BOCAhealth

BOCAhealthcare GmbH - boca-health.com

Angestrebte Wertsteigerung:

Faktor 5 Ihres Investments

Laufzeit:

5 Jahre

Rendite-Rechner:

Die erwartete Wertsteigerung nach Jahren beträgt 3.522,14 bei einer Rendite in Höhe von 28,59 % p.a. und einem Gesamtrückfluss von 4.522,14.

Hinweis: Unser Investitionsrechner stellt eine unverbindliche Werbemitteilung dar und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es stellt weder eine Anlageberatung noch ein Angebot im Sinne der gesetzlichen Vorgaben dar.


*Die Umsatzbeteiligung von 0,60 % des jeweiligen Jahresumsatzes der BOCAhealth GmbH wird anteilig der individuellen Investmentquote berechnet und basiert auf einer realisierten Finanzierungssumme von 100.000 € (Finanzierungsschwelle). Die prozentuale Umsatzbeteiligung ändert sich entsprechend der tatsächlich eingeworbenen Finanzierungssumme. So beträgt die Umsatzbeteiligung maximal 3,00 %, wenn eine realisierte Finanzierungssumme (Finanzierungslimit) von 500.000 € als Basis angesetzt wird.
 
**Die Internet-Dienstleistungsplattform erhält eine vom Erfolg der Vermögensanlage abhängige Vergütung („Carried Interest“), wenn und sobald die Summe der von dem Emittenten an einen Anleger geleisteten Auszahlungen des Festzinses und der Erfolgsabhängigen Verzinsung insgesamt den Betrag des von dem jeweiligen Anleger geleisteten Anlagebetrages zzgl. einer Rendite von 10 % p.a. („Mindestrendite“) seit Einzahlung des jeweiligen Anlagebetrages erreicht hat („Hurdle“). Der Carried Interest beträgt 15 % der Erfolgsabhängigen Verzinsung nach Erreichen der Hurdle. Dies bedeutet, dass vor Erreichen der Hurdle die Erfolgsabhängige Verzinsung zu 100% den Anlegern und nach Erreichen der Hurdle die weitere Erfolgsabhängige Verzinsung zu 85 % den Anlegern und zu 15% der Internet-Dienstleistungsplattform zusteht. Bei dem Erreichen des Fundinglimits und dem prognostizieren Wertzuwachs (Multiple) für die Jahre 2020 - 2024 würde dies einer Minderung der Zielrendite um ca. 4,50 %-Punkte auf ca. 36,00 % p.a. bedeuten.

Exit-Beteiligung

Der Exit-Bonus wird anhand der virtuellen Beteiligungsquote bezogen auf eine Pre-Money-Bewertung von 2.800.000 € berechnet und ist abhängig von der realisierten Finanzierungssumme. Wird eine höhere Summe als die Finanzierungsschwelle eingeworben, so erhöht sich der Exit-Zins. Der Exit-Bonus beträgt so zwischen 3,45 % und 15,15 % vom Verkaufserlös, basierend auf einer realisierten Finanzierungssumme zwischen 100.000 € (Funding-Schwelle) und 500.000 € (Funding-Limit).

Hinweis gemäß § 12 Abs. 2 & Abs. 3 VermAnlG:
Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen. Der in Aussicht gestellte Ertrag ist nicht gewährleistet und kann auch niedriger ausfallen.

  • Hochpräzise - Vergleichbar mit dem "Goldstandard"

  • Mobil - Geeignet fürs Home Monitoring

  • Digital - Basiert auf Maschinellem Lernen

Hinweis gemäß § 12 Abs. 2 & Abs. 3 VermAnlG:
Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen. Der in Aussicht gestellte Ertrag ist nicht gewährleistet und kann auch niedriger ausfallen.

Key Facts

  • Die Herausforderung: Störungen des Körperflüssigkeitshaushalts können im Extremfall zu Dehydrierung oder zu gefährlichen Wassereinlagerungen im Körper führen. Sie stellen in vielen klinischen Situationen ein häufig auftretendes und ernsthaftes Problem dar, das insbesondere bei Herzinsuffizienzen, chronischen Nierenerkrankungen und bei älteren Patienten lebensbedrohlich sein kann.
  • Der Lösungsansatz: BOCAhealthcare hat ein tragbares Gerät zur Messung der Körperzusammensetzung entwickelt, das mit einer Smartphone-Anwendung verbunden ist. Das System ist in der Lage, auf einfache Weise den Hydratations- und Ernährungszustand der Patienten zu messen sowie das Herzschlagvolumen und den systemischen Gefäßwiderstand zu bestimmen.
  • Das Besondere: Die wichtigste Innovation besteht in der Software, die eine Analyse der Trends in Bezug auf Normalität bzw. Anomalie und den Hydratations- und Ernährungszustand erstellt. BOCAhealth will den Ärzten zusätzliche Daten über die Körperzusammensetzung des Patienten zur Verfügung stellen, und zwar viel genauer und kostengünstiger, als es mit den bisher verfügbaren Mitteln möglich ist.
  • Der Kapitalbedarf: BOCAhealthcare will 150.000 € über aescuvest aufnehmen, um die Produktentwicklung zum Abschluss zu bringen und die CE-Zertifizierung zu erreichen. Der nächste Schritt wird die Validierung in einer Patientengruppe sein, die erst nach der CE-Zertifizierung möglich ist. Wenn höhere Funding-Summen erreicht werden, kann die Markteinführung der ersten Version des Produkts weiter vorangetrieben werden.

 

1. Hintergrund und Idee

Herzinsuffizienz und chronische Nierenerkrankungen sind weltweit zusammengenommen die häufigste Ursache von Krankenhausaufenthalten. Aktuell beträgt die absolute Zahl der betroffenen Patienten in Europa und den USA 53 Millionen. In mindestens 60 % der Fälle tauchen die beiden Krankheiten gleichzeitig bei einem Patienten auf, sind also eng miteinander verbunden 1. Typische Folgen beider Erkrankungen sind Störungen des Körpervolumens durch chronische Wasseransammlungen, sogenannte Ödeme, aber auch der Abbau des Körpergewichts aufgrund von Flüssigkeitsmangel. Es wird geschätzt, dass jeder zweite Patient bei seiner Entlassung aus dem Krankenhaus weiterhin Hydratationsprobleme hat. Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass die bestehenden Analysemethoden nicht ausreichend sind 2. Darüber hinaus wird etwa jeder vierte dieser Patienten wegen eines Dekompensationsereignisses 30 Tage nach der ersten Entlassung erneut ins Krankenhaus eingewiesen 3. Die Hauptursache dafür wurde in der Störung des Körperflüssigkeitshaushalts ausgemacht, entweder mit zu viel oder zu wenig Wasser im Körper 3-5.

