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aescuvest fragt:
Lieber Herr Professor Müller, als Leiter der Neurologischen Klinik im St. Joseph-Krankenhaus in Berlin-Weissensee haben Sie langjährige Erfahrung in der Behandlung von Parkinson Patienten und sind in den wissenschaftlichen und klinischen Fachgesellschaften ein hochgeschätzter Experte für den M. Parkinson.
Welche Therapieoptionen stehen aktuell zur Behandlung der Parkinsonschen Krankheit zur Verfügung?

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Prof. Dr. med. Thomas Müller, Chefarzt der Klinik für Neurologie am St. Joseph-Krankenhaus, Berlin Weißensee

Prof. Müller:
Die Therapie des idiopathischen Morbus Parkinson verlangt nach therapeutischen Ansätzen für dessen motorische Charakteristika, Akinese, Rigor und Tremor, aber auch für dessen nicht-motorische Symptome. Diese beeinträchtigen oft die Lebensqualität der Patienten und ihrer pflegenden Angehörigen erheblich. Die Ausprägung aller Symptome ist individuell verschieden. Dies ist Folge eines chronischen, langsam, manchmal schubförmig, verlaufenden Absterbens dopaminerger – und nicht-dopaminerger Neurone in individuell unterschiedlicher Ausprägung. Diese daraus resultierende Komplexität des Krankheitsbildes verlangt nach einer spezifisch auf die Bedürfnisse des Patienten ausgerichteten Therapie. Deren Verträglichkeit ist entscheidend für Effizienz und Akzeptanz der eingesetzten medikamentösen Ansätze. Verfügbar sind MAO-B-Hemmer, NMDA-Antagonisten, Dopaminagonisten und Levodopa in unterschiedlichen Formulierungen.

aescuvest fragt:
Seit etwas mehr als 10 Jahren steht ein Pflaster mit dem Wirkstoff Rotigotin zur Therapie zur Verfügung. Wie beurteilen Sie dieses aus therapeutischer Sicht und wie schätzen Sie den Medical Need eines Wirkstoff-Sprühpflasters für Rotigotin ein?

Prof. Müller:
Generell ist ein Sprühpflaster mit Applikation einer pharmakologisch wirksamen Substanz von Vorteil, wenn es Probleme mit der Compliance, der gastrointestinale Resorption oder wenn möglichst gleichmäßige Wirkspiegel für den therapeutischen Effekt notwendig sind. Vor diesem Hintergrund ist ein „Medical Need“ zweifellos vorhanden. Die zur Zeit vorhandenen transdermalen Therapieoptionen haben den Nachteil, dass die Pflaster teilweise bei vermehrter Transpiration schlecht kleben und es zu allergischen, „juckenden“ Reaktionen der Haut kommen kann. Vor diesem Hintergrund ist dies ein sehr interessanter Ansatz, wenn Rotigotin oder auch einen andere Substanz in Form eines „Sprühpflasters“ verfügbar ist.      

aescuvest fragt:
Das geplante Liqui-Patch®-Rotigotin-Spray zur transdermalen Anwendung befindet sich aktuell in einer wichtigen Finanzierungsrunde auf unserer Plattform. Welche Botschaft möchten Sie den Investoren als zukünftiger Entscheider für oder gegen eine Therapie mittels Wirkstoffsprühpflaster, mit auf den Weg geben?

Prof. Müller:
Man sollte Mut für neue Wege in der Pharmakotherapie haben und dies nicht nur bezogen auf den deutschen Markt sehen, da dieser durch die zunehmenden, teilweise „weltfremden“ Restriktionen zunehmend an Innovationskraft und somit an Bedeutung rasant verliert.   

aescuvest sagt:
Lieber Herr Professor Müller, haben Sie vielen Dank für dieses Interview!

Mit Ihrem Investment ermöglichen Sie die Durchführung relevanter Studien für ein Liqui-Patch®-Spray zur Behandlung der Parkinson’schen Erkrankung. Diese können bereits ab 250.000 € eingeworbenen Kapital durchgeführt werden.

Das Umsatzpotenzial des Lizenznehmers im 5. Jahr nach Markteinführung wird auf 200 Mio. € geschätzt. Daraus würden Einnahmen aus Lizenzgebühren in Höhe von 10 Mio. € jährlich für die epinamics GmbH resultieren.

Investieren Sie noch heute in die patentierte Liqui-Patch®-Plattform-Technologie und sichern Sie sich einen Frühzeichnerbonus von bis zu 8 % p.a.!

Bildquelle: #123994419 – Fotolia.com

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