Angestrebte Wertsteigerung:

Faktor 8 Ihres Investments

Laufzeit:

5 Jahre
  • Attraktiv – Unbeschränkte Beteiligung der Anleger an der Wertsteigerung des Unternehmens

  • Erfolgreich – stetige Umsätze durch bestehende Rahmenverträge mit Klinikgruppen

  • Solide – Bewährtes Geschäftsmodell in nachhaltig wachsendem Markt

Hinweis gemäß § 12 Abs. 2 & Abs. 3 VermAnlG:
Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen. Der in Aussicht gestellte Ertrag ist nicht gewährleistet und kann auch niedriger ausfallen.

Key Facts

  • Die Herausforderung: Die ständige Verfügbarkeit von sterilem Instrumentarium bei gleichzeitigem Einhalten höchster Hygienestandards stellt Kliniken heute vor große Herausforderungen: logistisch, personell, räumlich, finanziell und nicht zuletzt aus hygienischen Gründen.
  • Der Lösungsansatz: Die MediTip-Medical MTM GmbH importiert, verarbeitet und handelt mit steril verpackten, medizinischen Systemen und Behandlungseinheiten aus medizinischem Stahl zum ausschließlich einmaligen Gebrauch. Dadurch wird die Verfügbarkeit von sterilem Instrumentarium und der Schutz vor Kontamination gewährleistet, gleichzeitig sinken Kosten und werden Raum-und Personalkapazitäten entlastet.
  • Das Besondere: Neben der besseren Qualität sterilisierter Metallinstrumente bietet MTM aus einer Bandbreite von 198 Produkten das Zusammenstellen kundenspezifischer Sets, die in Deutschland verpackt und verschickt werden. Damit wird eine schnelle und flexible Zulieferung gewährleistet. Auch die Entsorgung gebrauchten Bestecks kann übernommen werden.
  • Der Kapitalbedarf: Zur Finanzierung des eigenen Wachstums, zum Aufbau des Warenbestands will MTM bis zu 500.000 Euro durch Crowdfunding finanzieren. Die Zielsumme beträgt 250.000 Euro.


1. Die Idee

Herausforderung Keime – Der unsichtbare Feind im Krankenhaus

Klemmen, Scheren und Pinzetten durchlaufen einen langen Weg von einem Patienten bis zum nächsten. Wenn auf dieser Strecke etwas schiefläuft, kann das fatale Konsequenzen haben. Bei Kliniken mit Sterilgutversorgungsabteilungen kommen die Bestecke in riesige Maschinen. Angetrocknetes Blut muss vorher per Hand gereinigt werden. Die Instrumente müssen teils zerlegt, anschließend wieder zusammengesetzt werden.
Sicher nicht die anspruchvollste Aufgabe in einer Klinik, aber eine höchst verantwortungsvolle. Und gerade deshalb ist es auch besonders schwer, geeignetes Personal für diesen Bereich zu finden. Die Mitarbeiter müssen nicht nur geschult, sondern sich auch der Tragweite ihres Tuns bewusst sein. Keime, die in geschwächte Körper der Patienten gelangen, können lebensbedrohliche Folgen haben. Multiresistente Erreger, die in jüngster Zeit immer wieder für Schlagzeilen sorgten, haben mit einem geschwächt Immunsystem leichtes Spiel. Hygiene und Keime sind neben dem Thema Effizienz Reizwörter für jeden Krankenhausmitarbeiter. Tritt ein Problem auf, werden nicht selten die drei Themengebiete gegenläufig miteinander verknüpft. Aber die Angelegenheit ist noch vielschichtiger. Die ständige Verfügbarkeit von sterilen Instrumentarium bei gleichzeitigem Einhalten höchster Hygienestandards stellt Kliniken auch logistisch vor große Herausforderungen. Bei der Wiederaufbereitung von Re-use Instrumenten in den Kliniken kann es zu kritischen Engpässen kommen. Es besteht beispielsweise ein latentes Risiko für den Operateur am frühen Nachmittag, das benötigte Instrumentarium aus der Morgenoperation nicht rechtzeitig aus der Sterilisation zur Verfügung zu haben. Die Aufbereitung ist zeitintensiv, geschultes Personal häufig knapp.

Lösungsansatz: Einweg-Instrumentarium

Die Problematik zeichnet den Weg zum Einweg-Instrumentarium schon vor, diese werden auch von den großen Medizintechnikunternehmen angeboten. Bislang allerdings in sehr beschränktem Umfang, teilweise auch aus Kunststoff. In diese Lücke ist die MediTip-Medical MTM GmbH gestoßen. Sie importiert, verarbeitet und handelt mit steril in Papier verpackten, medizinischen Systemen und Behandlungseinheiten aus Metall der Güteklasse 2 a zum ausschließlich einmaligen Gebrauch. Neben der besseren Qualität sterilisierter Metallinstrumente bietet MTM das Zusammenstellen kundenspezifischer Sets, die das Caritas-Behindertenwerk in Eschweiler in eigenen Rein-und Weißräumen wäscht und verpackt, anschließend werden sie von einem zertifizierten Partner, der HA2 Medizintechnik GmbH in Halbertstadt, für fünf Jahre sterilisiert. MTM beliefert Vertriebspartner und Endabnehmer direkt aus Deutschland, somit schnell und flexibel. Gleichzeitig kann MTM als einer der wenigen Anbieter in Deutschland seinen Kunden auch die fachgerechte Entsorgung des Instrumentariums leisten und sorgt dafür, dass der Stahl im Kreislauf erhalten bleibt. Re-use Instrumente werden stets aufs Neue gereinigt und sterilisiert. Das bedeutet eine mögliche Infektionsgefahr bei einem wiederholten Einsatz. Bei der Anwendung von neuen Einmalinstrumenten kommt dagegen stets ein 100 % steriles Instrument zum Einsatz.



