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DHDL: 750.000 € Wachstumskapital für den ello

veröffentlicht am 29.09.2018 von Frank Schwarz, Hexagonaut für Presse & Investor Relations




Der ello ist vielleicht „nicht sexy“, aber er überzeugt auch die Löwen. Carsten Maschmeyer investiert gemeinsam mit Georg Kofler in der letzten Folge der VOX-Gründersendung „Die Höhle der Löwen” 350.000 € in den elektrischen Rollator und stellt damit die Weichen für schnelleres Wachstum.

 
Die Idee, älteren Menschen zu mehr Beweglichkeit zu verhelfen, begeisterte Carsten Maschmeyer (seed + speed ventures GmbH) und Georg Kofler (The Social Chain Group AG) in der VOX Gründer-Show „Die Höhle der Löwen“. Die beiden Investoren schlossen einen Deal mit dem Team von eMovements ab und sicherten sich so eine 30 %-Beteiligung am Stuttgarter Unternehmen, das einer breiteren Öffentlichkeit erstmals durch die erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne auf aescuvest.de bekannt gemacht wurde.
 
Das Gründer-Team kokettierte in der Show, indem es den ello als „unsexy“ präsentierte. Aber die Vorteile ihrer Entwicklung leuchtete den Löwen sofort ein. Gleich drei von Ihnen wollten bei eMovements einsteigen. Am Ende investierten sie 100.000 € mehr Kapital, als angefragt und stellen zusätzlich 400.000 € Working Capital zur Verfügung. Einziger Wermutstropfen: Die Bewertung wurde leicht herunter geschraubt, das Unternehmen wurde niedriger gepreist, als in vorhergehenden Finanzierungsrunden. Alle Anleger, die bei aescuvest eingestiegen sind, muss das nicht weiter kümmern. Die Darlehensverträge schützen sie vor Verwässerungseffekte durch eine sogenannte „Down-round“. Die aescuvest-Investoren profitieren so doppelt, denn durch die bessere Kapitalausstattung und damit verbundene Aussicht auf höhere Produktionszahlen und schnellere Marktdurchdringung – zusätzlich angefeuert durch den PR-Effekt der Sendung – dürften die Erträge aus den umsatzabhängigen Bonuszinsauszahlung in den kommenden Jahren ansteigen.
 
Wir gratulieren dem Team von eMovements und allen Investoren.


 
 
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Glossar

Bonuszins (endfällig)

Sieht der Darlehensvertrag einen endfälligen Bonuszins (endfällig zahlbare variable Zinskomponente) vor, so gilt: Endet der Darlehensvertrag durch Ablauf der regulären Vertragslaufzeit, so erhält der Darlehensgeber am Rückzahlungstag einmalig einen Bonuszins in Höhe des im Darlehensvertrag genannten prozentualen Anteils („endfälliger Bonusanteil“) an der im Darlehensvertrag genannten Kennziffer (Umsatz, Gewinn, EBIT oder EBITDA). Zugrunde gelegt wird dabei der gewichtete Durchschnitt der Entwicklung der Kennziffer in den drei vorangegangenen abgeschlossenen Geschäftsjahren (das zuletzt abgeschlossene Geschäftsjahr gewichtet mit 50 %, das Jahr zuvor mit 30 % und das Jahr vor diesem mit 20 %). Endet der Vertrag vor Ablauf der regulären Vertragslaufzeit aufgrund vorzeitiger Kündigung bei Folge-Finanzierungsrunde oder Exit, so wird der Darlehensgeber finanziell so gestellt, als hätte er einen Eigenkapital-Anteil am Darlehensnehmer in Höhe des im Darlehensvertrag genannten prozentualen Anteils („virtuelle Erlösbeteiligung“) veräußert, wobei die Unternehmensbewertung zugrunde gelegt wird, die der Folgefinanzierung bzw. dem Exit zugrunde liegt. Der Darlehensgeber erhält also einen Betrag in Höhe des Produkts seiner – ggf. zwischenzeitlich verwässerten, hierzu sogleich – virtuellen Erlösbeteiligung und der bei Kündigung zugrunde gelegten Unternehmensbewertung (Partizipation an Unternehmenswertsteigerung). Der entsprechende Betrag ist innerhalb von vier Wochen nach dem Tag der Wirksamkeit der Kündigung an den Darlehensgeber auszuzahlen. Der endfällige Bonuszins unterliegt in beiden vorstehend genannten Fällen der Verwässerung: Bei Folge-Finanzierungen in Form von Kapitalerhöhungen während der Laufzeit des Darlehens, bei denen das Kündigungsrecht des Darlehensnehmers nicht ausgeübt wird, verringert sich der endfällige Bonusanteil des Darlehensgebers jeweils mit Wirkung für die Zukunft im Verhältnis des alten zum gesamten neuen Stammkapital des Darlehensnehmers nach Durchführung der Kapitalerhöhung. Dies gilt bei Kapitalherabsetzungen entsprechend. Bei Folge-Finanzierungen in Form von Schwarmfinanzierungen (Crowdfundings), bei denen schuldrechtliche Gewinnbezugsansprüche gewährt werden, verringert sich der endfällige Bonusanteil des Darlehensgebers jeweils in dem Verhältnis des Wertes des wirtschaftlichen Altkapitals (ausgedrückt durch die Pre-Money-Bewertung, die der neuen Schwarmfinanzierung zugrunde liegt) zum Wert des Neukapitals (ausgedrückt durch die dem neuen Funding zugrunde liegende Post-Money-Bewertung; diese errechnet als Pre- Money-Bewertung zuzüglich der Finanzierungssumme im Rahmen des neuen Fundings). Die Verwässerung tritt nicht ein bei Folge-Finanzierungen, deren Umfang geringer ist als das Finanzierungs-Limit laut Darlehensvertrag; bei Down Rounds (wie oben definiert); bei Nachschüssen (wie oben definiert). Der Darlehensgeber stimmt der möglichen Verwässerung seines Zinsanspruchs bereits jetzt zu. Er hat bei Folge-Finanzierungsrunden weder ein Bezugsrecht noch ein Mitbestimmungsrecht, sondern wird die Verwässerung hinnehmen, um optimales Wachstum des Unternehmens des Darlehensnehmers zu ermöglichen. Kündigt das Unternehmen den Darlehensvertrag berechtigt außerordentlich, so fällt kein Bonuszins bei Vertragsende an.


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