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Investoren stehen bei Life Sciences VC-Fonds Schlange

veröffentlicht am 04.04.2017 von VentureCapital Magazin


„Life Sciences VC-Fonds weiter im Aufwind“, das meldet das VentureCapital Magazin in der jüngsten Ausgabe. 810 Mio. Euro hätten vier Fonds im vergangenen Jahr von Investoren eingesammelt und wären dabei auf großes Interesse von institutionellen Adressen, Family Offices und privaten Anlegern gestoßen. Der Grund für diese positive Resonanz sei nicht zuletzt in der guten Performance der bestehenden Life Sciences-Fonds zu suchen: Die Brutto-IRR liege in der Regel zwischen 20 uns 25%. Der Trend beim Investoren-Interesse halte weiter an, im ersten Halbjahr sammeln bereits vier weitere Fonds Investorengelder ein bzw. haben eine Finanzierungsrunde angekündigt.
 
Keine Medaille ohne Kehrseite, denn der hohe Zufluss an Investorengeldern sorgt natürlich für einen gewissen Anlagedruck bei den Fonds-Managern, die auf der Jagd nach interessanten Investments sind. Dass die durchschnittliche Finanzierungsrunden für Medtech- und Biotech-Unternehmen von 8,7 Mio. Euro bzw. 10,8 Mio. Euro in 2011 auf 15,6 Mio. Euro bzw. 25,0 Mio. Euro in 2016 angestiegen sind, dürfte auch auf höhere Unternehmensbewertungen zurückzuführen sein. So konstatierten von der Deutschen Beteiligungs AG und dem Magazin Finance befragte Private Equity-Fondsmanager, dass die für Medizintechnik-Unternehmen gezahlten Preise zu den höchsten gehörten. Das drückt im Zweifel auf die Rendite der Anleger, dürfte aber die Gründer und Unternehmer freuen.
 
Titelthema der zitierten Ausgabe des Fachmagazins für "Investoren und Entrepreneure" ist übrigens das Thema Crowdinvesting unter der provokativen Frage, ob die Schwarmfinanzierung bereits ausgeschwärmt habe – bekanntlich stagnierte das Volumen von Start-up-Finanzierung über die Crowd  im vergangenen Jahr. Das Fazit der Redaktion lautet, dass sich dieser Finanzierungsweg sowohl bei Anlegern als auch bei Kapital suchenden Unternehmen binnen weniger Jahre als Alternative einen Platz geschaffen habe. Um für weiteres Wachstum und eine echte Etablierung zu sorgen, müssten alle Beteiligten an einer weiteren Verbesserung von Angebot und Rahmenbedingungen arbeiten … wir von aescuvest werden unser Bestes dafür tun.
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Glossar

Partiarisches Nachrangdarlehen

Bei einem partiarischen Nachrangdarlehen erhält der Darlehensgeber keine feste, sondern eine variable Verzinsung. Die Verzinsung hängt in den meisten Fällen vom wirtschaftlichen Ergebnis des Unternehmens ab, also ob ein bestimmter Umsatz oder Gewinn erzielt wurde. Partiarische Nachrangdarlehen werden auch als Mezzanine Finanzinstrumente bezeichnet, weil sie ein Merkmal des Eigenkapitals (Gewinnbeteiligung) mit Merkmalen des Fremdkapitals (Rückzahlungspflicht, Befristung, Gläubigerposition, keine wesentlichen Mitspracherechte etc.) vereinen.


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