Hinweis gemäß § 12 Abs. 2 & Abs. 3 Vermögensanlagengesetz

Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen. Der in Aussicht gestellte Ertrag ist nicht gewährleistet und kann auch niedriger ausfallen. Die aescuvest GmbH übernimmt keine Garantie dafür, dass ausgewiesene Zinsen tatsächlich erzielt werden.

Mehr Informationen finden Sie unter Risikohinweise.

Vermögensanlagen-Informationsblatt


Unternehmens- und Kontaktdaten

MediTip-Medical MTM GmbH
Rathausplatz 14
46359 Heiden
Deutschland

E-Mail: info@meditip-medical.de oder per Kontaktformular
Website: www.meditip-medical.de

Handelsregisternummer: HRB 15055
Zuständiges Handelsregister: Amtsgerichts Coesfeld
Gründungsjahr: 2013
Geschäftsführer: Jürgen Köhne
  • Attraktiv – Unbeschränkte Beteiligung der Anleger an der Wertsteigerung des Unternehmens

  • Erfolgreich – stetige Umsätze durch bestehende Rahmenverträge mit Klinikgruppen

  • Solide – Bewährtes Geschäftsmodell in nachhaltig wachsendem Markt

Rendite-Rechner

Unser Rendite-Rechner visualisiert die mögliche Wertsteigerung in Abhängigkeit der Höhe Ihres Investments. Die angestrebte Wertsteigerung ist unterteilt in die Bestandteile Basiszins, Umsatzbeteiligung und Multiple. Diese Rendite-Prognose ist unverbindlich, der in Aussicht gestellte Ertrag ist nicht gewährleistet und kann auch niedriger ausfallen.

Die erwartete Wertsteigerung nach Jahren beträgt 35.000,00 bei einer Rendite in Höhe von 51,57 % p.a. und einem Gesamtrückfluss von 40.000,00.

Hinweis: Unser Investitionsrechner stellt eine unverbindliche Werbemitteilung dar und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es stellt weder eine Anlageberatung noch ein Angebot im Sinne der gesetzlichen Vorgaben dar.

Unverbindliche Beispielrechnung bei einem Investment von 5.000 EUR:

Termin Zahlungsart Einnahmen (EUR)
01.04.2020 3 % Basiszins für 2018 (anteilig) & 2019 (ggf. anteilig) 225
01.04.2020 0,8 % Umsatzbeteiligung* für 2019 600
01.04.2021 3 % Basiszins für 2020 150
01.04.2021 0,8 % Umsatzbeteiligung* für 2020 1.200
01.04.2022 3 % Basiszins für 2021 150
01.04.2022 0,8 % Umsatzbeteiligung* für 2021 1.880
01.04.2023 3 % Basiszins für 2022 150
01.04.2023 0,8 % Umsatzbeteiligung* für 2022 2.800
31.12.2023 Rückzahlung 5.000
01.04.2024 3 % Basiszins für 2023 150
01.04.2024 0,8 % Umsatzbeteiligung* für 2023 4.000
01.04.2024 Angestrebte Wertsteigerung (Multiple) von Faktor 8
(unter Anrechnung bereits gezahlter Basiszinsen, Umsatzbeteiligungen und möglicher Gewinnausschüttungen, der Frühzeichnerbonus (so zutreffend) wird nicht angerechnet)
23.695
  SUMME 40.000
*Die Umsatzbeteiligung von 0,8 % des jeweiligen Jahresumsatzes der MediTip-Medical GmbH wird anteilig der invidiuellen Investmentquote berechnet und basiert auf realisierten Finanzierungssumme von 100.000 € (Finanzierungsschwelle). Die prozentuale Umsatzbeteiligung ändert sich entsprechend der tatsächlich eingeworbenen Finanzierungssumme. So beträgt die Umsatzbeteiligung 2,0 %, wenn eine realisierte Finanzierungssumme von 250.000 € als Basis angesetzt wird - wie im Kampagnenvideo der MediTip-Medical GmbH.
 

Exit-Beteiligung

1,96 % vom Verkaufserlös (bezogen auf eine Pre-Money-Bewertung von 5.000.000 EUR, basierend auf einer realisierten Finanzierungssumme von 100.000 € (Finanzierungsschwelle); ändert sich entsprechend der tatsächlich eingeworbenen Summe). Wird eine höhere Summe als die Finanzierungsschwelle eingeworben, so erhöht sich der Exit-Zins.

Hinweis gemäß § 12 Abs. 2 & Abs. 3 VermAnlG:
Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen. Der in Aussicht gestellte Ertrag ist nicht gewährleistet und kann auch niedriger ausfallen.

Neuigkeiten

  • 06.11.2018 - Was wäre Ihnen ein keimfreies Krankenhaus wert?


