Blog

Medizin-Nobelpreis 2018 geht an zwei Krebsforscher

veröffentlicht am 01.10.2018 von Frank Schwarz, Hexagonaut für Presse & Investor Relations



 
Der Wunsch nach Unabhängigkeit, eine beharrliche Entschlossenheit und die Weigerung, konventionelle Weisheit zu akzeptieren, das sind die Tugenden, aus denen nicht nur Unternehmer, sondern auch Forscher geformt sind.
 
Und noch eine Parallele zum Unternehmertum gibt es: Es Bedarf des Muts zum Scheitern. So wollte James Allison eigentlich Medizin studieren. Bis ihm klar wurde, dass er sich als Arzt keine Fehler erlauben dürfte. Als Wissenschaftler hingegen sei es „Teil des Jobs, Fehler zu machen und Hypothesen immer wieder zu testen“, so Allison 2014 in einem Interview mit der ASCO Post, einem Fachmedium für onkologische Forschung. Also entschied er sich, Biologe zu werden.
 
Was treibt Forscher wie Innovatoren in der Medizin an, Sie möchten neues Schaffen – und wenn Sie erfolgreich sind, profitieren wir alle davon. Diese Eigenschaften haben Dr. James P. Allison zu wissenschaftlichen Entdeckungen geführt, die die Behandlung von Krebs verändert haben. Mit seinen Erkenntnissen über die Wirkung von Antikörpern zur körpereigenen Krebsabwehr hat er in den 90er-Jahren die Grundlagen für völlig neue Therapien gelegt. Anders als die etablierten Therapien richten diese sich nicht gegen die Krebszellen selbst, sondern zielt auf das Immunsystem. Auf dieser Basis lassen sich heute Krebspatienten kurieren, die zuvor als unheilbar krank galten.
 
Bereits vor drei Jahren wurde Allison in Frankfurt am Main mit dem Paul-Ehrlich- und Ludwig-Darmstaedter-Preis ausgezeichnet. Heute wurde bekannt gegeben, dass er mit dem Medizin-Nobelpreis ausgezeichnet wird, gemeinsam mit dem Japaner Tasuku Honjo, der gleiche Mechanismen an anderen Proteinen erforschte. Ihre Forschung war die Basis für die Behandlung fortgeschrittenen Melanomen, nichtkleinzelligem Lungenkrebs, Nierenzellkrebs und Morbus Hodgkin.

 
 
Zurück

Newsletter-Anmeldung

Glossar

Private Equity

Private Equity, auf deutsch außerbörsliches Eigenkapital, ist eine Form des Beteiligungskapitals, bei der die vom Kapitalgeber eingegangene Beteiligung nicht an Börsen handelbar ist. Der Kapitalgeber übernimmt bei dieser Form der Beteiligung unternehmerisches Risiko und erhält dafür eine Beteiligung am laufenden Unternehmenserfolg, Wertzuwachs oder Veräußerungsgewinn eines Unternehmens.


Alle Begriffe

Gesundheit lohnt sich.
Für jeden von uns.