Der Hydratationsstatus eines Patienten ist allgemein schwer zu messen. Zurzeit gibt es keine einzelne Methode, die eine eindeutige Diagnose liefert. Die Auswertung erfolgt in der Regel klinisch, durch körperliche Untersuchung des Patienten oder durch das Pflegepersonal, das Flüssigkeitsaufnahme, Urinabgabe und Veränderungen des Körpergewichts misst und aufzeichnet. Oftmals reicht dies jedoch nicht aus und es werden andere Diagnosemethoden wie Blutanalyse, Röntgenaufnahmen und Echokardiographien benötigt. Das führt häufig zu ineffizienten Therapien, längeren Krankenhausaufenthalten und damit zu unnötig hohen Kosten.

Der Volumenstatus eines Patienten ist außerhalb des Krankenhauses nur noch schwer zu überwachen, auch weil dafür aktuell keine geeigneten technischen Hilfsmittel zur Verfügung stehen. Wenn Patienten Symptome aufweisen, die auf eine Störung des Flüssigkeitshaushalts zurückzuführen sind, wie z. B. Kurzatmigkeit oder Gewichtszunahme, ist es bereits zu spät – und die Patienten müssen umgehend stationär behandelt werden.

 

Lösungsansatz – Mobiles Monitoring des Flüssigkeitshaushalts

BOCAhealth ist das erste Medizinprodukt, das Ärzte und Krankenschwestern direkt am Patienten anwenden können, um Gefäßvolumen sowie die Herzleistung zu überwachen und den Hydratations- und Ernährungszustand leicht und zuverlässig beurteilen zu können.
Weitergehend besteht die Möglichkeit, die Technologie in Hämodialysegeräte zu integrieren.
Der Einsatz soll insbesondere in den Abteilungen Kardiologie, Nephrologie, Innere Medizin und auf der Intensivstation Vorteile bringen.


Der Ansatz

Kern des Produkts ist eine Software, die auf dem Einsatz künstlicher Intelligenz basiert. Das System ist in der Lage, aus den Daten sämtlicher Nutzer kontinuierlich zu lernen und die Genauigkeit der Analyse fortlaufend zu verbessern. Auf dieser Basis sollen negative Entwicklungen im Zustand des Patienten genau und frühzeitig erkannt werden, damit Mediziner die angemessene Behandlung einleiten können – und dies sogar bei Patienten, deren Krankenhistorie noch nicht verfügbar ist.

 


app

 

Für die Entwicklung des BOCAhealth hat das Unternehmen innerhalb kürzester Zeit viel Interesse potenzieller Anwender und Anerkennung aus der Fachwelt erfahren. Zum Ausdruck kommt dies nicht zuletzt in der Auswahl zur Teilnahme an den internationalen Accelerator-Programmen des Medizintechnik-Konzerns B. Braun, Startupbootcamp Digital Health und Innolabs. BOCAhealthcare wird von der Charité Universitätsmedizin und dem Spark Standford Programm in Berlin betreut und unterstützt.

 
 
 

Hinweis gemäß § 12 Abs. 2 & Abs. 3 Vermögensanlagengesetz

Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen. Der in Aussicht gestellte Ertrag ist nicht gewährleistet und kann auch niedriger ausfallen. Die aescuvest GmbH übernimmt keine Garantie dafür, dass ausgewiesene Zinsen tatsächlich erzielt werden.

Mehr Informationen finden Sie unter Risikohinweise.

Vermögensanlagen-Informationsblatt

 

Unternehmens- und Kontaktdaten

BOCAhealthcare GmbH
Danziger Straße 100
10405 Berlin
Deutschland

E-Mail: info@boca-health.com
Website: www.boca-health.com

Handelsregisternummer: HRB-195535
Zuständiges Handelsregister: Amtsgericht Berlin (Charlottenburg)
Gründungsjahr: 2018
Geschäftsführer: Dr. Alessandro Faragli

Neuigkeiten

  • 17.11.2019 - Volkskrankheit Diabetes und Nierenversagen – das ist der Zusammenhang



    Am 14. November war Welt-Diabetes-Tag. 1991, als dieser Tag zum ersten Mal begangen wurde, gab es in Deutschland 3,7 Millionen Diabetiker. Heute sind es bereits über 6 Millionen. Als Volkskrankheit mit epidemischen Ausmaßen ist Diabetes ein gängiger Begriff. Was allerdings die wenigsten wissen: Diabetes und Niereninsuffizienzen sind eng miteinander verknüpft.


    Etwa 42 % der in Deutschland ärztlich betreuten Menschen mit Typ-2-Diabetes haben eine eingeschränkte Nierenfunktion. Diese hat allerdings in den meisten Fällen keine gravierenden Folgen. Allerdings sind 24 % aller Dialyse-Patienten wiederum Diabetiker. In diesen Fällen hat sich die Folgeerkrankung mit Auslöser durch Diabetes deutlich negativ entwickelt, sodass eine Nierenersatztherapie nötig wird. Besonders der erhöhte Blutzuckerspiegel birgt große Gefahren für die Niere eines Diabetikers. Zu den häufigsten Konsequenzen zählt die Verkalkung der Nierengefäße. Zusätzlich können bei Diabetikern Folgeerkrankungen wie an den Nieren durch einen ungesunden Lebensstil wie beispielsweise bei Rauchern gefördert werden.

    Richtige Ernährung von essenzieller Bedeutung  

    Dass auch das Thema Ernährung ein wichtiger Bestandteil des Tagesablaufs eines Diabetikers ist, ist hinlänglich bekannt. Deshalb hat die Deutsche Gesellschaft für Ernährung 10 Regeln für Diabetiker mit normaler Nierenfunktion für eine gesunde Ernährung aufgestellt. Neben den Klassikern wie dem Auslassen vom Verzehr fettreicher oder zu süßer Lebensmittel, spielt auch das Thema Flüssigkeitsaufnahme eine wichtige Rolle. Der Hinweis „trinken mit Verstand“ bezieht sich sowohl auf alkoholische als auch nicht-alkoholische Getränke. Doch fehlt vielen Patienten bislang eine verlässliche Möglichkeit, ihren Flüssigkeitshaushalt qualitativ sauber und ad-hoc messen zu können.