    Ein Aufenthalt im Krankenhaus ist etwas, von dem man sich wünscht, dass es möglichst schnell vorbei geht. Nicht nur, weil man schnell gesund werden, sondern immer häufiger auch, weil man nicht krank werden möchte. Die Chance, sich beim Klinikaufenthalt eine „Krankenhausinfektion“ zuzuziehen, liegt bei 3 bis 5 %1.Die fachsprachlich "nosokomial" bezeichneten Infektionen werden so genannt, weil sie während des Aufenthalts in einem Krankenhaus oder einer anderen klinischen Einrichtung auftreten. Sie können vom Personal oder anderen Patienten übertragen werden. Einer der häufigsten Erreger weltweit ist der Methicillin-resistente Staphylococcus aureus (MRSA). MRSA-Bakterien sind gegen bestimmte Antibiotika resistent und daher schwierig zu behandeln. Die Folge sind verlängerte Krankenhausaufenthalte und erhöhte Behandlungskosten. Noch fataler ist jedoch die hohe Sterblichkeitsrate.Das Risiko an einer solchen Infektion zu sterben ist anderthalb mal so hoch, wie das Sterberisiko bei einer Infektion mit der nicht-resistenten Variante. Einer der Übertragungswege sind mehrfach verwendete medizinische Instrumente.

    Was kosten uns Krankenhausinfektionen?

    Die häufigsten Krankenhausinfektionen sind Infektionen der Harnwege (Blasenentzündung), der Atemwege (Lungenentzündung, Bronchitis), Wundinfektionen nach Operationen und die Sepsis (Blutvergiftung). Auch Durchfallerkrankungen können im Krankenhaus erworben werden, z. B. die Clostridium difficile assoziierte Diarrhoe (CDAD). Ca. 10 % der Krankenhausinfektionen werden inzwischen durch multiresistente Erreger hervorgerufen, also Erreger, bei denen viele Antibiotika-Klassen nicht mehr wirksam sind. In der Europäischen Union erkranken jedes Jahr mehr als 150.000 Krankenhauspatienten an einer MRSA-Infektion. Die daraus resultierenden Kosten für das europäische Gesundheitssystem werden auf 380 Mio. € geschätzt.
     
    Was kosten medizinische Instrumente im Vergleich?
     
    Kanülen, Klemmen, Löffel, Nadelhalter, Pinzetten, Scheren, etc. gibt es sowohl als Ein- als auch als Mehrweginstrumente. Re-use-Instrumente kosten je nach Komplexität zwischen zwei- und zehnmal so viel wie die Einmalversionen aus medizinischem Stahl. Die durchschnittlichen Kosten der sterilen Wiederaufbereitung liegen allein durch Lösungsmittel, Waschmittel und Personal je nach Klinik zwischen 3,20 bis 9,20 € pro Instrument. Zudem ist davon auszugehen, dass nach der zehnten Reinigung Reparaturen an Scharnieren, Schneiden oder Schrauben anfallen, welche die Kliniken nach eigenen Angaben mit etwa 10 % der Anschaffungskosten kalkulieren. Die Einmalinstrumente der MTM aus Metall sind nicht nur durchschnittlich um den Faktor 10 günstiger als ein vergleichbares Re-use-Instrument marktführender Hersteller, die Anschaffungskosten liegen in der Regel sogar unter den Wiederaufbereitungskosten für ein Re-use-Instrument. Die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung muss aber über den Preis des einzelnen Instruments hinaus gehen.

    Welche Faktoren spielen hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit eine zusätzliche Rolle? 

    Bei einer wiederholten Wiederaufbereitung von Re-use-Instrumenten in den Kliniken kann es zu Engpässen kommen. Es besteht ein latentes Risiko für den Operateur am frühen Nachmittag, das benötigte Instrumentarium aus der Morgenoperation nicht rechtzeitig aus der Sterilisation zur Verfügung zu haben. Planbare OP-Sets dagegen sind bei einer entsprechenden Bevorratung jederzeit einsatzbereit. Der Operationssaal ist durch die Verursachung enormer Personal- und Sachkosten nicht nur der teuerste Arbeitsplatz im Krankenhaus, sondern auch Engpass und damit taktgebender Schritt bei der Versorgung operativer Patienten. Gleichzeitig werden im OP aber auch die Leistungen erbracht, mit denen das Krankenhaus die höchsten Erlöse erwirtschaftet. Verzögerungen im OP haben entsprechend negative Effekte auf der Einnahmen- und Kostenseite.
     
    Darüber hinaus können durch einen Wechsel von Mehrfach- auf Einmalinstrumente Kapitalkosten für Maschinen, Instrumente und Flächen gesenkt werden. Qualifiziertes Personal gewinnt Zeit für die Arbeit am Patienten.
     
    Fazit: Auch wenn es um das Thema Wirtschaftlichkeit geht, spricht also alles für den Einsatz von Einmalinstrumenten. Und das unabhängig von den Kosten, die durch Krankenhausinfektionen entstehen – vom Wert eines Menschenlebens ganz zu schweigen. 

