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Neues Investoren-Dashboard sorgt für mehr Übersicht

veröffentlicht am 24.03.2018 von André Schulze, CMO



SkyNet, das klingt ein bisschen nach dem Terminator, ist jedoch die interne Bezeichnung unseres neuen Investoren-Dashboards, das seit Kurzem in Betrieb ist. Der Name soll vor allem für einen guten Überblick stehen. An dieser Stelle möchten wir Sie über Änderungen und erweiterte Funktionen in Ihrem Anleger-Modul informieren.

 
Ihr persönlicher Investorenbereich auf aescuvest.de erinnert in seinem neuen Aufbau an die Online-Depots vieler Banken. Auch wenn diese neue Ansicht von Ihnen nun erstmal eine Neuorientierung erfordert, so sind wir doch sicher, dass Sie sich schnell mit der intuitiven Struktur zurechtfinden werden.
 
Der neue Auftritt bietet Ihnen zunächst eine Übersicht der aescuvest-Projekte, bei denen Sie investiert haben. Auf einem Blick sehen Sie die Höhe Ihres Gesamtinvestments sowie die bislang erhaltenen Auszahlungen.

Im jeweiligen Projektordner finden Sie wie bisher die Dokumente zu Ihrem Investment – nun allerdings gesammelt in einer einzigen Datei namens „Zeichnungsschein“: Diese enthält den Darlehensvertrag, die Allgemeinen Darlehensbedingungen, Widerrufsbelehrung und Projektbeschreibung.


Neu ist auch, dass Sie im Bereich Steuerdokumente ab sofort eine jährliche Erträgnisaufstellung und Ihre Steuerbescheinigungen selbst herunterladen können.


Die Quartalsberichte und Jahresabschlüsse zu den einzelnen Projekten stehen nach wie vor im Bereich Investorenforum, das Sie wie gehabt als letzten Tab auf der jeweiligen Projektseite abgeschlossener Finanzierungskampagnen, in die Sie investiert haben, finden können.


Bei der Gelegenheit noch ein wichtiger Hinweis: Bitte denken Sie daran, dass Sie die persönlichen Daten im Investorenbereich aktuell halten, damit Prämien korrekt zugestellt und Steuerbescheinigungen fehlerfrei erstellt werden können. Das geht allerdings nicht bei den Bankdaten, diesbezügliche Änderungen müssen Sie uns bitte nach wie vor über das Kontaktformular mitteilen – eine Anforderung aus dem Geldwäschegesetz.

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Glossar

Bonuszins (endfällig)

Sieht der Darlehensvertrag einen endfälligen Bonuszins (endfällig zahlbare variable Zinskomponente) vor, so gilt: Endet der Darlehensvertrag durch Ablauf der regulären Vertragslaufzeit, so erhält der Darlehensgeber am Rückzahlungstag einmalig einen Bonuszins in Höhe des im Darlehensvertrag genannten prozentualen Anteils („endfälliger Bonusanteil“) an der im Darlehensvertrag genannten Kennziffer (Umsatz, Gewinn, EBIT oder EBITDA). Zugrunde gelegt wird dabei der gewichtete Durchschnitt der Entwicklung der Kennziffer in den drei vorangegangenen abgeschlossenen Geschäftsjahren (das zuletzt abgeschlossene Geschäftsjahr gewichtet mit 50 %, das Jahr zuvor mit 30 % und das Jahr vor diesem mit 20 %). Endet der Vertrag vor Ablauf der regulären Vertragslaufzeit aufgrund vorzeitiger Kündigung bei Folge-Finanzierungsrunde oder Exit, so wird der Darlehensgeber finanziell so gestellt, als hätte er einen Eigenkapital-Anteil am Darlehensnehmer in Höhe des im Darlehensvertrag genannten prozentualen Anteils („virtuelle Erlösbeteiligung“) veräußert, wobei die Unternehmensbewertung zugrunde gelegt wird, die der Folgefinanzierung bzw. dem Exit zugrunde liegt. Der Darlehensgeber erhält also einen Betrag in Höhe des Produkts seiner – ggf. zwischenzeitlich verwässerten, hierzu sogleich – virtuellen Erlösbeteiligung und der bei Kündigung zugrunde gelegten Unternehmensbewertung (Partizipation an Unternehmenswertsteigerung). Der entsprechende Betrag ist innerhalb von vier Wochen nach dem Tag der Wirksamkeit der Kündigung an den Darlehensgeber auszuzahlen. Der endfällige Bonuszins unterliegt in beiden vorstehend genannten Fällen der Verwässerung: Bei Folge-Finanzierungen in Form von Kapitalerhöhungen während der Laufzeit des Darlehens, bei denen das Kündigungsrecht des Darlehensnehmers nicht ausgeübt wird, verringert sich der endfällige Bonusanteil des Darlehensgebers jeweils mit Wirkung für die Zukunft im Verhältnis des alten zum gesamten neuen Stammkapital des Darlehensnehmers nach Durchführung der Kapitalerhöhung. Dies gilt bei Kapitalherabsetzungen entsprechend. Bei Folge-Finanzierungen in Form von Schwarmfinanzierungen (Crowdfundings), bei denen schuldrechtliche Gewinnbezugsansprüche gewährt werden, verringert sich der endfällige Bonusanteil des Darlehensgebers jeweils in dem Verhältnis des Wertes des wirtschaftlichen Altkapitals (ausgedrückt durch die Pre-Money-Bewertung, die der neuen Schwarmfinanzierung zugrunde liegt) zum Wert des Neukapitals (ausgedrückt durch die dem neuen Funding zugrunde liegende Post-Money-Bewertung; diese errechnet als Pre- Money-Bewertung zuzüglich der Finanzierungssumme im Rahmen des neuen Fundings). Die Verwässerung tritt nicht ein bei Folge-Finanzierungen, deren Umfang geringer ist als das Finanzierungs-Limit laut Darlehensvertrag; bei Down Rounds (wie oben definiert); bei Nachschüssen (wie oben definiert). Der Darlehensgeber stimmt der möglichen Verwässerung seines Zinsanspruchs bereits jetzt zu. Er hat bei Folge-Finanzierungsrunden weder ein Bezugsrecht noch ein Mitbestimmungsrecht, sondern wird die Verwässerung hinnehmen, um optimales Wachstum des Unternehmens des Darlehensnehmers zu ermöglichen. Kündigt das Unternehmen den Darlehensvertrag berechtigt außerordentlich, so fällt kein Bonuszins bei Vertragsende an.


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