    Und genau bei diesem Problem setzten wir bei BOCAhealthcare an. Unsere Systemlösung BOCAhealth ermöglicht es Patienten, die regelmäßig ihren Ernährungs- und Hydratationsstatus überwachen müssen, mit wenigen einfachen Handgriffen diese Werte bequem von zu Hause aus messen zu können und auf Grundlage der Daten Handlungsempfehlungen vom behandelnden Arzt zu erhalten. Sollten Dialysepatienten mit Diabetes bereits schwerere Folgeschäden an ihrer Niere davongetragen haben, ist die Notwendigkeit einer dem Krankheitsbild gerechten Ernährung und der akribischen Überwachung des Körperflüssigkeitshauhalts umso größer. Je schneller auf einen unausgeglichenen Körperflüssigkeitshaushalt reagiert werden kann, desto eher können unnötige Krankenhausaufenthalte vermieden und der Lebensstandard der betroffenen Patienten erhöht werden.

    Die epidemische Ausbreitung von Diabetes – weltweit sind es aktuell rund 425 Millionen Fälle – sorgt gleichzeitig für ein dramatisches Ansteigen der Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt oder Nierenversagen und damit zu einem steigenden Bedarf an einer zuverlässigen Lösung für Bioimpedanz-Analyse wie BOCAhealth diese liefert.
     
    Quellen:

  • 11.11.2019 - ​Die Charité – ein großartiger Partner für BOCAhealthcare



    Die Charité ist nicht nur das bekannteste und größte Klinikum Deutschlands, sie ist die Top-Klinik in Europa und seit langer Zeit ein Forschungsstandort mit Weltruf. Aber wie kann die Charité Start-ups wie BOCAhealthcare mit seinem weitreichenden Ökosystem unterstützen? Ein Schlüsselelement darin ist SPARK-BIH – ein Mentoring-Programm, das akademische Erfindungen im Frühstadium durch Weiterbildungen, Coaching und Finanzierung unterstützt.

     
    Ihre Anfänge hatte die Charité bei ihrer Gründung 1710 als Quarantäneeinrichtung für Pestopfer. Wenige Jahre später wurde das Gebäude zu einem Militärkrankenhaus mit Bildungszentrum ausgebaut. Aus dieser Zeit entstammt auch der heutige Name „Charité“, welchen Preußenkönig Friedrich Wilhelm I., inspiriert von der französischen Bedeutung „Barmherzigkeit“ wählte. Dieser neue Name spiegelte die Mission, sich den Bedürfnissen der Patienten zu widmen. Die Berliner Einrichtung expandierte in den 1800er und 1900er Jahren stetig und war zwischen 1946 und 1989 das renommierteste Institut der DDR. Zahlreiche wichtige Persönlichkeiten der Wissenschaft haben einen engen Bezug zur Charité, darunter mehr als die Hälfte der deutschen Nobelpreisträger für Physiologie oder Medizin. Unter ihnen mit Emil von Behring für seine Entdeckung des Antitoxins gegen Diphtherie im Jahr 1901 der erste Preisträger überhaupt. Weitere Persönlichkeiten mit grundlegender Bedeutung für die Entwicklung der modernen Medizin sind Rudolf Virchow, Robert Koch oder Paul Ehrlich.

    1997/98 entstand aus der Fusion der Charité Virchow-Klinikum der Freien Universität und der medizinischen Fakultät der Humboldt-Universität das „Universitätsklinikum Charité, Medizinische Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin“. Diese Fusion führte schließlich zur einer der größten Kliniken Europas, der „Charité – Universitätsmedizin Berlin“.

    Klinik und Forschungszentrum von Weltrang

    Die exzellenten Leistungen der Charité haben sich bis ins 21. Jahrhundert fortgetragen. Kürzlich erreichte die Charité  in einem Ranking des US-Magazins Newsweek und des Datenportals Statista Platz 5 unter den 1.000 besten Kliniken der Welt und wurde zum besten klinischen Zentrum Europas gekürt. Die Mission der Universität ist es, „der internationale Innovationsführer in Forschung, Lehre und Gesundheitswesen zu sein“ und somit die Patientenversorgung stetig zu verbessern. Die Charité ist mit Mitarbeitern und Studenten aus 100 Ländern von allen Kontinenten eine sehr internationale Gemeinschaft. Dazu gehören etwa 3.700 aktive Forscher, die in den verschiedensten Disziplinen arbeiten, einschließlich kardiovaskulärer Forschung & Stoffwechsel; Infektion, Immunologie, & Entzündung; seltene Krankheiten & Genetik, Onkologie, regenerative Therapien und Neurowissenschaften.

    Ein ideales Ökosystem für die Entwicklung des BOCAhealth

    Als Alessandro Faragli, Geschäftsführer und Mitbegründer von BOCAhealthcare, 2017 eine Stelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Experimentellen Kardiologie der Charité angeboten wurde, erkannte er bald, wie einzigartig das Umfeld Universitätsklinikum ist.
     
    Ein wichtiger Teil dieses Ökosystems, das Alessandro während seiner Tätigkeit in der praxisbezogenen Forschung auf dem Gebiet der Bioimpedanzanalyse unterstützt und gecoacht hat, ist SPARK- BIH.  SPARK-BIH ist ein Mentoring-Programm, das akademische Erfindungen im Frühstadium durch Weiterbildungen, Coaching und Finanzierung unterstützt. Das 2015 gegründete Programm ist dem SPARK-Programm der Stanford University nachempfunden und wird u.a. vom Berliner Institut für Gesundheitsforschung (BIH) und der Stiftung Charité unterstützt. Insbesondere bietet SPARK erstklassige Beratung, Zugang zu Kerneinrichtungen sowie Unterstützung bei der Schaffung von Partnerschaften mit der Industrie und anderen akademischen Einrichtungen.

    Alessandro hatte als SPARKEE die Möglichkeit, regelmäßig an Seminaren teilzunehmen, die den Prozess der Entwicklung und Kommerzialisierung von Medikamenten, Medizinprodukten, Diagnostika und digitalen Gesundheitsprodukten thematisierten.

    Die Charité steht für den Gedankenaustausch und ist ein günstiges Umfeld, insbesondere für klinische Studien, und dies wird der nächste Schritt von BOCAhealthcare nach Erreichen der CE-Zertifizierung sein. Der Mehrwert der Zusammenarbeit soll schon bald weitere Früchte tragen, wenn das BOCAhealth-System in die wissenschaftliche Validierung geht, die in einer multizentrischen Studie zwischen der Charité und den beiden italienischen Universitäten Universität Pavia und Universität Genua durchgeführt wird.
     
