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Wesentlichste Ursachen der Entwicklung eines Hepatozellulären Karzinoms

Das Hepatozelluläre Karzinom (HCC für hepatocellular carcinoma) ist der fünfthäufigste Tumor weltweit, der bei weitem häufigste primäre Leberkrebstypus bei Erwachsenen und die häufigste Todesursache bei Leberzirrhose. Die bösartige zelluläre Transformation erfolgt in den Hepatozyten, den Funktionszellen der Leber, durch deren chronische Schädigung. Unter den Hauptursachen eines HCC (siehe Abbildung) zählt die Leberzirrhose als zentrales Element der „gemeinsamen Endstrecke“ vieler Lebererkrankungen; vergleichen Sie dazu bitte auch unseren Beitrag vom 23. Juli. Zu weiteren Ursachen eines HCC zählen u.a. Aflatoxine (Pilzgifte in kontaminierten Nahrungsmitteln) oder der erblich bedingte, sog. 1-Antitrypsin-Mangel.

In Westeuropa treten jährlich ca. fünf HCC-Fälle pro 100.000 Einwohner auf, doch in weiten Teilen Asiens und Afrikas ist die Häufigkeit – v.a. aufgrund der hohen Raten an chronischen Virusinfektionen – mit jährlich etwa 30 bis mehr als 110 Fällen pro 100.000 Menschen deutlich höher. Der Altersgipfel liegt bei 30–50 Jahren und Männer erkranken etwa 3-4-fach häufiger als Frauen. Aber auch in den westlichen Ländern steigt die HCC-Rate seit den 1980er Jahren kontinuierlich an. In unsere Breiten ist dies ganz wesentlich auf die ständig wachsende Anzahl an Menschen mit nicht-alkoholischer Fettlebermetabolischem Syndrom und Diabetes mellitus sowie auf Alkoholmissbrauch zurückzuführen.

Das HCC macht sich i.d.R. erst verzögert durch Symptome bemerkbar und wird daher oft erst (zu) spät erkannt. Die Prognose der Tumorerkrankung ist schlecht. Sie liegt ohne Therapie bei nur etwa sechs Monaten. Aber auch mit den derzeitigen therapeutischen Optionen ist ein fataler Verlauf oft nicht abzuwenden, denn leider spricht der Tumor nur schlecht oder gar nicht auf herkömmliche Zytostatika an. Einzig wirklich wirksam ist der sog. Tyrosinkinase-Inhibitor Sorafenib (jedoch nur gegen ein bestimmtes Tumorstadium): das Zytostatikum kann das Gesamtüberleben im Mittel auf 10,7 Monate verlängern. Darüber hinaus zeigen stadienabhängig auch chirurgische Maßnahmen gewisse Erfolge. So wird oft eine teilweise Leberresektion – d.h. die Entfernung der Tumormasse mit einem Abstand von >1 cm zum gesunden Gewebe – vorgenommen, doch mit ca. 60 % innerhalb von fünf Jahren nach dem Eingriff sind die Rückfallraten sehr hoch.

So zählt das das Hepatozelluläre Karzinom heute zu den häufigsten bösartigen Tumorerkrankungen und fordert weltweit ca. 662.000 Todesfälle pro Jahr, etwa die Hälfte davon in China. Neue und bessere Therapieoptionen werden daher dringend benötigt.

Im Rahmen der aktuellen Crowdfunding-Kampagne will die Rodos Biotarget GmbH bis zu fünf Pipeline-Projekte mit Gentherapeutika (RNA und DNA) für die Behandlung von Erkrankungen der Leber und Bauchspeicheldrüse zu Nanomedizin-Präparaten weiterentwickeln. Im konkreten Fall des HCC wird das Unternehmen den gentherapeutischen Wirkstoffkandidaten RBT-26 gezielt mit HCC-TargoSphere-Nanotransportern in die Leberkrebszellen einschleusen. Der Wirkstoff hat in Tierstudien bereits gezeigt, dass er die Krebszellen abtöten kann. Die Rodos strebt mit diesem therapeutischen Ansatz daher eine kurative Behandlung des HCC an.

Mit Ihrem Investment ermöglichen Sie die Entwicklung einer im Erfolgsfall bahnbrechenden Therapie des Hepatozellulären Karzinoms. Dies kann bereits ab 250.000 € eingeworbenen Kapital erfolgen. Auf der Basis dieses Therapieansatzes werden sich mit hoher Wahrscheinlichkeit auch Therapieoptionen für andere Krebsarten entwickeln lassen.

Investieren Sie noch heute in die Fundingstufe zur Weiterentwicklung der HCC-Therapie auf der Basis der patentierten TargoSphere®-Plattform-Technologie und sichern Sie sich einen Frühzeichnerbonus von bis zu 7,5 % p.a.

Bildquelle: Modifiziert nach: Johns Hopkins Medicine. Liver Tumor Center. Liver Cancer (Hepatocellular Carcinoma) via www.hopkinsmedicine.org

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