Crowdinvesting

Die Revolution in der Unternehmensfinanzierung


Crowdfunding ist eine innovative Form der Unternehmensfinanzierung, die durch das Internet möglich gemacht wurde. Statt bei einer Bank einen Kredit aufzunehmen oder von institutionellen Investoren Eigenkapital einzuwerben, können Unternehmer, Erfinder oder Projektinitiatoren ihre Geschäftsideen direkt von privaten Anlegern finanzieren lassen.
 
Es gibt unterschiedliche Formen des Crowdfunding. aescuvest ist eine Plattform für  renditeorientiertes Crowdinvesting. Das heißt, hier erhalten die Geldgeber eine Verzinsung des eingesetzten Kapitals – entweder als festen Zinssatz oder als prozentuale Beteiligung am Unternehmenserfolg, häufig auch als Kombination dieser Komponenten.


Der Vorteil für Unternehmer


Mag eine Geschäftsidee auch noch so gut sein, Banken verlangen bei Kreditvergabe eine Sicherheit in Form von verwertbarem Anlagevermögen oder durch eine persönliche Bürgschaft. Für Beteiligungsgesellschaften, die mit Eigenkapital hingegen voll ins Risiko gehen, lohnen sich Investments meist erst ab Millionen-Euro-Beträgen. Denn nur dann steht das Engagement in einem angemessenen Verhältnis zu den Kosten der vorher obligatorisch durchgeführten umfangreichen Prüfung.
 
Viele Geschäftsideen scheitern daher schon im Ansatz mangels Finanzierung, sofern sie nicht aus der eigenen Tasche oder über den Bekanntenkreis finanziert werden können. aescuvest bietet als Crowdinvesting-Plattform nicht nur die Möglichkeit, diese „Family & Friends“-Finanzierung ohne größeren Aufwand in einem formal sicheren Rahmen zu gestalten. Darüber hinaus erreichen die Ideengeber über aescuvest eine große Community von Investoren, die nach Anlagemöglichkeiten im Gesundheitssektor sucht. Ihre Reichweite vervielfacht sich so auf Geldgeber weit über den eigenen Bekanntenkreis hinaus. Damit steigt die Aussicht, dass ein Projekt realisiert werden kann. Zum Wohle aller. Denn Gesundheit lohnt sich. Für jeden von uns. 
 
Erfahren Sie hier mehr, für welche Unternehmen und Projekte ein Crowdfunding bei aescuvest möglich ist.


Die Crowd entscheidet, welche Idee die Chance zur Realisierung erhält


Ein bedeutender Teil der aescuvest Community ist selbst im Gesundheitssektor tätig. Diese Anleger können die Potenziale von Geschäftsideen in diesem heiß umworbenen Segment gut einschätzen. Eine Crowdinvesting-Kampagne bei aescuvest ist somit gleichzeitig ein Markttest: Nur Ideen, die die Crowd überzeugen können, werden auch mit dem Geld der Crowd realisiert. Ein weiterer Vorteil: Durch die große Aufmerksamkeit, die eine Kampagne für die Initiatoren bringt, erreichen Sie eine deutliche Bekanntheitssteigerung innerhalb der relevanten Zielgruppen. Und exklusiv bei aescuvest können Sie über 220.000 Experten und Unternehmen im deutschen Gesundheitssektor ansprechen. Das nennen wir das aescuvest Plus.


Und das springt für die Anleger raus


Die Projekte, die über aescuvest finanziert werden, befinden sich in der Regel in einem frühen Stadium. Das heißt, dass der Markterfolg erst noch belegt werden muss. Die Anleger steigen also kurz vor der Phase in der Entwicklung eines Unternehmens ein, welches das dynamischste Wachstum und damit auch die höchste Wertsteigerung verspricht. Die aescuvest Investoren profitieren davon aus einer Kombination aus festen Zinszahlungen + prozentualer Umsatzbeteiligung + Exit-Bonus. Je höher das Risiko eines Projekts, desto höher ist auch die potenzielle Rendite. Das heißt aber auch, dass ein möglicher Totalverlust einkalkuliert werden muss. Anleger sollten daher ihr Kapital auf verschiedene Investmentchancen verteilen, um so die Risiken zu streuen.