    Quellen

    • Vgl. Aktionsbündnis Patientensicherheit: Prävention von Krankenhausinfektionen und Infektionen durch multiresistente Erreger
    • Bild: duallogic - envato.com

  • 31.10.2018 - Lässt sich Kontamination mit Gesetzen und Regeln unterbinden – oder warum die Aufbereitung einiger Medizinprodukte als kritisch beurteilt wird


    Die Medizinprodukterichtlinie der Europäischen Union schreibt vor, dass
    Medizinprodukte und ihre Herstellungsverfahren so ausgelegt sein müssen, dass ein
    Infektionsrisiko für Patienten, Anwender und Dritte ausgeschlossen oder weitestgehend verringert wird. So weit so gut, aber wie lässt sich so etwas in die Praxis umsetzen?


    Gemäß Infektionsschutzgesetz (IfSG) ist in Deutschland das Robert Koch-Institut (RKI) dafür zuständig, Konzepte zu entwickeln, wie übertragbaren Krankheiten vorgebeugt und die Verbreitung von Infektionen verhindert werden kann. Das RKI stuft Medizinprodukte bezüglich des mit ihrer Anwendung verbundenen Risikos grundsätzlich in drei Kategorien ein: unkritisch, semikritisch und kritisch. 

    Als „semikritisch“ gelten Medizinprodukte, die mit Schleimhaut oder krankhaft veränderter Haut in Berührung kommen, dazu gehört bspw. Spekulum, Klemme, Tubus oder das Gastroskop. Als „kritisch“ werden zum Beispiel Instrumente eingestuft, die bestimmungsgemäß die Haut oder Schleimhaut durchdringen und dabei in Kontakt mit Blut, bzw. an inneren Geweben oder Wunden zur Anwendung kommen – klassische Beispiele sind Wundhaken oder Katheter. 

    Hoher Aufwand ohne vollständige Sicherheit

    Beide Kategorien werden weiter unterteilt in Produkte, bei denen die Aufbereitung ohne besondere Anforderungen oder mit erhöhten Anforderungen durchgeführt werden muss. Unter den kritischen Medizinprodukten gibt es noch eine Untergruppe, bei der an die Aufbereitung besonders hohe Anforderungen gestellt werden muss. Diese reichen je nach Einstufung von (bevorzugt maschineller) Desinfektion über grundsätzlich maschinelle Reinigung durch nachweislich ausgebildete Mitarbeiter bis hin zu Sterilisation im Rahmen eines zertifizierten Qualitätsmanagementsystems, das regelmäßig überprüft werden muss.

    Die Effektivität der Reinigung von Mehrfachinstrumenten ist durch Inspektion nicht unmittelbar beurteilbar. Das gilt nicht nur für Keime, sondern teilweise sogar für Verschmutzungen von Instrumenten, insbesondere solchen mit Hohlräumen. Haben diese nur eine Öffnung, ist nicht mal eine Durchspülung möglich. Aber auch Instrumente mit komplexer, rauer oder schlecht zugänglicher und daher schlecht zu reinigender Oberfläche können Nistplätze für Keime und Erreger sein. 

    Wichtiger Verbündeter im Kampf gegen Infektionen ist 134 Grad heißer Dampf, doch nicht alle Instrumente sind hitzebeständig. Eine rückstandfreie Reinigung, um die nachfolgenden Schritte der Desinfektion und Sterilisation nicht durch Blut-, Sekret- oder Geweberückstände zu beeinträchtigen, wird erschwert. Die alkalische Reinigung oder Ultraschallanwendungen als Alternativen können nicht bei allen Instrumenten eingesetzt werden, weil sie bestimmte Oberflächen angreifen.

    Was sind die Alternativen?

    Die Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) hat daher Folgendes formuliert1: „Trockene Hitze, Ethanol, Peressigsäure, Formaldehyd und Glutaraldehyd haben eine fixierende, aber keine inaktivierende Wirkung auf bestimmte Erreger. Auch Medizinprodukte, deren Aufbereitung technisch schwierig ist und mit einem hohen Verletzungsrisiko einhergeht, erfordern besondere Aufmerksamkeit.“ Und weiter:

     „Gegebenenfalls, wie z. B. bei Injektionskanülen, soll auf die Aufbereitung verzichtet werden. Auf Grund des besonderen Gefährdungspotenzials sind auch Medizinprodukte, die zur Anwendung von Zytostatika oder Radiopharmaka dienten, von der Aufbereitung auszuschließen.“

    Keimkontamination lässt sich durch gesetzliche Bestimmungen nicht völlig unterbinden. Durch das strikte Einhalten der Hygienevorgaben lassen sich Risiken reduzieren. Eine 100 % Sicherheit gibt es dadurch allerdings nicht, denn zu viele Faktoren sind im Spiel. Die sicherste Lösung bleibt das Umstellen von Mehrfach- auf Einmalinstrumente.

    Quellen:

  • 14.10.2018 - Warum das Listing bei Amazon für MTM so wichtig ist


    Seit wenigen Wochen ist MediTip-Medical mit einem Teil seines Sortiments auch bei Amazon gelistet. Unsere Sichtbarkeit erhöht sich dadurch massiv. 

    MTM ist der einzige Anbieter von sterilen Einmalinstrumenten in Deutschland, der sein Portfolio auch bei Amazon in dieser Breite gelistet hat. MTM bietet über diese Plattform 98 verschiedene Artikel zum Kauf an.  

