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aescuvest erhält 1 Million Euro Wachstumskapital

veröffentlicht am 25.05.2019 von Dr. Patrick Pfeffer, Gründer & Geschäftsführer aescuvest GmbH



aescuvest war 2014 die erste deutsche Plattform speziell für Risikofinanzierung im Gesundheitsmarkt. 2015 wurde die erste Kampagne gestartet. 2018 startete aescuvest als erste Onlineplattform ein europaweites, grenzüberschreitendes Angebot für digitale Risikofinanzierungen. Wir haben bewiesen, dass eine vertikale Plattform mit Fokussierung auf einen sehr spezifischen Wirtschaftszweig eine hohe Akzeptanz bei kapitalsuchenden Unternehmen wie Investoren erreichen kann. Der Proof of concept für unser eigenes Geschäftsmodell, das wir bislang weitgehend aus den Mitteln der Gründer und den Zuflüssen unserer operativen Tätigkeit finanziert haben, wurde erbracht. Nun wollen wir einen weiteren Gang nach oben schalten.
 
Unsere Mission ist es, den innovativsten Unternehmen des Gesundheitssektors einen besseren Zugang zu Risikokapital zu bieten. Gleichzeitig öffnen wir allen Anlegern den frühen Zugang zu spannenden und chancenreichen Investments. Als erste Plattform ermöglicht aescuvest.eu Start-ups der Bereiche Biotech, Medtech und Digital Health aus ganz Europa, im Rahmen von wertpapier- und prospektbasierten Angeboten – damit höchsten Transparenzanforderungen genügend –  grenzüberschreitend privates Beteiligungskapital bei Anlegern in ganz Europa einzuwerben.
 
Übrigens wurde aescuvest für das Angebot dieses ersten standardisierten Wertpapierangebots über eine Onlineplattform vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie besondere Innovativität bescheinigt, private Kapitalgeber können daher mit dem INVEST-Zuschuss für Wagniskapital gefördert werden.

 

Dr. Patrick Pfeffer,
aescuvest Gründer & CEO
Wir wollen unser Angebot nun mit aller Kraft vorantreiben und haben uns daher erstmals selbst auf die Suche nach Investoren gemacht. Der Einstieg einer Gruppe renommierter Investoren, die uns Wachstumskapital in Höhe von rund 1 Million Euro zur Verfügung stellen, ist für uns ein weiterer wichtiger Meilenstein. In der ersten externen Finanzierungsrunde des Unternehmens engagierten sich die auf Start-ups spezialisierte Mutschler Ventures AG, die Beteiligungsgesellschaft Klaus Eckstein KG sowie Dr. Gunter Dunkel als privater Finanzinvestor. Das ist für die Entwicklung von aescuvest ein wichtiger Schritt. Dieses in uns gesetzte Vertrauen ist für das Team eine riesige Motivation und bedeutet zugleich eine besondere Verantwortung.
 
Und natürlich setzen wir wie unsere Investoren darauf, nun europaweit viele Menschen davon zu überzeugen, dass sich Investitionen in Gesundheit ganz besonders auszahlen.
 
Ihr Dr. Patrick Pfeffer
 
 
   
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Glossar

Bonuszins (endfällig)

Sieht der Darlehensvertrag einen endfälligen Bonuszins (endfällig zahlbare variable Zinskomponente) vor, so gilt: Endet der Darlehensvertrag durch Ablauf der regulären Vertragslaufzeit, so erhält der Darlehensgeber am Rückzahlungstag einmalig einen Bonuszins in Höhe des im Darlehensvertrag genannten prozentualen Anteils („endfälliger Bonusanteil“) an der im Darlehensvertrag genannten Kennziffer (Umsatz, Gewinn, EBIT oder EBITDA). Zugrunde gelegt wird dabei der gewichtete Durchschnitt der Entwicklung der Kennziffer in den drei vorangegangenen abgeschlossenen Geschäftsjahren (das zuletzt abgeschlossene Geschäftsjahr gewichtet mit 50 %, das Jahr zuvor mit 30 % und das Jahr vor diesem mit 20 %). Endet der Vertrag vor Ablauf der regulären Vertragslaufzeit aufgrund vorzeitiger Kündigung bei Folge-Finanzierungsrunde oder Exit, so wird der Darlehensgeber finanziell so gestellt, als hätte er einen Eigenkapital-Anteil am Darlehensnehmer in Höhe des im Darlehensvertrag genannten prozentualen Anteils („virtuelle Erlösbeteiligung“) veräußert, wobei die Unternehmensbewertung zugrunde gelegt wird, die der Folgefinanzierung bzw. dem Exit zugrunde liegt. Der Darlehensgeber erhält also einen Betrag in Höhe des Produkts seiner – ggf. zwischenzeitlich verwässerten, hierzu sogleich – virtuellen Erlösbeteiligung und der bei Kündigung zugrunde gelegten Unternehmensbewertung (Partizipation an Unternehmenswertsteigerung). Der entsprechende Betrag ist innerhalb von vier Wochen nach dem Tag der Wirksamkeit der Kündigung an den Darlehensgeber auszuzahlen. Der endfällige Bonuszins unterliegt in beiden vorstehend genannten Fällen der Verwässerung: Bei Folge-Finanzierungen in Form von Kapitalerhöhungen während der Laufzeit des Darlehens, bei denen das Kündigungsrecht des Darlehensnehmers nicht ausgeübt wird, verringert sich der endfällige Bonusanteil des Darlehensgebers jeweils mit Wirkung für die Zukunft im Verhältnis des alten zum gesamten neuen Stammkapital des Darlehensnehmers nach Durchführung der Kapitalerhöhung. Dies gilt bei Kapitalherabsetzungen entsprechend. Bei Folge-Finanzierungen in Form von Schwarmfinanzierungen (Crowdfundings), bei denen schuldrechtliche Gewinnbezugsansprüche gewährt werden, verringert sich der endfällige Bonusanteil des Darlehensgebers jeweils in dem Verhältnis des Wertes des wirtschaftlichen Altkapitals (ausgedrückt durch die Pre-Money-Bewertung, die der neuen Schwarmfinanzierung zugrunde liegt) zum Wert des Neukapitals (ausgedrückt durch die dem neuen Funding zugrunde liegende Post-Money-Bewertung; diese errechnet als Pre- Money-Bewertung zuzüglich der Finanzierungssumme im Rahmen des neuen Fundings). Die Verwässerung tritt nicht ein bei Folge-Finanzierungen, deren Umfang geringer ist als das Finanzierungs-Limit laut Darlehensvertrag; bei Down Rounds (wie oben definiert); bei Nachschüssen (wie oben definiert). Der Darlehensgeber stimmt der möglichen Verwässerung seines Zinsanspruchs bereits jetzt zu. Er hat bei Folge-Finanzierungsrunden weder ein Bezugsrecht noch ein Mitbestimmungsrecht, sondern wird die Verwässerung hinnehmen, um optimales Wachstum des Unternehmens des Darlehensnehmers zu ermöglichen. Kündigt das Unternehmen den Darlehensvertrag berechtigt außerordentlich, so fällt kein Bonuszins bei Vertragsende an.


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