Um die Sicherheit für die Investoren zu erhöhen, überprüft bei aescuvest ein Wissenschaftlicher Beirat sowie der Beirat der Investoren die Plausibilität jedes eingereichten Projekts. Zudem hat der Gesetzgeber einige Schranken im Sinne des Anlegerschutzes installiert. So können private Anleger maximal 10.000 € in ein einzelnes Projekt investieren. Die Beteiligung erfolgt außerdem in Form eines partiarischen Nachrangdarlehens, die Beteiligung an einem möglichen Verlust ist hierbei ausgeschlossen.
 
 

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Glossar

Bonuszins (endfällig)

Sieht der Darlehensvertrag einen endfälligen Bonuszins (endfällig zahlbare variable Zinskomponente) vor, so gilt: Endet der Darlehensvertrag durch Ablauf der regulären Vertragslaufzeit, so erhält der Darlehensgeber am Rückzahlungstag einmalig einen Bonuszins in Höhe des im Darlehensvertrag genannten prozentualen Anteils („endfälliger Bonusanteil“) an der im Darlehensvertrag genannten Kennziffer (Umsatz, Gewinn, EBIT oder EBITDA). Zugrunde gelegt wird dabei der gewichtete Durchschnitt der Entwicklung der Kennziffer in den drei vorangegangenen abgeschlossenen Geschäftsjahren (das zuletzt abgeschlossene Geschäftsjahr gewichtet mit 50 %, das Jahr zuvor mit 30 % und das Jahr vor diesem mit 20 %). Endet der Vertrag vor Ablauf der regulären Vertragslaufzeit aufgrund vorzeitiger Kündigung bei Folge-Finanzierungsrunde oder Exit, so wird der Darlehensgeber finanziell so gestellt, als hätte er einen Eigenkapital-Anteil am Darlehensnehmer in Höhe des im Darlehensvertrag genannten prozentualen Anteils („virtuelle Erlösbeteiligung“) veräußert, wobei die Unternehmensbewertung zugrunde gelegt wird, die der Folgefinanzierung bzw. dem Exit zugrunde liegt. Der Darlehensgeber erhält also einen Betrag in Höhe des Produkts seiner – ggf. zwischenzeitlich verwässerten, hierzu sogleich – virtuellen Erlösbeteiligung und der bei Kündigung zugrunde gelegten Unternehmensbewertung (Partizipation an Unternehmenswertsteigerung). Der entsprechende Betrag ist innerhalb von vier Wochen nach dem Tag der Wirksamkeit der Kündigung an den Darlehensgeber auszuzahlen. Der endfällige Bonuszins unterliegt in beiden vorstehend genannten Fällen der Verwässerung: Bei Folge-Finanzierungen in Form von Kapitalerhöhungen während der Laufzeit des Darlehens, bei denen das Kündigungsrecht des Darlehensnehmers nicht ausgeübt wird, verringert sich der endfällige Bonusanteil des Darlehensgebers jeweils mit Wirkung für die Zukunft im Verhältnis des alten zum gesamten neuen Stammkapital des Darlehensnehmers nach Durchführung der Kapitalerhöhung. Dies gilt bei Kapitalherabsetzungen entsprechend. Bei Folge-Finanzierungen in Form von Schwarmfinanzierungen (Crowdfundings), bei denen schuldrechtliche Gewinnbezugsansprüche gewährt werden, verringert sich der endfällige Bonusanteil des Darlehensgebers jeweils in dem Verhältnis des Wertes des wirtschaftlichen Altkapitals (ausgedrückt durch die Pre-Money-Bewertung, die der neuen Schwarmfinanzierung zugrunde liegt) zum Wert des Neukapitals (ausgedrückt durch die dem neuen Funding zugrunde liegende Post-Money-Bewertung; diese errechnet als Pre- Money-Bewertung zuzüglich der Finanzierungssumme im Rahmen des neuen Fundings). Die Verwässerung tritt nicht ein bei Folge-Finanzierungen, deren Umfang geringer ist als das Finanzierungs-Limit laut Darlehensvertrag; bei Down Rounds (wie oben definiert); bei Nachschüssen (wie oben definiert). Der Darlehensgeber stimmt der möglichen Verwässerung seines Zinsanspruchs bereits jetzt zu. Er hat bei Folge-Finanzierungsrunden weder ein Bezugsrecht noch ein Mitbestimmungsrecht, sondern wird die Verwässerung hinnehmen, um optimales Wachstum des Unternehmens des Darlehensnehmers zu ermöglichen. Kündigt das Unternehmen den Darlehensvertrag berechtigt außerordentlich, so fällt kein Bonuszins bei Vertragsende an.


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