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Medizin-Nobelpreis geht wieder einmal in die USA

veröffentlicht am 02.10.2017 von Frank Schwarz, Hexagonaut für Presse & Investor Relations




Alljährlich im Herbst steigt die Spannung unter Forschern der Bereiche Physiologie und Medizin. Traditionell am ersten Montag im Oktober gibt es die Antwort auf die  Frage, wer in diesem Jahr den Nobelpreis erhält. Dabei geht es nicht nur um viel Geld – die Sieger erhalten rd. 830.000 € – sondern auch um Prestige.

 
Jeffrey C. Hall, Michael Rosbash und Michael W. Young heißen die glücklichen Gewinner, die sich in diesem Jahr die Auszeichnung für ihre Arbeit zur Erforschung der Inneren Uhr von Lebewesen teilen.
 
Die drei Preisträger nutzten Fruchtfliegen, um diesen Schlaf-Wach-Rhythmus zu ergründen. Im Labor gelang es ihnen, mehrere Gene zu isolieren, welche die biologische Uhr kontrollieren. In einem davon steckt die Bauanleitung für ein Eiweiß, welches sich in den Zellen von Lebewesen über Nacht anhäuft und tagsüber wieder abgebaut wird. 
 
Zusätzlich zur Entdeckung dieses Mechanismus konnten Hall, Rosbash und Young noch weitere Proteine ausfindig machen, die gemeinsam den inneren Takt von Lebewesen unbewusst vorgeben. Die Forscher konnten auch belegen, dass die innere Uhr von Menschen, Tieren und Pflanzen ähnlich funktioniert.
 

Ritterschlag für Forscher und Standort

Die Auszeichnung mit dem in der breiten Öffentlichkeit am meisten beachteten Forschungspreis ist nicht nur ein Ritterschlag für die Laureaten. Auch für die Forschungsstandorte ist die Medaille von enormer Wichtigkeit. Ähnlich wie bei den Olympischen Spielen gibt es einen Medaillenspiegel mit Nationen-Ranking. Und da sieht es zumindest an der absoluten Spitze so aus wie beim Sport: Von 214 Preisträgern kamen bislang 73  aus den USA. Auf den Plätzen folgen Großbritannien (26) und Deutschland (18). Aber noch aussagekräftiger als die Herkunft der Gewinner ist der Standort, an denen sie ihre Forschung betrieben haben: Über 50% der Forscher verbrachten einen Teil ihrer Karrieren in den USA (GB 14%, D 7 %).
 
Und da Forschung in der Regel eine Team-Disziplin ist, dürfen sich auch die Mitarbeiter durch die Auszeichnung geehrt fühlen. Auch wenn sie den Standort längst verlassen haben. Denn trotz der Vorgabe von Alfred Nobel, der Preis solle jeweils für die größte Errungenschaft des vergangenen Jahres vergeben werden, kommt die Auszeichnung meist Jahrzehnte nach der Leistung. So erlebte es auch Prof. Dr. Wolfgang Kehr, Gründer unseres aktuellen Fundings epinamics. Anfang der 70er-Jahre forschte er in Göteborg an der Seite von Arvid Carlsson, der für seine Untersuchung der Wirkung von Dopamin als Neurotransmitter und bei Parkinson im Jahr 2000 den Medizin-Nobelpreis erhalten hat.
 
 
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