    Quellen:
    Berlin, Universitätsmedizin. “The Charité.”: https://www.charite.de/en/the_charite/.
    -
    Spark Berlin: https://spark-bih.de/
     
     

  • 27.10.2019 - BOCAhealthcare geht in die Verlängerung – Kampagne und Gründer-Story (Teil II)

    Quelle: Prostock-studio - envato.com (bearbeitet)

    Das Team der BOCAhealtcare GmbH bedankt sich recht herzlich für alle bereits getätigten Investments und das damit verbundene Vertrauen. Über 50.000 € wurden in den ersten acht Wochen unserer Finanzierungskampagne bereits investiert. Die Finanzierungsschwelle von 100.000 € haben wir noch nicht ganz erreicht, dennoch gehen wir fest davon aus, diese Hürde knacken zu können. Deshalb haben wir uns dazu entschieden, die Kampagne zu verlängern.

    Wir würden uns freuen, wenn Sie unsere Kampagne weiter aufmerksam verfolgen und unterstützen.

    Vergangene Woche berichteten wir an dieser Stelle über die Anfänge von BOCAhealthcare – der persönlichen Motivation sowie der Entstehung der Unternehmensidee. Im zweiten Teil der Serie erklärt Mitgründer und CEO Alessandro Faragli, wie sich Schritt für Schritt das Team zusammensetzte und wie es dazu kam, dass sechs Italiener ohne speziellen Bezug zu Deutschland ausgerechnet Berlin als Standort auswählten, um ihr Unternehmen zu gründen.

    Mit der Entschlossenheit, unsere Idee in die Realität umzusetzen, begannen Edoardo und ich 2017 mit der Recherchearbeit und entwickelten so lange an der Produktidee, bis wir unseren ersten großen Milestone erreichten: die Einreichung des ersten nationalen Patents. Dieses findet sich aktuell in der Prüfung für eine internationale Ausweitung. Trotz der bisherigen Erfolge war uns beiden jedoch schnell bewusst, dass unser Wirken auf das Produkt auf unsere medizinischen Fachgebiete limitiert war. Da halfen auch meine vorherige Arbeit und Erfahrung für das Start-up d-heartcare.com ab einem gewissen Punkt nicht mehr weit genug. Uns wurde schnell bewusst, dass wir ein schlagkräftiges Team brauchten, um das Produkt technisch weiterzuentwickeln und ein erfolgreiches Unternehmen aufzubauen.

    Gleich als erstes konnten wir eine Schlüsselfigur für uns gewinnen: Lorenzo Estienne, der Cousin meines besten Freundes, ist Software-Entwickler und Analyst. Ihm gelang es, den Kern des späteren BOCAhealth-Systems, die auf Maschinellem Lernen basierenden Software, an die Hardware anzubinden. Wenig später folgte Davide Bianchi: Als Elektronikingenieur und Experte für Bioimpedanz-Analyse mit einer Promotion zum selbigen Thema an der Mailänder Politecnico und dem MIT in Boston erschien er uns als perfekte Ergänzung und als prädestiniert, um die neue BOCAhealth-Hardware physisch zum Leben zu erwecken.
    Nun fehlten nur noch zwei Experten für die Themen Finanzen und Vertrieb, um das Team zu komplettieren: Dafür holten wir Marco Mezzadra und Salvatore Aristarco. Ersterer Business Developer und Projektleiter, der zuvor bei Deloitte in Mailand beschäftigt war. Letzterer Business- und Marketingexperte, mit vorheriger Erfahrung als Geschäftsführer der Nolarma Group mit Sitz in Lugano.
    Es stand also ein schlagkräftiges Team bereit, um in den Metropolen Italiens für Aufsehen mit unserer Idee zu sorgen. Falsch! Denn nicht Italien sollte der Sitz des neu zu gründenden Unternehmens sein, sondern Berlin. Doch warum entschlossen wir sechs Italiener ohne jeglichen Bezug zu Deutschland uns dazu, diesen Schritt zu gehen?

    Start-up-Hub Berlin
    Berlin stellt in Europa eines der besten und produktivsten Start-up-Ökosysteme dar. Ohne dieses wären wir heute vielleicht nicht bereits dort, wo wir stehen. Ich war damals der erste aus dem Team, der 2017 nach Berlin zog, weil ich einen Vertrag als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Experimentellen Kardiologischen Labor der Charité-Universität Berlin unterzeichnete. 2018 folgte Marco. In diesen Jahren wurde BOCAhealth in das Mentoring Programm für medizinische Innovationen von Spark Berlin aufgenommen, vom StartupBootcamp Digital Health Berlin betreut und wurden von 176 Bewerbern aus 40 Ländern für den B. Braun Accelerator ausgewählt. All dieses Interesse machte die Gründung des Unternehmens in Berlin möglich und wir bereuen es nicht, diesen Weg eingeschlagen zu haben.

    Auch für die Zukunft sehen wir uns am Standort Berlin bestens dafür gerüstet, das Produkt und das Unternehmen zum Erfolg zu bringen. Schon bald nach erfolgreichem Abschluss der Finanzierungsrunde auf aescuvest können wir wichtige Prozesse wie die CE-Zertifizierung in Angriff nehmen.
     

  • 20.10.2019 - Die Gründungsgeschichte von BOCAhealthcare (Teil I)


    Um ein Start-up zum Erfolg zu führen, bedarf es vielerlei unterschiedlicher Komponenten. Neben der wirtschaftlichen Notwendigkeit für die Produkte oder Dienstleistungen gehören dazu auch die fachlichen Kompetenzen der Personen, die hinter dem Projekt stehen. Ein ebenso wichtiger Aspekt ist die Motivation der Gründer, diesen keinesfalls risikofreien und nervenstrapazierenden Weg des Aufbaus eines eigenen Unternehmens einzuschlagen. Für viele Start-up-Gründer ist eine persönliche Erfahrung ein wesentlicher Schlüssel für diese Entscheidung. So geschehen auch im Fall von BOCAhealthcare, wie Gründer Alessandro Faragli im folgenden Beitrag schildert.


    Im Jahr 2007 verbrachte ich mit meinem Vater einen gemeinsamen Sommerurlaub. An einem Tag war es sehr heiß. Während einer Autofahrt fühlte er sich plötzlich schlecht. Das fatale war, dass er auch noch am Steuer des Wagens saß. Er verlor das Bewusstsein. Geistesgegenwärtig zog ich das Steuer nach rechts und wir steuerten gegen einen Felsen, wo der Wagen zum Stehen kam. Es war ein Totalschaden am Auto, dennoch waren wir mit einem blauen Auge davongekommen. Auf der linken Seite befand sich ein Abhang. Wir hätten genauso gut die Klippe hinab ins Meer stürzen können.

