Selbstauskunft über ein frei verfügbares Vermögen in Form von Bankguthaben und Finanzinstrumenten von mindestens 100.000 Euro verfügt, oder den zweifachen Betrag des durchschnittlichen monatlichen Nettoeinkommens des jeweiligen Anlegers nach einer von ihm zu erteilenden Selbstauskunft, höchstens jedoch 25.000 Euro.


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