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Erfolgreiche dritte Finanzierungsrunde für MOIO

veröffentlicht am 18.08.2019 von Frank Schwarz, Head of Investment



Quelle: STIFT, Fotografen A. Beetz und M. Schlevogt (bearbeitet)

Die MOIO GmbH hat einen weiteren wichtigen Finanzierungsbaustein gesetzt. Das Medizintechnikunternehmen meldet einen Mittelzufluss im knapp siebenstelligen Euro-Bereich. Für die Finanzierungsrunde wurden neben Privatinvestoren unter anderem die bm-t beteiligungsmanagement thüringen gmbh (bm|t) als Lead-Investor und die R.O.I. GmbH gewonnen.
 
Das moio.care-System hatte im vergangenen Jahr auf aescuvest.de viele Anleger überzeugt. 134 Investoren haben damals rd. 175.000 € für die weitere Entwicklung des Sensorssystems zur Pflegeunterstützung zur Verfügung gestellt. „Das Konzept des moio.care Systems hat uns von Anfang an überzeugt. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit dem Team auch am neuen zusätzlichen Standort in Erfurt, die abschließenden Entwicklungsarbeiten und den Marktstart 2020 zu begleiten“, so Karin Rabe, Investment Managerin der bm-t. MOIO-Geschäftsführer Jürgen Besser und sein Team gehen somit mit der Unterstützung zweier weiterer starker Partner den letzten Schritten bis zur Markteinführung entgegen.

Das System, das initiiert von der Diakonie Neuendettelsau in Kooperation mit 14 Technologieunternehmen entwickelt wurde, soll in den kommenden Monaten in mehreren Altenpflegeeinrichtungen evaluiert werden. Der Marktstart von moio.care ist für 2020 geplant. Bis September haben Interessierte noch die Möglichkeit sich an der Finanzierungsrunde zu beteiligen.


 
 
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Glossar

Bonuszins (endfällig)

Sieht der Darlehensvertrag einen endfälligen Bonuszins (endfällig zahlbare variable Zinskomponente) vor, so gilt: Endet der Darlehensvertrag durch Ablauf der regulären Vertragslaufzeit, so erhält der Darlehensgeber am Rückzahlungstag einmalig einen Bonuszins in Höhe des im Darlehensvertrag genannten prozentualen Anteils („endfälliger Bonusanteil“) an der im Darlehensvertrag genannten Kennziffer (Umsatz, Gewinn, EBIT oder EBITDA). Zugrunde gelegt wird dabei der gewichtete Durchschnitt der Entwicklung der Kennziffer in den drei vorangegangenen abgeschlossenen Geschäftsjahren (das zuletzt abgeschlossene Geschäftsjahr gewichtet mit 50 %, das Jahr zuvor mit 30 % und das Jahr vor diesem mit 20 %). Endet der Vertrag vor Ablauf der regulären Vertragslaufzeit aufgrund vorzeitiger Kündigung bei Folge-Finanzierungsrunde oder Exit, so wird der Darlehensgeber finanziell so gestellt, als hätte er einen Eigenkapital-Anteil am Darlehensnehmer in Höhe des im Darlehensvertrag genannten prozentualen Anteils („virtuelle Erlösbeteiligung“) veräußert, wobei die Unternehmensbewertung zugrunde gelegt wird, die der Folgefinanzierung bzw. dem Exit zugrunde liegt. Der Darlehensgeber erhält also einen Betrag in Höhe des Produkts seiner – ggf. zwischenzeitlich verwässerten, hierzu sogleich – virtuellen Erlösbeteiligung und der bei Kündigung zugrunde gelegten Unternehmensbewertung (Partizipation an Unternehmenswertsteigerung). Der entsprechende Betrag ist innerhalb von vier Wochen nach dem Tag der Wirksamkeit der Kündigung an den Darlehensgeber auszuzahlen. Der endfällige Bonuszins unterliegt in beiden vorstehend genannten Fällen der Verwässerung: Bei Folge-Finanzierungen in Form von Kapitalerhöhungen während der Laufzeit des Darlehens, bei denen das Kündigungsrecht des Darlehensnehmers nicht ausgeübt wird, verringert sich der endfällige Bonusanteil des Darlehensgebers jeweils mit Wirkung für die Zukunft im Verhältnis des alten zum gesamten neuen Stammkapital des Darlehensnehmers nach Durchführung der Kapitalerhöhung. Dies gilt bei Kapitalherabsetzungen entsprechend. Bei Folge-Finanzierungen in Form von Schwarmfinanzierungen (Crowdfundings), bei denen schuldrechtliche Gewinnbezugsansprüche gewährt werden, verringert sich der endfällige Bonusanteil des Darlehensgebers jeweils in dem Verhältnis des Wertes des wirtschaftlichen Altkapitals (ausgedrückt durch die Pre-Money-Bewertung, die der neuen Schwarmfinanzierung zugrunde liegt) zum Wert des Neukapitals (ausgedrückt durch die dem neuen Funding zugrunde liegende Post-Money-Bewertung; diese errechnet als Pre- Money-Bewertung zuzüglich der Finanzierungssumme im Rahmen des neuen Fundings). Die Verwässerung tritt nicht ein bei Folge-Finanzierungen, deren Umfang geringer ist als das Finanzierungs-Limit laut Darlehensvertrag; bei Down Rounds (wie oben definiert); bei Nachschüssen (wie oben definiert). Der Darlehensgeber stimmt der möglichen Verwässerung seines Zinsanspruchs bereits jetzt zu. Er hat bei Folge-Finanzierungsrunden weder ein Bezugsrecht noch ein Mitbestimmungsrecht, sondern wird die Verwässerung hinnehmen, um optimales Wachstum des Unternehmens des Darlehensnehmers zu ermöglichen. Kündigt das Unternehmen den Darlehensvertrag berechtigt außerordentlich, so fällt kein Bonuszins bei Vertragsende an.


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