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Chronische Leberschädigungen führen zum Untergang der Leberfunktionszellen (Hepatozyten) und zur Entzündung in der Leber. Solche chronischen Schädigungen haben viele Ursachen: Hierzu zählen unter anderem eine übermäßige Fettaufnahme (d.h. falsche Ernährung mit Übergewicht und der Bildung einer sog. nicht-alkoholischen Fettleber), das metabolische Syndrom, verschiedene virale Infektionen der Leber, Alkoholkonsum, Störungen des Gallenabflusses, ein Lebervenenverschluss, bestimmte genetische und Autoimmunerkrankungen sowie andere, seltenere Krankheiten. Diese Aufzählung ist wichtig, denn sie macht trotz ihrer Unvollständigkeit deutlich, dass viele verschiedene Ursachen eine sog. Leberfibrose hervorrufen, welche die gemeinsame Vorstufe des Untergangs dieses lebenswichtigen Organs darstellt (vgl. Abbildung). Daraus folgt eine gute Nachricht: die erfolgreiche Hemmung der Fibrose kann bessere Therapieerfolge bei vielen unterschiedlichen Grunderkrankungen ermöglichen. Und die zweite gute Nachricht lautet, dass die Leberfibrose prinzipiell reversibel ist, die nachfolgenden Prozesse jedoch nicht. Genau hier setzen daher die Rodos Biotarget GmbH und ihre medizinisch-wissenschaftlichen Partner mit ihrem neuen therapeutischen Ansatz an.

Entscheidend hierfür sind die folgenden Zusammenhänge: Chronische Schädigungen versucht die Leber unter anderem durch eine „Reparaturtruppe“ – die sog. Hepatischen Sternzellen – zu heilen. Diese Leberzellpopulation ist für die Produktion von Bindegewebe zuständig; normalerweise können kleinere Schäden so durch die Bildung von Narbengewebe wirkungsvoll ausgebessert werden. Doch massive Leberschäden überfordern diese Zellen. Sie bilden sich krankhaft zu sog. Myofibroblasten um, welche Unmengen an Bindegewebskomponenten produzieren. Die Folge ist eine immer umfassendere Fibrosierung („Vernarbung“) des Organs. So verliert die Leber zunehmend ihre Funktions- und auch Regenerationsfähigkeit. Doch damit nicht genug: Dauert die Leberfibrose zu lange an, mündet sie in eine Zirrhose mit Leberversagen (hepatische Insuffizienz) ein und kann auch zum Leberkrebs führen.

In Deutschland nehmen Lebererkrankungen heute den fünften Platz in der Sterblichkeitsrate ein. Und mit ca. 350.000 Zirrhosekranken (d.h., einem pro 240 Einwohner) und der damit verbundenen, hohen Mortalitätsrate wird der volkswirtschaftliche Schaden durch Lebererkrankungen mit ca. 5 Mrd. EUR pro Jahr veranschlagt. Weltweit ist die Situation ähnlich, und sowohl global als auch in Deutschland steigt die Häufigkeit an Lebererkrankungen kontinuierlich an. So leidet etwa jeder fünfte Erwachsene aufgrund falscher Ernährung und Übergewicht und/oder Alkoholkonsum unter einer Fettleber (auch „Steatohepatitis“ genannt); etwa 50 % dieser Menschen entwickeln eine Fibrose/Zirrhose. Und auch in Deutschland, weltweit aber noch viel umfassender, sind virale Infektionen ein massiver Faktor bei der Entwicklung einer Leberfibrose und -zirrhose: so leiden ca. 350–400 Millionen Menschen unter einer nicht ausheilenden, also chronischen, Hepatitis B und etwa 150–200 Millionen unter einer chronischen Hepatitis C. Etwa 25–30 % der Infizierten entwickeln eine Fibrose und Zirrhose. Zumindest in Europa und USA ist die Leberzirrhose die häufigste nicht tumorassoziierte Todesursache des Verdauungstraktes. Weltweit dürfte die Statistik vergleichbar sein, doch es sind nur unzureichende epidemiologische Daten verfügbar. Letzter Ausweg in den wohlhabenderen Gesellschaften ist in einigen Fällen die Lebertransplantation, doch die Spenderorgane sind knapp und die therapeutische Option ist extrem teuer (vgl. auch unsere früheren Beiträge).

Die Leberfibrose stellt also die zentrale Schnittstelle zwischen einer chronischen Leberschädigung mit Entzündungsreaktion und den Endstadien dar (s. Abbildung). Da die Leberfibrose im Gegensatz zur Zirrhose reversibel ist, sind Therapien, welche sie wirksam hemmen, eindämmen oder reduzieren können, prinzipiell geeignet, den kontinuierlichen Niedergang der Leberfunktionen und seine fatalen Spätfolgen aufzuhalten. Doch solche Therapien fehlen. Wir wollen dies ändern.

Wie bekannt, will die Rodos Biotarget GmbH Im Rahmen der aktuellen Crowdfunding-Kampagne bis zu fünf Pipeline-Projekte mit Gentherapeutika (RNA und DNA) für die Behandlung von Erkrankungen der Leber und Bauchspeicheldrüse zu Nanomedizin-Präparaten weiterentwickeln. Im konkreten Fall der Leberfibrose verwendet die Rodos Biotarget mit sog. MF-TargoSpheres eine neue TargoSphere®-Variante, die gezielt den gentherapeutischen Wirkstoffkandidaten RBT-25 in die Myofibroblasten liefert. Die Wirkung des RBT-25 soll in der Summe die Rückbildung der krankhaften Myofibroblasten, die Abschaltung der Bildung überschüssigen Bindegewebes und somit der Fibrose und die Regeneration von funktionellem Lebergewebe ermöglichen. MF-TargoSpheres sind sicher und das RBT-25 erwies sich in Tierstudien bereits als wirksam. Mit diesem therapeutischen Ansatz wird daher eine kurative Behandlung der Leberfibrose angestrebt.
Mit Ihrem Investment ermöglichen Sie die Entwicklung einer im Erfolgsfall bahnbrechenden Therapie der Leberfibrose als zentraler Schnittstelle sehr vieler Lebererkrankungen und damit gleichzeitig eines immensen therapeutischen Markts, der bereits allein in Deutschland Millionen von Patienten betrifft. Dies kann bereits ab 200.000 € eingeworbenen Kapital erfolgen.

Investieren Sie noch heute in die Fundingstufe zur Weiterentwicklung der Therapie der Leberfibrose auf der Basis der patentierten TargoSphere®-Plattform-Technologie und sichern Sie sich einen Frühzeichnerbonus von bis zu 7,5 % p.a.

Bildquelle: Rodos Biotarget GmbH / © 2017.

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