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Business Angels und Crowdinvesting – Tipps von einer Goldenen Nase

veröffentlicht am 05.10.2017 von Frank Schwarz, Hexagonaut für Presse & Investor Relations



Crowdfunding und Business Angel-Investments passen gut zusammen. Diese Erfahrung haben mit eMovements und Rodos Biotarget schon zwei Unternehmen gemacht, die eine Kampagne auf aescuvest gestartet haben.

 
Dass auch Business Angels sehr zufrieden mit den neuen Möglichkeiten des Co-Investierens sind, darüber berichtet Dr. Tobias Engelhardt im Interview mit dem Business Angel Netzwerk Deutschland – BAND. Engelhardt investiert seit über 25 Jahren in Unternehmen unterschiedlicher Phasen. Er realisierte Finanzierungen von rund 100 Unternehmen. Seit rund 15 Jahren liegt der Schwerpunkt auf Start-ups und Unternehmen in der Wachstumsphase. 2016 wurde er von Business Angels Netzwerk Deutschland e.V. (BAND) mit der „Goldenen Nase“ ausgezeichnet. Als Investor beim Technologieunternehmen copaltec macht er gute Erfahrungen mit einer Anschlussfinanzierung über Deutschlands führende Crowdinvesting-Plattform „Companisto“. Ablauf und Erfolg lassen ihn ein positives Fazit ziehen: „Crowdinvesting stellt eine echte Finanzierungsalternative in bestimmten Situationen dar. Venture Capital in Deutschland funktioniert ja nur sehr eingeschränkt.“
 

Tipps für die Crowdinvestoren

Als erfahrener Investor hat er natürlich auch einige Tipps für Anleger zur Hand: „Vor allem drei Dinge sind wichtig: das Team, das Team und das Team. Hier sollten Investoren wirklich herausfinden, was die Gründer antreibt, ob sie wirklich nachhaltig und ernsthaft an einem Thema interessiert sind. Schaffen sie es und haben sie vor allem ein Interesse und die langfristige Motivation, einer Idee zum Durchbruch zu verhelfen? Außerdem sollte der Nutzen groß, einfach, nachvollziehbar und quantifizierbar sein. Und der letzte Punkt: Die Marktentwicklung des jeweiligen Segments sollte dem Start-up Rückenwind geben und sich mit dem Produkt decken.“ Das ganze Interview lesen Sie auf der BAND-Webseite.
 
 
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Glossar

Prospekt

Als Prospekt wird im Zusammenhang mit Kapitalanlagen die schriftliche Zusammenstellung von Informationen über ein öffentlich angebotenes Wertpapier und der damit verbundenen Risiken bezeichnet. In Deutschland dürfen Vermögensanlagen i. d. R. nicht ohne einen Prospekt, den die BaFin zuvor gebilligt hat, öffentlich angeboten werden. Die Prospektpflicht erstreckt sich dabei auch auf Anlageformen, die keine Wertpapiere oder Investmentanteile im engeren Sinne sind. Auch GmbH-Anteile können bspw. darunter fallen. Die BaFin prüft, ob der Prospekt die gesetzlich geforderten Mindestangaben enthält und ob der Inhalt verständlich und widerspruchsfrei ist. Sie prüft jedoch nicht die inhaltliche Richtigkeit des Prospekts, die Seriosität des Anbieters oder die Tragfähigkeit des Geschäftsmodells. Der Prospekt stellt die zentrale Haftungsgrundlage in Streitfällen dar, falls dieser nicht alle wesentlichen Informationen für die Anlageentscheidung enthält bzw. die Angaben nicht den Tatsachen entsprechen. Das 2015 verabschiedete Kleinanlegerschutzgesetz (KASG) hat explizit für Nachrangdarlehen und partiarische Darlehen, die über Crowdfunding-Plattformen eingesammelt werden, eine Befreiung von der Prospektpflicht vorgesehen. Dafür gibt es zwei wesentliche Einschränkungen: private Anleger dürfen je Projekt nicht mehr als 10.000 Euro investieren und Unternehmen dürfen insgesamt maximal 2,5 Mio. Euro an Kapital einsammeln.


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