Blog

snakeFX siegt im Businessplan-Wettbewerb von BayStartUP

veröffentlicht am 17.07.2017 von Frank Schwarz, Hexagonaut für Presse & Investor Relations


Der neuartige Fixateur zur Versorgung schwerverletzter Unfallopfer hat nicht nur die aescuvest Crowd überzeugt. Das Team von nice!innovations ging nun auch aus dem Businessplan-Wettbewerb Nordbayern als Sieger hervor.


Quelle: BayStartUP

Das Realisierungspotenzial, der Innovationsgrad, Geschäftsmodell sowie Markt- und Wachstumspotenzial des snakeFX haben die Jury von BayStartUp überzeugt. Die Experten der bayerischen Wirtschafts-, Investoren- und Gründerszene haben die Erlanger nice!innovations GmbH zum Sieger des Businessplan-Wettbewerbs Nordbayern gekürt. Neben den Lorbeeren bedeutet das 10.000 € für die Unternehmenskasse.
 
Die fränkischen Medizintechniker haben einen neuartigen Fixateur entwickelt, mit dem die Versorgung schwerverletzter Unfallopfer wesentlich verbessert wird. Bisherige Fixateur-externe-Systeme bestehen aus Pins, die in den Knochen gedreht werden. Dabei werden diese Pins umständlich mittels mehrerer Stangen oder Aluminium-Röhren verbunden und stabilisieren so den Knochenbruch. Der snakeFX besteht hingegen aus 15 bis 20 miteinander verbundenen Halbschalen, die sich dem jeweiligen Knochenbruch optimal „schlangengleich“ anpassen. Für die Entwicklung ihrer Idee hatten die Erlanger im vergangenen Jahr eine erfolgreiche Finanzierungskampagne auf aescuvest gestartet, rund 265.000 € hat die Crowd investiert.
 
aescuvest gratuliert dem Team der nice!innovations GmbH um Dr. Heiko Durst und Jörg Trinkwalter.
 
Hinter der BayStartUP GmbH stehen neben der Bayerischen Landesregierung als Geldgeber übrigens zwei Fördervereine, in denen sich unter anderem erfolgreiche ehemalige Start-ups engagieren. Diese sollten ein gutes Gespür für das Potenzial von Gründerteams und ihren Ideen besitzen.
 
Zurück

Newsletter-Anmeldung

Glossar

Prospekt

Als Prospekt wird im Zusammenhang mit Kapitalanlagen die schriftliche Zusammenstellung von Informationen über ein öffentlich angebotenes Wertpapier und der damit verbundenen Risiken bezeichnet. In Deutschland dürfen Vermögensanlagen i. d. R. nicht ohne einen Prospekt, den die BaFin zuvor gebilligt hat, öffentlich angeboten werden. Die Prospektpflicht erstreckt sich dabei auch auf Anlageformen, die keine Wertpapiere oder Investmentanteile im engeren Sinne sind. Auch GmbH-Anteile können bspw. darunter fallen. Die BaFin prüft, ob der Prospekt die gesetzlich geforderten Mindestangaben enthält und ob der Inhalt verständlich und widerspruchsfrei ist. Sie prüft jedoch nicht die inhaltliche Richtigkeit des Prospekts, die Seriosität des Anbieters oder die Tragfähigkeit des Geschäftsmodells. Der Prospekt stellt die zentrale Haftungsgrundlage in Streitfällen dar, falls dieser nicht alle wesentlichen Informationen für die Anlageentscheidung enthält bzw. die Angaben nicht den Tatsachen entsprechen. Das 2015 verabschiedete Kleinanlegerschutzgesetz (KASG) hat explizit für Nachrangdarlehen und partiarische Darlehen, die über Crowdfunding-Plattformen eingesammelt werden, eine Befreiung von der Prospektpflicht vorgesehen. Dafür gibt es zwei wesentliche Einschränkungen: private Anleger dürfen je Projekt nicht mehr als 25.000 Euro investieren und Unternehmen dürfen insgesamt maximal 6 Mio. Euro an Kapital einsammeln.


Alle Begriffe

Gesundheit lohnt sich.
Für jeden von uns.