    Wie jeder Patient mit Herzinsuffizienz nahm auch mein Vater Diuretika – Medikamente, die dabei helfen, überschüssiges Körperwasser auszuscheiden. Für diesen heißen Tag hatte er offensichtlich zu viele Medikamente genommen, zu viel Flüssigkeit verloren und war so völlig dehydriert.

    Viele Jahre später und nach dem abgeschlossenen Medizinstudium trieb mich die Idee um, etwas für Patienten wie meinen Vater zu tun: Ein Körperflüssigkeitsmanagement-System, das in der Lage ist, Dehydrierung und Überwässerung bei Patienten mit Herzinsuffizienzen und Nierenerkrankungen zu diagnostizieren und vorherzusagen. Die Erfahrungen mit Herzinsuffizienz-Patienten, die ich während meiner Ausbildung im Krankenhaus gesammelt hatte, halfen dabei, aus einer Idee ein Produkt zu entwickeln, welches das Leben vieler Patienten mit den oben genannten chronischen Erkrankungen verbessern kann.

    Im Rahmen meiner Ausbildung, die mich an verschiedene Kliniken und dort in diverse Stationen führte, lernte ich auch den Arzt und Nephrologen Edoardo La Porta kennen. Bei dem ein oder anderen Glas Bier und bei reichlich Kaffee begannen wir, Ideen zu unseren jeweiligen Fachgebieten auszutauschen. Unsere jeweiligen Patienten mit Herzinsuffizienzen und Nierenerkrankungen teilen ähnliche Symptome. Das gemeinsame Problem sind chronische Flüssigkeitsstauungen, welche für die betroffenen Patienten mit langwierigen Krankenhausaufenthalten verbunden sind. Darüber hinaus leiden fast 60 % der Patienten mit Herzinsuffizienz auch an Nierenerkrankungen. Ich erzählte ihm von meiner Vision des BOCAhealth – und hatte meinen ersten Mitgründer gewonnen. Wir begannen, unsere Idee mit Ärzten und Experten zu teilen und erhielten zahlreiche positive Reaktionen. Von da an gab es keinen Grund mehr, den eingeschlagenen Weg nicht weiterzuverfolgen.

  • 13.10.2019 - Künstliche Intelligenz als Schlüsselkomponente des BOCAhealth-Systems


    BOCAhealthcare entwickelt eine Plattformlösung, die innovative Sensoren und Datenanalyse für das Flüssigkeitsmanagement von Patienten kombiniert. Dabei spielt der Einsatz Künstlicher Intelligenz eine entscheidende Rolle – welche beschreiben wir im folgenden Beitrag.

     
    BOCAhealthcare arbeitet bereits an verschiedenen Lösungen für die Überwachung von Patienten mit chronischer Nierenerkrankung und Herzinsuffizienz und in vielen weiteren Anwendungen der Künstlichen Intelligenz als medizinisches Unterstützungssystem im Gesundheitswesen.
     
    Was ist in diesem Zusammenhang unter Künstlicher Intelligenz zur verstehen? Eine große Menge an Daten wird mit vorgegebenen Algorithmen verarbeitet. Diese Analyse soll zu Vorhersagen, Empfehlungen oder Schlussfolgerungen führen, die den Ärzten bei ihren täglichen Aktivitäten Entscheidungsgrundlagen liefern. Der BOCAhealth lernt selbständig durch Maschinelles Lernen, indem sich wiederholende Muster und Gesetzmäßigkeiten der gewonnenen Daten durch bereits vorhandene Algorithmen ausgewertet werden.
     
    Durch den Einsatz modernster maschineller Lerntechniken wird BOCAhealth ein intelligentes System aufbauen, das in der Lage ist, durch die laufende Erhebung von Daten ihre Genauigkeit immer weiter zu verbessern. So können nicht nur aus der einzelnen Patientenhistorie, sondern auch aus den Erfahrungen der gesamten Patientenpopulation Trends genau erkannt werden. Selbst Patienten, deren Krankengeschichte noch nicht verfügbar ist, können so unmittelbar die passenden Maßnahme vorgeschlagen werden.
     
    Der Einsatz der künstlichen Intelligenz wird es ermöglichen, eine Korrelation zwischen Bioimpedanzdaten, hämodynamischen Parametern wie Blutdruck, Blutvolumen (durch die Analyse der zeitlichen Variation des Hämatokrits) und hämodialytischen Session-Parametern zu finden. Dies wird den Ärzten helfen, indem sie ein für die untersuchten Patienten spezifisches Risikovorhersagemodell und ein medizinisches Entscheidungsunterstützungssystem bereitstellen. Die Endergebnisse sind über das webbasierte Dashboard und die Smartphone App zugänglich.
     
     
     
     

  • 06.10.2019 - Die Vertriebsstrategie – Markteintritt in zwei Stufen geplant

    Quelle: Rawpixel - envato.com (bearbeitet)



    Neben dem medizinischen Nutzen spielt das Geschäftsmodell eine entscheidende Rolle, wenn es darum geht, ob ein Produkt erfolgreich in den Markt eingeführt werden kann. BOCAhealthcare setzt dabei auf zwei unterschiedliche Herangehensweisen: Eine partnerschaftliche Vertriebsstrategie mit MedTech-Unternehmen sowie einen direkten Vertriebsansatz.

     
    Go-to-market des BOCA 1.0 im Jahr 2020

    Unser Ziel ist es, im ersten Schritt BOCAhealth im Huckepack-Verfahren über Anbieter von Dialysemaschine anzubieten, die unsere Lösung in ihr Gerät integrieren.

    Laut unserer eigenen Markterhebung würden die 90% der befragten potenziellen Kunden in Kombination mit BOCAhealth-Lösungen mehr für ein Dialysegerät ausgeben. Wir peilen für den BOCAhealth als Add-on einen Preis von 1.000 € pro Gerät an. Zum Vergleich: Die Preise von Bioimpedanzgeräten, die heute als nicht-integrierte Lösungen für den intraklinischen Einsatz angeboten werden, liegen zwischen 5.000 und 15.000 € (Anbieter sind z. B. Akern, Fresenius, Omron, Inbody). Diese Maschinen sind nicht nur unhandlich, sondern liefern  gegen einen deutlich höheren Preis eine schlechtere Bedienbarkeit, bspw. müssen Messergebnisse manuell übertragen werden. Das Nutzen unserer Software planen wir als Abonnementmodell für weitere 1.000 € pro Jahr für die erste Version anzubieten.