    Dieser Schritt hatte auch sofortige Folgen, denn obwohl wir ein Spezialanbieter sind, erreichte uns noch an jenem Tag der Listung die erste Bestellung über Amazon. Und so ging es auch weiter. 

    Das mag für viele zunächst einmal erstaunlich klingen, denn das Shopping-Portal zielt ja in erster Linie auf Konsumenten. Amazon ist im Wesentlichen eine riesige Suchmaschine für Produkte. Viele Interessenten suchen hier über die Eingabe von Stichworten. Selbst wenn man nicht genau weiß, wie das gesuchte Produkt genau heißt, landet man irgendwann dort. 

    Listung verbessert Suchmaschinen-Ranking

    Zu den Kunden von MTM gehören zwar in erster Linie Krankenhäuser, die ihre Ausstattung direkt bei uns beziehen. Aber Arztpraxen mit Belegbetten und auch niedergelassene Ärzte gehören ebenfalls zu unseren Zielgruppen. Diese erreichen wir zunehmend über unsere eigene Webseite oder über das Portal DocCheck.

    Die Listung bei Amazon hat für MTM einen sehr wichtigen Nebeneffekt: MTMs Suchmaschinen-Ranking profitiert davon. Laut einer Analyse von Similar Web aus dem September rangiert Amazon auf Platz fünf der am meisten besuchten Webseiten Deutschlands. Auf allen Amazon-Seiten, auf denen unsere Produkte verkauft werden, taucht „MTM“ auf, unsere eigene Webseite wird dadurch relevanter, worauf Suchmaschinen reagieren.

    Bildquelle: garloon - envato.com

  • 05.10.2018 - Warum MTM mit der Caritas zusammenarbeitet

    Heute wollen wir Ihnen einen langjährigen Wegbegleiter etwas genauer vorstellen. Seit der Gründung von MTM im Jahr 2013 können wir uns auf einen schlagkräftigen Partner an unserer Seite stets verlassen: die Caritas Betriebs– und Werkstätten GmbH in Eschweiler (CBW).

    Die CBW verfügt über einen eigenen 400 qm großen Reinraum der Klasse 8, in dem unsere Einmalinstrumente unter partikel- und keimfreier Umgebung konfektioniert werden. Regelmäßig besuchen wir unseren Partner und überzeugen uns vor Ort von der hervorragenden Arbeit, die das Team leistet. 

    Für uns war dabei wichtig, dass wir uns einerseits auf die langjährige Erfahrung unseres Partners verlassen können und andererseits die Wertschöpfung in Deutschland erfolgt. Dadurch wird nicht nur die hohe Qualität gewährleistet, sondern die kurzen Wege zu den Einrichtungen ermöglichen auch eine schnelle Lieferung, während gleichzeitig die Umwelt geschont wird. 

    Nähe zum Kunden erlaubt Skalierbarkeit

    Die Nähe zum Kunden ist ein enormer Vorteil, da sie MTM erlaubt, im Bedarfsfall schnell zu reagieren. In den vergangenen drei Jahren stieg die Zahl der von CBW für MediTip-Medical jährlich aufbereiteten Instrumente von 800.000 und auf eine Million. Eine Ausweitung auf jährlich fünf Millionen Instrumente und somit ausreichend Spielraum für unser geplantes Wachstum haben wir vertraglich gesichert. Aufgrund der Größe der CBW und der eingespielten Prozesse können wir auch bei kurzfristigen Produktionsspitzen jederzeit auf weitere Arbeitskräfte seitens CBW zurückgreifen.

    Integrativer Ansatz der CBW wichtig

    Nicht zuletzt liegt uns der integrative Ansatz der CBW am Herzen, geistig und psychisch behinderte Menschen in sinnvolle Arbeit zu bringen, die ihnen auch Spaß macht, um so Teil der Gesellschaft zu sein. Insgesamt beschäftigen die CBW über Eschweiler hinaus 1.000 Mitarbeiter in mehr als 20 Arbeitsbereichen.

  • 02.10.2018 - Warum einer der größten Klinikkonzerne Deutschlands MTM-Kunde ist


    Die MediTip-Medical MTM GmbH hat bereits 2016 einen zunächst auf vier Jahre angelegten Rahmenvertrag mit einem der größten privaten Klinikanbieter Deutschlands abgeschlossen. Dem vorangegangen war eine Ausschreibung, in der MTM sich durchgesetzt hat. Dass MTM bereits drei Jahre nach Gründung der Firma diesen Großauftrag realisieren konnte, macht uns stolz. 


    Großauftrag mit Signalwirkung

    Der Klinikanbieter verfügt über deutschlandweit 160 Einrichtungen, von denen MTM bereits rund ein Drittel mit sterilisiertem Einmalinstrumentarium beliefert. Was mit einer einzigen Klinik begann, wurde rasch sukzessive ausgeweitet. Bis 2022 sollen demnach sämtliche Außenbereiche – also alles, was nicht der OP ist – aller Einrichtungen dieser Klinikgruppe auf Einmalinstrumente umgerüstet werden. Die Zusammenarbeit funktioniert tadellos, es gab bis dato keine einzige Reklamation. Dabei ist zu bedenken, dass Krankenhäuser, die auf Einmalinstrumente umstellen, in der Regel ihre Kapazitäten vor Ort optimieren können. Dies könnte zum Beispiel bedeuten, dass Raumkapazitäten, in denen zuvor die Mehrfachinstrumente aufbereitet wurden, effizienter genutzt werden und das Personal teilweise andernorts eingesetzt werden kann. Ob der schieren Größe des Klinikanbieters mit mehreren zehntausend Mitarbeitern und jährlich zwei Millionen Patienten hat diese Abnahmevereinbarung dabei Signalwirkung in die Branche hinein. Was in Deutschland noch Avantgarde ist, ist in den USA schon heute Standard. 

