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TV-Tipp: 3sat Wissenschaftsdoku – Medizinforschung im Aufbruch

veröffentlicht am 11.09.2018 von Frank Schwarz, Hexagonaut für Presse & Investor Relations



Die beiden Filmemacher Hendrik Löbbert und Klaus Neumann-Egge haben sich auf die Suche nach alternativen Formen der Pharmaforschung  begeben und sind dabei auf Optimisten, Querdenker und Macher gestoßen. Ihre Dokumentation wird am Donnerstag, dem 13. September, ab 20:15 Uhr auf 3sat ausgestrahlt.


Einen Anstoß für ihren Film lieferte die Ice-Bucket-Challenge, die mit Hilfe von Facebook in viraler Form auf die seltene Erkrankung ALS aufmerksam machte und der Forschung auf diesem Gebiet erheblichen Rückenwind zu verschaffen. Statt auf die Pharmaindustrie zu schimpfen, ergreifen Wissenschaftler in aller Welt nun selbst die Initiative und nehmen sich auch der Stiefkinder der Medizin an.

Die beiden Filmemacher begaben sich auf die Suche nach neuen Wegen in der Forschung und Medikamentenentwicklung, abseits von Big-Pharma – und stießen dabei auch auf das Thema Crowdfunding. Durch Vernetzung und Crowdfunding wird jetzt auch dort geforscht, wo der kommerzielle Markt bislang keine Profite sah. Innerhalb kürzester Zeit kamen im Sommer 2014 ausgelöst durch die Ice-Buket-Challenge mehrere Millionen Dollar zusammen, was zwei Jahre später tatsächlich in der Entdeckung eines neuen Gens der seltenen Nervenerkrankung Amyotrophe Lateralsklerose mündete: Dem NEK1-Gen.
 
Die beiden Filmemacher gingen den Fragen nach, ob Ist Crowdfunding und vernetztes Forschen die Zukunft in der medizinischen Wissenschaft sein können und ob die basisdemokratische Förderung einen Pioniergeist entwickelt, der in der klassischen Forschung von privaten Pharmaunternehmen keine Chance hätte. Gezeigt wird darin auch das Berliner Start-up ImmunoLogikImmunoLogik, das in diesem Jahr mehr als 300.000 € für seinen neuartigen HIV-Wirkstoffkandidaten über die Crowd bei aescuvest einwerben konnte.

Diesen Donnerstag zur Prime-Time auf 3sat und ab sofort in der Mediathek.

 

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Glossar

Prospekt

Als Prospekt wird im Zusammenhang mit Kapitalanlagen die schriftliche Zusammenstellung von Informationen über ein öffentlich angebotenes Wertpapier und der damit verbundenen Risiken bezeichnet. In Deutschland dürfen Vermögensanlagen i. d. R. nicht ohne einen Prospekt, den die BaFin zuvor gebilligt hat, öffentlich angeboten werden. Die Prospektpflicht erstreckt sich dabei auch auf Anlageformen, die keine Wertpapiere oder Investmentanteile im engeren Sinne sind. Auch GmbH-Anteile können bspw. darunter fallen. Die BaFin prüft, ob der Prospekt die gesetzlich geforderten Mindestangaben enthält und ob der Inhalt verständlich und widerspruchsfrei ist. Sie prüft jedoch nicht die inhaltliche Richtigkeit des Prospekts, die Seriosität des Anbieters oder die Tragfähigkeit des Geschäftsmodells. Der Prospekt stellt die zentrale Haftungsgrundlage in Streitfällen dar, falls dieser nicht alle wesentlichen Informationen für die Anlageentscheidung enthält bzw. die Angaben nicht den Tatsachen entsprechen. Das 2015 verabschiedete Kleinanlegerschutzgesetz (KASG) hat explizit für Nachrangdarlehen und partiarische Darlehen, die über Crowdfunding-Plattformen eingesammelt werden, eine Befreiung von der Prospektpflicht vorgesehen. Dafür gibt es zwei wesentliche Einschränkungen: private Anleger dürfen je Projekt nicht mehr als 25.000 Euro investieren und Unternehmen dürfen insgesamt maximal 6 Mio. Euro an Kapital einsammeln.


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