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PwC-Healthcare-Barometer: Warum geht das Vertrauen in das deutsche Gesundheitssystem immer weiter zurück?

veröffentlicht am 24.02.2019 von Frank Schwarz, Hexagonaut für Media & Investor Relations




Die Zufriedenheit der Deutschen mit ihrem Gesundheitswesen nimmt spürbar ab. Woran liegt es, dass es nur noch 55 Prozent der Bürger zu den drei besten Systemen der Welt zählen? Vor zwei Jahren lag dieser Wert noch bei 64 Prozent, vor einem Jahr immerhin noch bei 59 Prozent. So lauten nämlich die zentralen Ergebnisse des „Healthcare-Barometers 2019“, einer repräsentativen Umfrage der Beratungsgesellschaft PwC, die bereits zum fünften Mal durchgeführt wurde.

 
„Deutschland hat noch immer eine medizinische Versorgung auf sehr hohem Niveau“, so Michael Burkhart, Leiter des Bereichs Gesundheitswirtschaft bei PwC. „Doch im internationalen Vergleich liegen wir in puncto technologische Entwicklung weit zurück.“
Dabei sind die Ursachen für die Unzufriedenheit vielschichtig. Am stärksten kritisieren die Bürger die ärztliche Versorgung: So finden vier von zehn Deutschen laut den Ergebnissen der PwC-Studie, dass Ärzte sich zu wenig Zeit nehmen.
 

Zentraler Kritikpunkt: Zu wenig Zeit

Die Zeitknappheit ist aus Sicht der Bürger/Patienten/Kunden eines der zentralen Probleme des deutschen Gesundheitssystems. Viele der Befragten bemängelten, dass sich Ärzte zu wenig Zeit nehmen würden. Die Schuld lässt sich dafür nicht allein auf die pauschale Abrechnung der Gesetzlichen Krankenversicherung schieben. Zu den wesentlichen Kritikpunkten gehören beispielsweise auch die nicht bedarfsorientierten Sprechzeiten. Und hier schließt sich der Kreis, denn viele Bürger erkennen im Einsatz von innovativen Technologie den potenziellen Beitrag für einen verbesserten Service. „In anderen Ländern ist die elektronische Patientenakte, die zeitlich flexible Wertemessung per App oder die ortsunabhängige Behandlung per Video-Chat längst Wirklichkeit, in Deutschland kommen digitale Technologien erst langsam beim Patienten an. Ich führe die sinkende Zufriedenheit auch darauf zurück, dass wir beim Zukunftsthema E-Health kaum vorankommen“, so Burkhart.
 
Das Thema Service- und Bedarfsorientierung dringt in Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung überall stärker in den Vordergrund, nur im Gesundheitssystem scheint es bislang kaum angekommen zu sein. Genau hier setzen viele Start-ups an, die wir Ihnen auf aescuvest vorstellen. Viele Ideen entwickeln sich aus der praktischen Erfahrung und liefern Ansätze für bessere Effizienz und/oder bessere Erfolge in Therapie und Service. Der Bedarf an solchen Innovationen ist offenbar groß und bietet erhebliche Chancen. Mit Ihrem Investment über aescuvest setzen Sie somit auch ein Votum für den Wunsch nach einer besseren Gesundheitsversorgung – in Deutschland und darüber hinaus.
 
Lesen Sie hier die vollständig Beschreibung der durch PwC ermittelten Studienergebnisse.
 
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