    MedTech-Unternehmen könnten durch die Integration von BOCAhealth die Leistungen ihrer bestehenden Technologien und somit ihre Marktposition verbessern. Dadurch könnten die Anbieter mehr Dialysegeräte verkaufen und dies zu einem höheren Preis. BOCAhealthcare wird sich auf den europäischen, nordamerikanischen und japanischen Markt konzentrieren. Am Anfang stehen Deutschland und Italien,  die zu den fünf größten Dialyse-Märkten weltweit gehören. Innerhalb von fünf Jahren wollen wir unsere geographische Reichweite auf zwölf Länder erhöhen.
     
    Go-to-market des BOCA 2.0 im Jahr 2021

    Mit der zweiten Version des BOCAhealth wollen wir einen breiteren Markt adressieren und unser Produkt auch direkt an Ärzte, Kliniken und Dialyse-Zentren verkaufen. BOCA 2.0 wird über einen innovativen Algorithmus verfügen, der mit Machine Learning (KI) entwickelt wurde und in der Lage ist, intradialytische hypotensive Ereignisse vorherzusagen und eine therapeutische Anpassung vorzuschlagen, die die Entscheidung des Arztes während der Hämodialysebehandlung (HD) unterstützt. Das BOCAhealth-Gerät wird in der Lage sein, hypotensive Ereignisse im Voraus vorherzusagen, um so die Behandlung der HD-Patienten zu optimieren. Die Lösung wird in der Lage sein, mit dem Dialysegerät zu kommunizieren, um andere gewonnene Parameter zu nutzen, um seine Vorhersagekraft zu verbessern. Für die zweite Version mit medizinische Entscheidungshilfesystem, deren Einführung im Jahr 2021 geplant ist, soll die jährliche Gebühr für die Nutzung der Software auf 2.000 € verdoppelt werden.

     
     

  • 29.09.2019 - Im Interview: Dr. Henrik Wolff von B.Braun Avitum


    Das Team von BOCAhealthcare bei der Präsentation ihres Produktes auf dem Patiententag der B.Braun AG

    Die B.Braun Melsungen AG ist eines der größten deutschen Pharma- und Medizinbedarfs-Unternehmen. Das Familienunternehmen mit Sitz in Nordhessen hat seine Wurzeln in einer Apotheke. Seit 1839 haben sechs Generationen das Unternehmen zu einem globalen Konzern entwickelt, der in 64 Ländern auf allen Kontinenten vertreten ist und rd. 64.000 Mitarbeiter beschäftigt. Das Unternehmen, das „Innovation“ als eine der wichtigsten Triebfedern nennt, erwirtschaftet heute einen Jahresumsatz von fast 7 Mrd. €. Relativ jung ist hingegen das Accelerator-Programm, das die Kooperation mit externen Start-ups fördern soll und 2017 gegründet wurde. BOCAhealthcare gehörte zu den ersten Unternehmen, die in dieses Programm aufgenommen wurden. Wir sprachen mit Dr. Henrik Wolff, Head of New Technologies Avitum, über die Zusammenarbeit im Rahmen des Accelerator-Programms.
     
    Dr. Henrik Wolff, vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für das Interview nehmen. Könnten Sie bitte den Lesern zunächst kurz Ihre Rolle bei B.Braun erläutern?
    Sehr gerne, ich bin bei B. Braun Avitum in der Hauptsache für das Thema Innovation in Bereich Research zuständig und zudem für das Marketing unserer Dialysegeräte.

    Wir würden gerne von Ihnen wissen, welches aus Ihrer persönlichen Sicht die wichtigsten ungedeckten medizinischen Bedürfnisse, mit denen Patienten, Ärzte und Krankenschwestern im Bereich der Chronischen Nierenerkrankungen (CKD) und Hämodialysen täglich konfrontiert werden?
    Das Flüssigkeitsmanagement ist eines der wichtigsten Themen in der Dialyse. Die Patienten sammeln zwischen zwei aufeinanderfolgenden Dialyse-Sitzungen  zwei bis vier Liter Flüssigkeit im Körper an. Diese zusätzliche Flüssigkeit muss innerhalb einer Dialysebehandlung, die typischerweise vier Stunden dauert, wieder entfernt werden.
    So haben die Patienten mit zwei Belastungen zu kämpfen: Zum einen die Menge an zusätzlicher Flüssigkeit, die während der Dialysebehandlungen angesammelt wird, und zum anderen das kurze Intervall, in dem das zusätzliche Volumen wieder entfernt wird. Die Herausforderung besteht darin, die Zielmenge an Flüssigkeit zu identifizieren, die während einer Behandlung entfernt werden soll, und gleichzeitig eine intradialytische Hypotonie zu verhindern.

    Sie waren Mentor des Teams BOCAhealth während des B.Braun Accelerator Programms, worum ging es bei diesem  Programm und was ist Ihre Rolle?
    Der Schwerpunkt des Programms liegt auf innovativen Lösungen und Produkten im Bereich der ambulanten und häuslichen Pflege sowie in anderen Geschäftsfeldern des Gesamtkonzerns B. Braun unter Berücksichtigung des gesamten Patientenpfades. Meine persönliche Aufgabe war es, das Start-up zu coachen, das für den Bereich der chronischen Nierenerkrankungen ausgewählt wurde, also für BOCAhealth.

    Wie schätzen Sie unser Team ein? Was hat Ihnen besonders gefallen? Und welche Aspekte des BOCAhealth-Systems halten Sie für entscheidend, damit es am Markt erfolgreich werden kann?
    Das Team verfügt über alle technischen Fähigkeiten und umfassende klinische Expertise, um ein Bioimpedanzgerät zu entwickeln, das das Flüssigkeitsmanagement der Patienten unterstützt. Die Besonderheit des Ansatzes von BOCAhealth besteht darin, dass es sich quasi um eine miniaturisierte Version einer bereits bestehenden und bewährten Technologie handelt. Die Benutzeroberfläche wird so vereinfacht, dass die Patienten selbst die vom System bereitgestellten Informationen leicht verstehen können.
     
    Was halten Sie von dem Produkt BOCAhealth, wie kann es für das Management von Hämodialyse-Patienten nützlich sein?
    BOCAhealth kann Patienten unterstützen, die Schwierigkeiten haben, die vorgeschriebene Flüssigkeitsaufnahme einzuhalten. Es kann so im Rahmen der Hämodialyse eingesetzt werden, um die medizinischen Entscheidungen zu unterstützen, z. B. zu welchem Zeitpunkt die Körperflüssigkeiten entfernt werden sollen.

