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Nach Hoch kommt Tief – Wie sich Anleger jetzt gegen den drohenden Abschwung wappnen können

veröffentlicht am 12.08.2018 von Frank Schwarz, Hexagonaut für Presse & Investor Relations



Nach einer Phase wirtschaftlichen Aufschwungs schaltet die Konjunktur wieder einen Gang nach unten, das kommt so sicher wie das Amen in der Kirche.  Die wirtschaftliche Entwicklung läuft unausweichlich in Zyklen, einzig die Dauer der Auf- und Abschwungphasen lässt sich schwer vorhersagen. Die gute Nachricht: Anleger können gegensteuern.
 
Seit Jahresbeginn mehren sich die Anzeichen dafür, dass sich die aktuelle Boom-Phase dem Ende entgegen neigen könnte. Wichtige Frühindikatoren wie der ifo-Geschäftsklimaindex oder die sich verengende Differenz zwischen kurzfristigen und langfristigen Zinsen senden seit einiger Zeit Warnsignale. So mahnte bereits Bundesbank-Chef Dr. Jens Weidmann eindringlich, die gute Entwicklung könne nicht ewig so weiterlaufen, ergo die deutsche Wirtschaft respektive Wirtschaftspolitik müsse sich auf schlechtere Zeiten vorbereiten.
 
Was bedeutet das für die Anleger?
Vor allem eins: Nun droht auch am Aktienmarkt das Ende der Kursgewinne, denn mit den sich eintrübenden Konjunkturaussichten sinken auch die Erwartungen an die Unternehmensgewinne – und diese sind der wichtigste Treibstoff für die Preise der Dividendenpapiere. Wie reagieren Profis? Sie schichten zum Beispiel Kapital aus zyklischen Unternehmen in weniger konjunktursensible Sektoren um. Dazu gehören in erster Linie die Lebensmittel- und die Gesundheitsindustrie. Die Logik dahinter: Die Umsatzentwicklung richtet sich hier stärker nach der Bevölkerungsentwicklung und weniger nach dem Einkommen. So kauft man ein Auto eher dann, wenn man davon ausgeht, dass man die Raten in den kommenden Monaten problemlos bedienen kann. Nahrung und Gesundheit sind hingegen Grundbedürfnisse, die immer gestillt werden müssen.
 
Wenn die Börsenkurse unisono Richtung Süden wandern, werden allerdings auch die Kurse der genannten Branchen nicht ungeschoren davonkommen. Es dürfte sie lediglich weniger stark treffen. Als Trostpflaster können sich Anleger bei diesen Werten über stabile Dividendenzahlungen freuen.
 
Warum ist das für Sie als Start-up-Investor relevant?
Nun, zum einem sehen Sie, dass Sie über aescuvest in eine stabile Branche investieren können, die weniger vom Wohl und Wehe der Konjunktur abhängig ist. Es bedeutet auch, dass die „Lebensbedingungen“ von Start-ups im Gesundheitssektor dann besser sind als in anderen Branchen. Wenn die Nachfrage einigermaßen konstant bleibt, entscheidet vor allem die Qualität von Produkt und Team über die Zukunft einer Unternehmung. Unausweichlich ist allerdings auch, dass die Bewertung von mit Risikokapital finanzierten Unternehmen sinken wird. Denn die Preise weniger risikobehafteter Geldanlagen werden wieder attraktiver. Aber auch hier sticht das Ass der geringeren Konjunktursensibilität: Start-ups aus dem Gesundheitssektor haben die besseren Karten, weil die Bewertungen von Pharma- und Biotech-Unternehmen an der Börse weniger stark sinken.

Bild: © chuyu2014 - envato.com
 
 
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Darlehenskontingent

Das Darlehenskontingent ist der maximale Betrag, den die Darlehensgeber in ein Unternehmen investieren können. Das Darlehenskontingent entspricht dem Finanzierungslimit bei aescuvest.


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