    Agilität ist Trumpf

    MTM ist dabei der einzige Anbieter im Markt, der mit seinem Portfolio, das 198 Instrumente umfasst, sämtliche Bereiche abdecken und einen Konzern von dieser Größe beliefern kann. Unsere Erfahrung ist dabei von unschätzbarem Wert, unsere Größe aber nicht minder, denn unsere Agilität erlaubt es uns, dieses Portfolio auch kurzfristig erweitern zu können. Das ist ein Aspekt, der insbesondere Großkunden wichtig ist: Verlässlichkeit. 

    Bildquelle: © bialasiewicz - envato.com

  • 23.09.2018 - Eine unternehmerische Beteiligung – Wertsteigerung um Faktor 8, wie ist das möglich?


    In unserem Investmentangebot sprechen wir von einer angestrebten Wertsteigerung um den Faktor 8. Wie kommt diese Zahl überhaupt zustande und ist diese auch realistisch? Um diese Frage zu beantworten, wollen wir Ihnen heute an dieser Stelle noch einmal das Beteiligungsmodell unseres Crowdfundings über aescuvest erklären.
     
    Die für die Anleger erzielbare Rendite setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen. Eine feste Größe ist dabei der Basiszins, dieser beträgt in unserem Fall 3,00 % p.a., diese fixe Zinskomponente wird erstmals im Jahr 2020 für die Jahre 2018 (anteilig) sowie 2019, danach jährlich bis zum Ende der Laufzeit des Nachrangdarlehens im Jahr 2023 ausgezahlt.
     
    Zusätzlich zahlen wir als Umsatzbeteiligung einen Betrag in Höhe von mindestens 0,80 % des jeweiligen Jahresumsatzes an die Investoren aus. Mindestens heißt, dass sich dieser Anteil auf das Erreichen der Fundingschwelle bezieht. Kommt ein höherer Betrag als 100.000 € zusammen, steigt der Ausschüttungsanteil proportional an. Pro 1.000 € Darlehensbetrag erhält der Anleger eine feste Umsatzbeteiligung von 0,008 % – Bei 10.000 € Investment sind es entsprechend 0,08%, bei 500 € sind es 0,004 %. Ein Beispiel für das Geschäftsjahr 2019, hier erwarten wir bereits einen Umsatz von rd. 1,5 Mio. €. Tritt das ein, erhalten Sie bei einem Investment von 500 € zusätzlich 60 € Umsatzbeteiligung, das sind 12 % Rendite. In Summe mit dem Basiszins kämen Sie schon auf eine laufende Rendite 15 % für das Jahr 2019. 
     
    Die Umsatzprognose sehen wir als ein mittleres Szenario, denn im laufenden Geschäftsjahr haben wir den Umsatz per 31.08. auf 640.000 € um 10 % gegenüber dem Vorjahr gesteigert –  ohne das zusätzliche Working Capital durch das Crowdfunding. Unser Ziel für dieses Jahr lautet 1,0 Mio. €
     
    Rendite-Kick durch die Beteiligung an der Wertentwicklung 

    Last but not least gibt es für die Anleger beim positiven Verlauf des Investments eine Gewinnbeteiligung, der auch als endfälliger Bonuszins bezeichnet wird. Hier partizipieren die Anleger zu 100 % an der Wertentwicklung des Unternehmens. Die Darlehensgeber werden hier also von der Chance den Gesellschaftern gleichgestellt – unabhängig davon, ob die Gesellschafter diesen Wert in Form eines Exits (z. B. Verkauf des Unternehmens) realisieren oder ob lediglich das Ende der Laufzeit des Darlehens erreicht und damit Rückzahlung und Bonus fällig werden. Basis der Bewertung ist entweder der Exit-Erlös oder die unabhängig über fünf verschiedene Methoden erfolgte Bewertung. Wenn sich unsere Ziele bis 2023 – 6 Mio. € Umsatz und 1,2 Mio. € Ergebnis – wie geplant realisieren lassen, dann könnte sich der Wert unseres Unternehmens innerhalb von fünf Jahren von 5 Mio. € auf 40 Mio. € erhöhen. Setzten Sie heute 1.000 € Kapital ein, würden daraus entsprechend 8.000 €. Aus 500 € würden 4.000 €. Das entspräche einer jährlichen Rendite von 51,57 %
     
    Natürlich gibt es das Risiko, dass unsere Pläne nicht aufgehen. Gleichzeitig könnte es aber sogar noch besser laufen. Da es sich bei diesem Crowdfunding um eine unternehmerische Beteiligung handelt, ist das Risiko wie bei allen anderen Anlagen bis zum Totalverlust möglich, aber nur hier können Sie ebenso vollständig am Aufwärtspotenzial partizipieren.
     