    Und zum Abschluss die Frage, weshalb ein großer Konzern, vom Maßstab eines Unternehmens  B. Braun, interessante Start-up unterstützen sollte?
    Kooperations- und Partnerschaftsmodelle sind ein sehr effizienter Weg, um die Geschwindigkeit von Start-up-Unternehmen zu unterstützen, was letztendlich für beide Seiten von Vorteil ist.

    Dr. Henrik Wolff, noch einmal herzlichen Dank für das Gespräch.
     

  • 22.09.2019 - Milliardenmarkt Hydrationsprobleme: Diese Patientengruppen bedient BOCAhealth

    Quelle: Gajus-Images - envato.com

    Mehr als 500.000 Menschen pro Jahr werden in den USA mit einem Hydratationsproblem als Hauptursache ins Krankenhaus eingeliefert. Die Krux dabei: Laut Schätzungen entstehen aufgrund von vermeidbaren Krankenhauseinweisungen wegen Dehydrierung jährlich Kosten von über 1 Milliarde US-Dollar. Die Wurzel des Übels liegt dabei in den mangelhaften Möglichkeiten zur richtigen Einschätzung des Hydrationsstatus.

    Störungen des Körperflüssigkeitshaushalts sind in vielen klinischen Situationen ein häufig auftretendes Problem, insbesondere bei chronischen Erkrankungen wie Herzinsuffizienz oder chronischen Nierenerkrankungen (CKD), aber auch ganz allgemein bei älteren Patienten. Es wird geschätzt, dass 50 % der Patienten, die aufgrund von Hydratationsstörungen ins Krankenhaus eingeliefert wurden, mit ungelösten Flüssigkeitsproblem wieder entlassen werden. Und das schlichtweg, weil der tatsächliche Zustand des Patienten nicht richtig eingeschätzt wird.

    Eine nicht-invasive und genaue Methode, die eine effektive Überwachung des Hydratationsstatus solcher Patienten ermöglicht, fehlt derzeit. Schätzungsweise 800 Millionen Menschen auf der Welt leben mit einer chronischen Nierenerkrankung im Stadium 1 bis 51 und 26 Millionen Menschen mit einer Herzinsuffizienz. Im ersten Schritt fokussieren wir uns auf Hämodialyse-Patienten als Zielgruppe, da sie ein besonders hohes Risiko für Hydratations- und Ernährungsstörungen aufweisen.
    Der tatsächlich adressierbare Markt (SAM) umfasst hierbei die weltweit 3,2 Millionen Dialyse-Patienten mit einem geschätzten Volumen von 640 Millionen €. Der realistischerweise von uns bedienbare Markt (SOM) in dieser Zielgruppe ist jener der europäischen und nordamerikanischen Hämodialyse-Patienten. Dieser umfasst knapp 1 Million Patienten, die sich auf 430.000 Patienten in Europa und 470.000 in den USA verteilen. Das geschätzte Marktvolumen liegt bei 180 Millionen €.
    Innerhalb Europas verfügen wir über die höchste Expertise auf dem deutschen (80.000 Patienten) und dem italienischen Markt (45.000 Patienten), so dass diese an erster Stelle bearbeitet werden. Europa hält derzeit einen Marktanteil von rund 25 % im globalen CKD- und Dialysemarkt. Der europäische Markt für Dialysegeräte wird aktuell auf ca. 16,2 Milliarden € geschätzt und soll bis 2025 27 Milliarden € erreichen2. Innerhalb des Marktes für kardiovaskuläre Geräte hält Europa 20 % Marktanteil. Der europäische Markt für kardiovaskuläre Geräte wird derzeit im auf über 7 Milliarden € geschätzt und soll bis 2026 auf 12,5 Milliarden € wachsen3.

    Vertrieb über starke Partner

    Da BOCAhealth durch die Schnittstellenfähigkeit des Systems unkompliziert in bereits vorhandene medizinische Geräte integriert werden kann, soll der Vertrieb über MedTech Konzerne als Paket in Kombination mit dem bereits vorhandenen Angebot für die Zielgruppen erfolgen. Somit kann zum einen vermieden werden, die vorhandenen Maschinen komplett auszutauschen, was nicht zuletzt aus Kostengründen wenig erstrebenswert für unsere potenziellen Abnehmer wäre. Zum anderen bietet sich den Distributoren die Möglichkeit, ihren Kunden eine Gesamtlösung durch ein und denselben Lieferanten anzubieten. Wir befinden uns bereits in fortgeschrittenen Gesprächen mit potenziellen Distributionspartnern, um unsere Strategie umzusetzen.
    In einer 2018 von uns durchgeführten Marktvalidierung, bei der wir 50 Interviews in verschiedenen Krankenhäusern und Dialysezentren durchgeführt haben, zeigten 100 % der Betreiber der jeweiligen Einrichtungen Interesse am Kauf des BOCAhealth-Systems, darunter ca. 90 % mit der Bereitschaft, mehr als üblich für ein Dialysegerät zu bezahlen, das bereits mit BOCAhealth kombiniert ist.


    1 “Global Facts: About Kidney Disease.” The National Kidney Foundation, 11 Mar. 2015, www.kidney.org/kidneydisease/global-facts-about-kidney-disease sowie Hill NR, Fatoba ST, Oke JL, Hirst JA, O’Callaghan CA, Lasserson DS, et al. (2016) Global Prevalence of Chronic Kidney Disease – A Systematic Review and Meta-Analysis. PLoS ONE 11(7): e0158765. https://doi.org/10.1371/journal.pone.0158765

  • 08.09.2019 - Das erste mobile, hochpräzise Messgerät für den Flüssigkeitshaushalt



    In Bezug auf den Flüssigkeitshaushalt gleicht der menschliche Körper dem pflanzlichen Organismus. Jeder von uns kennt die Situation, wenn im Hochsommer die Pflanzen im heimischen Garten in der Mittagshitze scheinbar von der einen auf die andere Sekunde erschlaffen. Diese Reaktion der Pflanzen ist für uns sofort sichtbar – wir reagieren auf den akuten Wassermangel, indem wir die Pflanzen gießen. Bei uns Menschen sind Wassermangel bzw. -überschuss visuell schwer erkennbar, weswegen wir auf technische Unterstützung angewiesen sind. Für genaue Messungen sind wir bislang auf komplexe Maschinen angewiesen, die nur im klinischen Umfeld zu finden sind. BOCAhealth will hier Abhilfe schaffen und das Body Fluid Management auch im Home Monitoring alltagstauglich machen.


