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Buchtipp: "Angel Investing at its best"

veröffentlicht am 06.05.2018 von Frank Schwarz, Hexagonaut für Presse & Investor Relations




Das Start-up-Ökosystem befindet sich im Wandel. Was Banken meist nicht leisten können – die Finanzierung innovativer Unternehmensgründungen – dafür haben sich diverse Ansätze entwickelt, die zunächst nebeneinander entstanden, sich jedoch immer mehr verzahnen. Venture Capital Fonds, Business Angels, Crowdinvestoren, Acceleratoren, Inkubatoren, Family Offices und Förderinstitutionen der Öffentlichen Hand entwickeln sich auch in Deutschland und Europa immer mehr zu einem Netzwerk. Gemeinsam tragen die verschiedenen Akteure dazu bei, dass die volkswirtschaftlich so wichtige Aufgabe der Versorgung junger Unternehmen mit Kapital besser gelingt.

 
Der Leitfaden für Business Angels II trägt in 90 Expertenbeiträgen alles an „Market Intelligence“ zusammen, was Angel Investing auf hohem Niveau heute ausmacht. Ein Nachschlagewerk 464 Seiten stark, geschrieben von mehr als 90 Autorinnen und Autoren. Ein stattliches Werk, das die wachsende Bedeutung des Business Angels-Marktes nachdrücklich unterstreicht. Nicht immer sind die Positionen deckungsgleich, aber gerade das macht, den Reiz des Buches aus und spiegelt die Komplexität und den hohen Grad der Ausdifferenzierung des Ökosystems wider.
 
Auch aescuvest, Mitglied im Business Angel Netzwerk Deutschland, hat einen Beitrag dazu geliefert der aufzeigt, wie Start-ups aus der Gesundheitswirtschaft, Angel- und Crowdinvestoren Hand in Hand gehen können.
 
Praxis-Handbuch für Gründer wie Investoren
Wir kennen bereits viele Angels, die zu Crowdinvestoren geworden sind. Genauso gut können wir uns vorstellen, dass das Crowdinvesting für unternehmerisch orientierte Anleger den Weg in Richtung Angel-Welt eröffnet. Gründer sollten (oder müssen) sich ohnehin mit allen Finanzierungsoptionen auseinandersetzen. Das Buch begleitet die Leser vom ersten Gedanken an eine Investition über die Vertragsgestaltung, die Förderung des getätigten Investments und die Voraussetzungen und Folgen weiterer Finanzierungsrunden bis hin zum Exit – branchenübergreifend, praxisnah und aktuell. Das Buch wendet sich nicht nur an Investoren, sondern auch an Start-ups, die eine Finanzierung durch Angel-Investoren suchen.
 
Angel Investing at its best: Business Angels II, herausgegeben von Ute Günther und Roland Kirchhof und entstanden in Kooperation mit dem VentureCapital Magazin ist seit Freitag im Buchhandel erhältlich und kostet 24,90 €.

 
 
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Glossar

Prospekt

Als Prospekt wird im Zusammenhang mit Kapitalanlagen die schriftliche Zusammenstellung von Informationen über ein öffentlich angebotenes Wertpapier und der damit verbundenen Risiken bezeichnet. In Deutschland dürfen Vermögensanlagen i. d. R. nicht ohne einen Prospekt, den die BaFin zuvor gebilligt hat, öffentlich angeboten werden. Die Prospektpflicht erstreckt sich dabei auch auf Anlageformen, die keine Wertpapiere oder Investmentanteile im engeren Sinne sind. Auch GmbH-Anteile können bspw. darunter fallen. Die BaFin prüft, ob der Prospekt die gesetzlich geforderten Mindestangaben enthält und ob der Inhalt verständlich und widerspruchsfrei ist. Sie prüft jedoch nicht die inhaltliche Richtigkeit des Prospekts, die Seriosität des Anbieters oder die Tragfähigkeit des Geschäftsmodells. Der Prospekt stellt die zentrale Haftungsgrundlage in Streitfällen dar, falls dieser nicht alle wesentlichen Informationen für die Anlageentscheidung enthält bzw. die Angaben nicht den Tatsachen entsprechen. Das 2015 verabschiedete Kleinanlegerschutzgesetz (KASG) hat explizit für Nachrangdarlehen und partiarische Darlehen, die über Crowdfunding-Plattformen eingesammelt werden, eine Befreiung von der Prospektpflicht vorgesehen. Dafür gibt es zwei wesentliche Einschränkungen: private Anleger dürfen je Projekt nicht mehr als 25.000 Euro investieren und Unternehmen dürfen insgesamt maximal 6 Mio. Euro an Kapital einsammeln.


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