    Nutzen Sie den Renditerechner vom aescuvest, um beispielhaft die Entwicklung Ihres Wunschanlagebetrages dargestellt zu bekommen.

    Bildquelle: © stevanovicigor - envato.com

  • 09.09.2018 - Hygiene als Schlüssel zu besserer Patientensicherheit


    Bei MediTip-Medical MTM versuchen wir mit unserer Arbeit, die Krankenhäuser ein wenig zu entlasten. Mit unseren Einmalinstrumenten sorgen wir dafür, dass eine der vielen Gefahrenquellen ausgeschaltet wird, denn die Desinfektion der Einmalinstrumente erfolgt in unserer Reinigungs- und Desinfektionsanlage, die anschließend unter ISO-zertifizierten Reinraumbedingungen verpackt und sterilisiert werden.

    Warum das so wichtig ist, demonstrieren folgende Zahlen: Das Bundesministerium für Gesundheit geht jährlich deutschlandweit von 400.000 bis 600.000 Patienten aus, die an Krankenhausinfektionen erkranken, von denen zwischen 10.000 und 15.000 Menschen versterben. Das sind etwa so viele Menschen, wie laut Statistischem Bundesamt jährlich durch Stürze in Deutschland ums Leben kommen. Die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) hält dieses Szenario noch für konservativ und geht von 900.000 behandlungsassoziierte Infektionen und bis zu 40.000 Todesfällen aus. Die Zahlen mögen variieren, sicher ist jedoch, dass Krankenhäuser krank machen können, weil ein geschwächtes Immunsystem anfällig wird für allerlei Bakterien, die in Krankenhäusern allzu oft entstehen und oftmals resistent sind. 

    Um das mal in Relation zu rücken: Hierzulande werden laut Robert-Koch-Institut jährlich circa 18 Millionen Menschen vollstationär behandelt. Das bedeutet also, dass sich jährlich zwei bis fünf Prozent aller in deutschen Krankenhäusern behandelten Patienten mit Keimen infizieren. In Extremfällen kann diese Zahl aber weit höher liegen, wie der Fall einer süddeutschen Uniklinik zeigt, an der infolge von verdrecktem OP-Besteck im Jahr 2014 bei speziellen Gehirnoperationen eine Infektionsrate von 15 Prozent bestand. Der Zeitung DIE ZEIT zufolge könnten dort „bis zu 350.000 Patienten mit Skalpellen, Scheren, Pinzetten, Endoskopen und anderen Instrumenten behandelt worden sein, die niemals hätten benutzt werden dürfen“.

    Selbstverständlich arbeiten sämtliche Krankenhäuser mit Hochdruck daran, derlei Infektionen zu vermeiden; Richtlinien und strengste Hygienevorschriften sollen Keime im Zaum halten. Denn Schaden nehmen nicht nur Patienten, sondern auch der Ruf der Klinik, mit entsprechenden wirtschaftlichen Folgen oder hinsichtlich der Attraktivität als Arbeitgeber.

    Die häufigsten Krankenhausinfektionen

    Der Häufigkeit ihres Auftretens nach lassen sich Krankenhaushausinfektionen einteilen in:
    •    Harnwegsinfektionen ca. 40 Prozent
    •    Atemwegsinfektionen (Lungenentzündung) ca. 20 Prozent
    •    Wundinfektionen ca. 15 Prozent
    •    Blutvergiftung (Sepsis) ca. 8 Prozent
    •    Sonstige Infektionen z. B. Knochen- und Gelenkinfektionen, Magen-Darm-Infektionen, Haut- und Weichteilinfektionen ca. 17 Prozent

    Dem Bundesministerium für Gesundheit zufolge wären ein Drittel der Infektionen durch geeignete Maßnahmen vermeidbar, dazu beitragen sollen etwa die Deutsche Antibiotika-Resistenzstrategie (DART) und das im Jahr 2011 verschärfte Infektionsschutzgesetz (IfSG). Das höchste Risiko geht vom Nichteinhalten grundlegender Hygieneregeln (Händedesinfektion, Arbeitskleidung) sowie von nicht fachgerechter Reinigung, Desinfektion und Sterilisation von Instrumenten, Geräten und der Umgebung der Patienten aus.

    Das Robert-Koch-Institut (RKI) verweist dabei ausdrücklich auf mit Krankheitserregern kontaminierte Medizinprodukte (z. B. Instrumente) als Quelle von Infektionen beim Menschen und veröffentlichte bereits im Jahr 2001 eine entsprechende Empfehlung im Umgang mit ihnen. Dort heißt es unter anderem: „Wenn möglich, sollen bei Eingriffen an Risikogeweben (…) Medizinprodukte, die nur einmalig angewendet werden, zum Einsatz kommen, z. B. Skalpelle, Biopsienadeln und Kanülen, Medizinprodukte für die rückenmarksnahe Anästhesie und Nervenleitungsblockade, Knochenbohrer und -schrauben mit möglichem Kontakt zu ZNS bzw. Liquor.“ 

    Bereits seit einigen Jahren gibt es eine wachsende Zahl von Kreuzinfektionen, vorwiegend Hepatitis, Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (CJK), HIV und multiresistenten Staphylokokken (MRSA). Diesem Problem kann teilweise durch noch nie kontaminiertes Instrumentarium, das nach dem Gebrauch entsorgt wird, abgeholfen werden.

