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Impact Investing: Sozial ist, was gesund macht!

veröffentlicht am 04.08.2017 von Dr. Patrick Pfeffer, Hexagonaut für Strategische Geschäftsführung



Die oben zitierte Formel haben Sie sicher schon einmal in Zusammenhang mit einem anderen Stichwort gehört. An dieser Stelle möchten wir das Original keinesfalls wiederholen, auch wenn es zwischenzeitlich von Politikern aller Couleur in den Mund genommen wurde – von Angela Merkel, über Edmund Stoiber, Guido Westerwelle bis hin zu Wolfgang Clement. In Verbindung mit dem Wort Arbeit hat der Ausspruch, dessen Ursprung dem Weimarer Politiker Alfred Hugenberg zugeschrieben wird, machiavellistische Züge.
 
Der Zweck kann und darf nicht immer und überall die Mittel heiligen.
Und das gilt auch  beim Thema Geldanlegen. Das sehen bei leibe noch nicht alle Menschen so, aber zum Glück immer mehr. Häufig ist es für Anleger schwer zu durchschauen, was mit dem Geld geschieht, das sie anderen überlassen. An wen vergibt die Bank, der ich mein Geld aufs Tagesgeldkonto lege, eigentlich Kredite? Und kann man einem Fondsmanager wie Warren Buffet vertrauen? Der hat einen Ruf als einer der großzügigsten lebenden Philanthropen. Gleichzeitig hält seine Gesellschaft einen Anteil von 10 % an Coca-Cola , einem Unternehmen, dem Kritiker wegen des hohen Zuckeranteils eine nicht zu vernachlässigende Mitschuld an der zunehmenden Verbreitung von Fettleibigkeit, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck und Diabetes II geben. Passt das zusammen?
 
Viele Anleger möchten heute nicht nur, dass das von ihnen investierte Geld das eigene Vermögen mehrt oder zumindest erhält. Sie möchten wissen, wofür Ihr Geld eingesetzt wird oder sie möchten es sogar bewusst dafür einsetzen, dass etwas Bestimmtes geschieht. Dafür wurde in den letzten zehn Jahren der Begriff des „Impact Investing“ geprägt. Damit sind gewinnorientierte Investments gemeint, welche gezielt und messbar Nutzen für die Gesellschaft stiften sollen.
 
Gesundheit lohnt sich. Für jeden von uns.
Doch die Möglichkeiten, so gezielt zu investieren, waren gerade für den „Normalverdienenden“ lange Zeit beschränkt, vor allem im nicht-börslichen Bereich. Crowdinvesting hat das geändert. Und wir bei aescuvest haben uns ganz dieser Idee verschrieben. Die auf unserer Plattform vorgestellten Geschäftsideen sollen Gewinne erwirtschaften, in dem sie Lösungen für die Probleme unserer Gesellschaft anbieten, Gesundheit und Wohlbefinden der Menschen fördern. Die aktuell auf aescuvest vorgestellten Investmentchancen LiquiPatch, Rodos Biotarget und PatientCare sind dafür perfekte Beispiele. Alle drei haben neue Ansätze entwickelt, um die Behandlung schwerwiegender Erkrankungen wie Parkinson, Diabetes II oder Depression zu verbessern. In diesem Zusammenhang möchte ich Sie heute auf das in dieser Woche auf business-on erschienene Interview mit Dr. Marcus Furch, einem der Gründer von Rodos Biotarget hinweisen. Es würde mich freuen, wenn wir Sie damit auch von der Idee des Impact Investings begeistern könnten. Denn Gesundheit lohnt sich. Für jeden von uns.
 
Ihr Patrick Pfeffer
 
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Glossar

Crowdinvesting

Crowdinvesting ist eine Form des Crowdfunding. Bei dieser alternativen Finanzierungsform wird zur Finanzierung eines Vorhabens eine Vielzahl von Personen, die so genannte Crowd, über das Internet als Anleger gewonnen. Die Geldgeber erhalten eine Beteiligung an den zukünftigen Gewinnen des finanzierten Unternehmens in Form von Zinsen und/oder Bonuszahlungen, teils auch eine Beteiligung am Wertzuwachs oder an Exit-Erlösen. Der eingesetzte Betrag wird bis zum Ende der Laufzeiten zurückgezahlt. Der Anleger übernimmt auf diese Weise unternehmerische Risiken und spekuliert auf eine finanzielle Rendite.


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Für jeden von uns.