    Egal ob es sich um Patienten mit Herzinsuffizienzen, chronischen Nierenerkrankungen, ältere Menschen oder etwa Schwangere handelt, die Überwachung des Hydratationsparameters ist für jeden dieser Menschen von großer Bedeutung, weil ein Flüssigkeitsmangel- oder Überschuss umgehend lebensbedrohlich sein kann. Umso gravierender wiegt der Fakt, dass die Überwachung dieses Parameters außerhalb des Krankenhauses extrem schwierig ist. Zwar bietet der Markt aktuell bereits zahlreihe mobile Lösungen für solche Messungen an, etwa Smartwatches oder bioimpedante Gewichtswaagen, doch haben all diese gemein, dass sie in Bezug auf ihre Messgenauigkeit lediglich im Fitnessbereich nützliche Angaben liefern. Ein medizinischer Mehrwert ist hingegen kaum vorhanden. Auch kostspielige invasive Produkte stellen für die wenigsten Patienten eine valide Lösung dar.

    Mobiles, hochpräzises Gerät soll Marktlücke schließen
    Wir von BOCAhealthcare haben diese Nische erkannt und den BOCAhealth entwickelt – ein tragbares Gerät, das sowohl für den Klinik- als auch den Heimgebrauch vorgesehen ist und Analysewerte vergleichbar mit den stationären Benchmark Produkten im Body Fluid Management liefern soll. BOCAhealth soll die Lebensqualität für die oben beschriebenen Patientengruppen verbessern, indem bedrohliche Körperflüssigkeitsstörungen frühzeitig erkannt werden und somit überflüssige Krankenhausaufenthalte erspart bleiben.

    Darüber hinaus bietet die Kombination aus Hardware und einer auf dem Einsatz von künstlicher Intelligenz basierenden Software die Möglichkeit, die Messergebnisse aus dem Home Monitoring direkt von dem behandelnden Arzt überprüfen zu lassen. Dieser hat dann sofort die Möglichkeit, Therapiemaßnahmen entsprechend des aktuellen Zustands des Patienten einzuleiten bzw. anzupassen. Mit diesem Ansatz blicken wir in die unmittelbare Zukunft und sind für die kommenden Trends in der Telemedizin gewappnet.

    Als Investor haben Sie die Möglichkeit, bereits ab einem Betrag von 100 € in die Kampagne der BOCAhealthcare GmbH zu investieren. Anleger können an der Unternehmensentwicklung durch Beteiligung an Umsatz und Wertzuwachs partizipieren. Noch bis zum 15.09. haben Sie zudem die Chance, als Early-Bird-Investor von einem auf 2,00 Prozent p.a. erhöhten Basiszins zu profitieren.
     

  • 01.09.2019 - Die Innovation im Body Fluid Management



    Der Körper des Menschen besteht zu rd. 65 Prozent aus Wasser. Ein bisschen mehr oder weniger ist für einen gesunden Menschen kein Problem. Aber einem kranken Menschen können geringe Abweichungen im Flüssigkeitshaushalt des Körpers stark schaden. Dehydrierung oder Wassereinlagerungen können insbesondere bei Herzinsuffizienzen und chronischen Nierenerkrankungen, den weltweit zusammengenommen häufigsten Ursachen von Krankenhausaufenthalten, lebensbedrohlich sein. Das Problem ist, dass bislang keine einfachen und zuverlässigen Methoden zur Messung des Flüssigkeitshaushalts bestehen. BOCAhealth setzt genau hier an und hat die Ambition, der neue Standard im Body Fluid Management werden.


    Heute wird etwa jeder vierte betroffene Patient wegen eines Dekompensationsereignisses innerhalb von 30 Tagen nach der ersten Entlassung erneut ins Krankenhaus eingewiesen. Die Hauptursache dafür wurde in der Störung des Körperflüssigkeitshaushalts ausgemacht.

    Die Lösung zum oben beschriebenen Problem haben wir auf den Namen BOCAhealth getauft: body composition analyzer and assistant. Die von uns entwickelte Lösung besteht aus einem tragbaren Gerät zur Messung der Körperzusammensetzung und einer Software, die über eine Smartphone-Anwendung miteinander verbunden sind. Das Gerät kann entweder während des Krankenhausaufenthalts durch das medizinische Fachpersonal am Patienten angelegt werden oder aufgrund seiner Anwenderfreundlichkeit auch direkt von zu Hause aus durch den Patienten selbst oder Angehörige bedient werden.

    Messung von Trends durch Maschinelles Lernen
    Kern der Innovation von BOCAhealth ist die Software, die auf dem Einsatz künstlicher Intelligenz basiert. Das System ist in der Lage, aus sämtlichen Nutzerdaten kontinuierlich zu lernen und die Genauigkeit der Analyse fortlaufend zu verbessern. Auf dieser Basis sollen Trends zu negativen Entwicklungen des Zustands des Patienten genau und frühzeitig erkannt werden, damit die behandelnden Ärzte eine angemessene Behandlung einleiten können – und dies sogar bei Patienten, deren Krankenhistorie noch nicht verfügbar ist.

    Mit diesem datengetriebenen Ansatz will BOCAhealth einerseits die Lebensqualität der Patienten verbessern, indem überflüssige Krankenhausaufenthalte erspart bleiben, und andererseits die Arbeit des medizinischen Fachpersonals im Krankenhaus effizienter gestalten. Damit sollen auch Kosteneinsparungen erwirkt werden.
    Über die Finanzierungskampagne auf aescuvest.de soll eine Zielsumme von 150.000 € eingeworben werden, damit die nächsten Schritte vor dem Markteintritt gestartet werden können: dies sind die technische Fertigstellung des marktreifen Produkts sowie die CE-Zertifizierung.

    Als Investor haben Sie die Möglichkeit, bereits ab einem Betrag von 100 € in die Kampagne der BOCAhealthcare GmbH zu investieren. Anleger können an der Unternehmensentwicklung durch Beteiligung an Umsatz und Wertzuwachs partzipieren. Zudem wird ein Festzins von 1,00 Prozent auf den Anlagebetrag gezahlt. Dieser erhöht sich auf 2,00 Prozent für die Investoren, die bis zum 15.09. zeichnen.



     

57 % der
Fundingschwelle
8 Wochen
verbleiben

Bereits finanziert

57.400 €

Finanzierungsschwelle

100.000 €

ANLEGER-HOTLINE: Rückrufgarantie!


069 / 254 74 164-4

Neueste Investments

Gesundheit lohnt sich.
Für jeden von uns.