Blog

The only way is up. Sind Amerikaner und Engländer wirklich die klügeren Anleger?

veröffentlicht am 10.08.2017 von Frank Schwarz, Hexagonaut für Presse & Investor Relations


Na, da ist wohl jemanden die Hutschnur geplatzt. Nach dem erfolgreichen Börsengang von Delivery Hero (Bewertung 5 Mrd. €) hat einer der beteiligten Wagnisfinanzierer eine Generalabrechnung in der F.A.Z. veröffentlicht und deutlich gesagt, worauf es bei Start-up-Investments wirklich ankommt.
 
In einem Brandbrief mit dem Titel "Es ist zum Heulen" beklagt Christoph Gerlinger, Mit-Gründer der German Startups Group, die schlechte Resonanz auf den Börsengang der Lieferplattform in den Medien und bei deutschen Anlegern. Ein Großteil der Aktien sei nach London und New York gegangen. Dort sei das Verständnis für innovative Geschäftsmodelle mit Aussicht auf großes Wertsteigerungspotenzial deutlich ausgeprägter. Die Deutschen wiederum fänden größeren Gefallen an risiko- wie chancenärmeren Modellen à la „Vapiano“, die stationäre Restaurantkette ist ebenfalls seit Kurzem an der Börse. Es fehle an Mut und Urteilskraft, die ewige Miesepeterei könne zur Gefahr für die Zukunft unseres Landes werden, so sein Fazit.
 
Ob es klug ist, seine potenziellen Anleger sowie Journalisten öffentlich mangelnde Urteilsfähigkeit vorzuwerfen, sei dahingestellt. Die Motivation für seinen „Weckruf“ könnte eine Mischung aus Genugtuung über den eigenen Erfolg und Frustration über die in der Tat verbesserungswürdige Finanzierungssituation für Jung- und Wachstumsunternehmen sein. Diese ist allerdings vielschichtiger begründbar, als allein durch die weltweit berüchtigte „German Angst“.
 
Aber eins ist klar: Wenn alle nur brav auf eingetretenen Pfaden hintereinander her laufen würden, sehe es um Innovation und Fortschritt schlecht aus. Lesenswert ist sein Beitrag allemal. Auch weil er gut erläutert, wie Venture Capital-Geber im Technologiesektor ticken. Für die sind die Anfangsverluste oder Dividenden zweitrangig. Der Blick geht nach vorn und vieles dreht sich um die Frage: Gibt es Platz nach oben? Wesentliche Faktoren sind das Skalierungs- und Wachstumspotenzial von Unternehmen. Fakt ist: Risikofinanzierer, wie es auch Crowdinvestoren sind, verdienen vor allem am Wertzuwachs eines Unternehmens. Die Grafik des Berliner VCs IBB Beteiligungsgesellschaft stellt das bildlich gut dar.
 
Wie funktioniert ein VC-Fonds


Quelle: IBB Beteiligungsgesellschaft
 
Bei der Geldanlage sollten weder Angst noch Mut den Ausschlag geben, sondern wohl kalkuliertes Handeln und der Einklang von Zielsetzung, Chance und Risiko. Diese versuchen wir auf der Plattform möglichst transparent darzustellen. Neben der obligatorischen Basisverzinsung können Anleger bei aescuvest zweifach an den Wachstumspotenzialen der angebotenen Investments partizipieren:
 
1. durch die angestrebte Wertsteigerung in Form von Umsatzboni,
 
2. durch die angebotene Exitbeteiligung.
 
Schauen Sie sich beispielhaft an, wie sich Ihr Investment bei einem mittleren Entwicklungsszenario für LiquiPatch, Rodos Biotarget und PatientCare vervielfältigen könnte.



 
Zurück

Newsletter-Anmeldung

Glossar

Schuldner

Der Schuldner oder auch Darlehensnehmer ist diejenige natürliche oder auch juristische Person, die vom Darlehensgeber einen Geldbetrag für einen gewissen Zeitraum überlassen bekommt und hierfür Zinsen entrichtet.


Alle Begriffe

Gesundheit lohnt sich.
Für jeden von uns.