    Vor diesem Hintergrund sind wir überzeugt davon, dass sich der Trend zu Einmalinstrumenten, deren Vorteile nicht nur in hygienischer Hinsicht mannigfaltig sind, weiter verstärkt und wir auch in Deutschland ähnliche Zahlen wie in den USA erreichen werden, wo bereits ca. 90 Prozent aller Instrumente nur einmal verwendet werden. 

    Bild: © Phovoir - envato.com

     

  • 02.09.2018 - Sind Einmalinstrumente eine Belastung für die Umwelt?


    Der beste Müll ist der, der gar nicht erst entsteht, darüber lässt sich kaum streiten. Lässt sich Abfall nicht verhindern, dann ist es zumindest von Vorteil, wenn dieser wiederverwertet wird.

    Und wenn es in diesem Jahr schon nicht beim Fußball geklappt hat, so schmückt sich Deutschland gerne beim Recycling mit dem Weltmeistertitel. Ob dieser Titel zu Recht getragen wird, darüber lässt sich allerdings trefflich streiten. Zwar wird eifrig Müll getrennt, aber ein Großteil des Mülls landet dann doch in der Verbrennung. Die Deutsche Gesellschaft für Abfallwirtschaft (DGAW) geht davon aus, dass 36 bis 40 % des Hausmülls tatsächlich stofflich recycelt werden. Das klingt nicht gerade weltmeisterlich.

    Da spricht wohl einiges für Müllvermeidung. Und nun kommt MediTip-Medical daher und behauptet, dass Einmalinstrumenten in Krankenhäusern die Zukunft gehört. Natürlich müssen und wollen auch wir uns da der Frage nach der Umweltverträglichkeit stellen.

    Einmalinstrumente müssen den Öko-Vergleich nicht scheuen

    Einen eindeutigen Vergleich zwischen den Öko-Bilanzen von Re- und Single-Use Instrumenten kann man nur ziehen, wenn die Wiederverwertung ins Kalkül gezogen wird. Das hängt – noch stärker als beim Hausmüll – vom Nutzer ab. Grundsätzlich lassen sich die Einmalinstrumente von MediTip-Medical zu 99 % recyceln. Und als Systemanbieter kümmert sich das Unternehmen um das Einsammeln der gebrauchten Instrumente – die echten und gefragten Rohstoff liefern, sortenrein getrennt. Damit ist die Firma Remondis betraut, der weltweit größte Dienstleister für Wertstoff-Recycling.

    Da Einmalinstrumente genauso oft sterilisiert werden müssen wie die Re-Use Pendants, zeigt die Öko-Bilanz zunächst mal einen Gleichstand an. Allerdings sind unsere Single-Use-Instrumente einzeln verpackt – übrigens umweltschonend in stericlin® Steril-Beuteln aus recycelbarem Papier. Hingegen müssen beispielsweise alle bereitgestellten Re-Use-Instrumente nach einer OP sterilisiert werden, selbst wenn sie gar nicht genutzt wurden. Da die Kosten für die Sterilisation im Krankenhaus mit 2,50 bis 3,50 € je Stück höher veranschlagt wird als die Anschaffung vieler Einmalinstrumente, zeigt welch Einsatz an Desinfektionsmitteln, Wasser und Energie dahinter steckt. 

    Die Fertigung von beiden Instrumentengattungen erfolgt übrigens zum überwiegenden Teil in Asien. Allerdings muss der Transportweg bei den Einmalinstrumenten entsprechend häufiger zurückgelegt werden.

    Eine allgemein verbindliche Öko-Bilanz zu erstellen, ist kaum möglich. Ob das Pendel in die eine oder andere Richtung ausschlägt, lässt sich seriös nicht ermitteln, der Unterschied sollte jedoch nicht dramatisch sein. 

    Ökologie ist wichtig – Patientensicherheit auch

    Hierzulande infizieren sich jährlich 500.000 Patienten mit Krankenhauskeimen, von denen 15.000 an dieser Infektion sterben – rund fünfmal mehr als durch Verkehrsunfälle auf deutschen Straßen. Die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) hält dieses Szenario noch für konservativ und geht von 900. 000 Infektionen und bis zu 40 .000 Todesfällen aus. Keime entstehen in Krankenhäusern an vielen Stellen, Einmalinstrumente können diese Gefahren reduzieren.1

    Der Umweltaspekt ist MediTip-Medical wichtig. Gleichzeitig sind wir der Überzeugung, dass die Patientensicherheit einen noch höheren Stellenwert hat. Würden Sie in einem Restaurant Ihre Kinder aus einem Strohhalm trinken lassen, der bereits zehn- oder mehrfach genutzt und gespült wurde? Hohlkörper lassen sich extrem schwer reinigen, einige Krankheitserreger lassen sich auf herkömmliche Weise überhaupt nicht dekontaminieren. Möchten Sie sich dann vorstellen, was schon alles durch Injektionskanülen geflossen ist und in welchem Zahnfleisch der Spatel vor Ihrer Behandlung steckte? 

    Oder hätten Sie bei Ihrem nächsten Krankenhausaufenthalt ein besseres Gefühl, wenn Sie wüssten, dass Sie der einzige Patient sind, der mit dem Instrument in Berührung kommt?

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