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moio.care - Das intelligente Pflegepflaster


Herausforderung

Mehr als zwei Drittel der 2,6 Millionen pflegebedürftigen Menschen in Deutschland werden zu Hause versorgt – die meisten von ihnen durch Angehörige. Das zeigt die Pflegestatistik des Statistischen Bundesamtes. Gemäß der zweijährlich erscheinenden Statistik leben 71 Prozent oder 1,9 Millionen der Menschen, die Leistungen der Pflegeversicherung erhalten, in den eigenen vier Wänden. Der Großteil davon – ca. 1,3 Millionen – erhält laut dieser Statistik Pflegegeld. Das bedeutet, dass sie in der Regel ausschließlich durch Angehörige ohne professionelle Unterstützung gepflegt werden.
Jährlich steigt die Anzahl Pflegebedürftiger um 48.000 an, circa 60 % leiden an demenziellen Veränderungen. Dieses Syndrom stellt damit die Hauptindikation für Pflegebedürftigkeit dar. Für das Jahr 2019 wird in Deutschland von mehr als 1,8 Millionen Demenzkrankten, in der EU von mehr als 10 Millionen und weltweit von über 46 Millionen ausgegangen. Die Zahl der Demenzkranken wird sich weltweit alle 20 Jahre verdoppeln, so dass Hochrechnungen mit 131 Millionen Betroffenen im Jahr 2050 rechnen.
Die besonderen Herausforderungen, die die Betreuung von Menschen mit Demenz mit sich bringt, bedeuten speziell für Angehörige, die den Großteil der Versorgung demenzkranker Menschen übernehmen, eine enorme Belastung.
Es bedarf fachlicher Unterstützung, um ihnen den Pflegealltag im häuslichen Bereich zu erleichtern und ihre Lebensqualität zu verbessern.
Es zeichnet sich jedoch ab, dass das relativ konstante Angebotspotenzial professioneller Dienstleister den steigenden Bedarf nicht decken wird und in den nächsten Jahren eine gravierende Versorgungslücke entsteht.
Mit Hilfe der heute bestehenden Strukturen ist diese Versorgungslücke nicht zu schließen. Neue Formen der Kooperation und Arbeitsteilung zwischen allen Beteiligten – Familie, Angehörigen und Pflegefachkräften – werden notwendig, um Menschen effizient und nach ihren individuellen Bedürfnissen zu versorgen.


Lösungsansatz

Das moio.care-TeleCare-System informiert Pflegende, falls konkreter Handlungsbedarf besteht, so dass Pflegebedürftiger und Pflegender nicht permanent örtlich aneinander gebunden sind. Kontroll- und Routineaufgaben werden reduziert und auf beiden Seiten entstehen so Entlastungseffekte, die zu mehr Mobilität und Privatsphäre, besserer sozialer Teilhabe und besserem Schutz vor Selbst- und Fremdgefährdung führen.

Während bestehende Systeme wie Armbanduhren oder Broschen von den Betroffenen nicht akzeptiert und abgenommen werden, wird das moio mit Hilfe eines speziellen Pflasters unter der Kleidung auf dem Rücken des Pflegebedürftigen befestigt. Durch seine besonders dünne und flexible Bauform wird es vom Träger nicht wahrgenommen und kann 24/7 Unterstützung bieten. Die Positionierung am Körperstamm gewährleistet zudem eine besonders gute Datenqualität, da Bewegungsartefakte der Arme, der Kleidung o.ä. keine Rolle spielen.

In der ersten Entwicklungsstufe soll das System in Pflasterform mit folgenden Funktionen verfügbar sein:

Geofencing: Virtuelles Geofencing indoor und outdoor gibt Alarm, wenn desorientierte Menschen definierte Zonen verlassen. Das führt zu größerer Bewegungsfreiheit bei Betroffenen und Betreuenden und stellt eine starke Entlastung für beide dar.

Sturzerkennung: moios Beschleunigungs- und Lagesensor erkennt zuverlässig Stürze. Zudem gibt es Bescheid, wenn sturzgefährdete Personen aus dem Bett aufstehen wollen. Zeitnahe Hilfestellung kann die Anzahl von Stürzen deutlich verringern.

Vorbeugung des Wundliegens: Das moio beobachtet die Zeit seit der letzten Lageänderung. Pflegende werden informiert, sobald ein definiertes Intervall bewegungslos verstrichen ist. Sie müssen somit nur bedarfsgerechte Umlagerungen vornehmen, unnötige Eingriffe werden vermieden.

Aktive Ortung: Durch die aktive Ortung ermöglicht das moio.care System jederzeit, die Position eines desorientierten Menschen genau zu ermitteln – indoor und outdoor. Der Aufwand für die Suche wird dadurch deutlich reduziert.

Tragekontrolle: Das moio kontrolliert ständig, ob es auch tatsächlich Körper getragen wird. Sollte es ungewollt abgenommen werden oder verloren gehen, werden die Betreuenden darüber sofort informiert.

Aktivitätsprofil: Das moio kann auswerten, wann und wieviel sich der Träger bewegt hat. Das daraus erstellte Aktivitätsprofil gibt bspw. Aufschluss über den Tag-Nacht-Rhythmus oder den Energiebedarf.

Wir erhöhen die Lebensqualität pflegender und gepflegter Menschen durch zielgerichtete und zeitnahe Information. Damit gestalten wir aktiv die Pflege von morgen – innovativ, effizient, vernetzt.


Kapitalbedarf

250.000 € werden für die anstehenden Entwicklungsschritte und die Vorbereitung der Markteinführung des moio.care-TeleCare-Systems benötigt.


Gründerteam

Das hochqualifizierte moio.care-Team um Jürgen Besser (Geschäftsführender Gesellschafter & für die bisherige Entwicklung zuständiger Wissenschaftlicher Angestellter an der Wilhelm Löhe Hochschule in Fürth) und Guenter M. Hefner (Co-Gründer und Geschäftsführer der Gesellschafterin eesy-innovation GmbH) wird Ihnen dieses Finanzierungsprojekt im Spätherbst 2017 bei aescuvest präsentieren. 
Die MOIO GmbH hat mit dem Evangelisch-Lutherischen Diakoniewerk Neuendettelsau KdöR, der größten diakonischen Anstalt in Bayern und einem der größten unabhängigen diakonischen Träger in Deutschland einen starken strategischer Partner für die Markterschließung, der zudem als Co-Finanzierungspartner das Vorhaben substanziell unterstützt.


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Der Mindestanlagebetrag ist der Betrag, den ein Investor mindestens anlegen muss, um an der Finanzierung eines Projekts teilzunehmen. Der Mindestanlagebetrag auf aescuvest beträgt 250 €.


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