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Im Jahr 2007 verbrachte ich mit meinem Vater einen gemeinsamen Sommerurlaub. An einem Tag war es sehr heiß. Während einer Autofahrt fühlte er sich plötzlich schlecht. Das fatale war, dass er auch noch am Steuer des Wagens saß. Er verlor das Bewusstsein. Geistesgegenwärtig zog ich das Steuer nach rechts und wir steuerten gegen einen Felsen, wo der Wagen zum Stehen kam. Es war ein Totalschaden am Auto, dennoch waren wir mit einem blauen Auge davongekommen. Auf der linken Seite befand sich ein Abhang. Wir hätten genauso gut die Klippe hinab ins Meer stürzen können.

Wie jeder Patient mit Herzinsuffizienz nahm auch mein Vater Diuretika – Medikamente, die dabei helfen, überschüssiges Körperwasser auszuscheiden. Für diesen heißen Tag hatte er offensichtlich zu viele Medikamente genommen, zu viel Flüssigkeit verloren und war so völlig dehydriert.

Viele Jahre später und nach dem abgeschlossenen Medizinstudium trieb mich die Idee um, etwas für Patienten wie meinen Vater zu tun: Ein Körperflüssigkeitsmanagement-System, das in der Lage ist, Dehydrierung und Überwässerung bei Patienten mit Herzinsuffizienzen und Nierenerkrankungen zu diagnostizieren und vorherzusagen. Die Erfahrungen mit Herzinsuffizienz-Patienten, die ich während meiner Ausbildung im Krankenhaus gesammelt hatte, halfen dabei, aus einer Idee ein Produkt zu entwickeln, welches das Leben vieler Patienten mit den oben genannten chronischen Erkrankungen verbessern kann.

Im Rahmen meiner Ausbildung, die mich an verschiedene Kliniken und dort in diverse Stationen führte, lernte ich auch den Arzt und Nephrologen Edoardo La Porta kennen. Bei dem ein oder anderen Glas Bier und bei reichlich Kaffee begannen wir, Ideen zu unseren jeweiligen Fachgebieten auszutauschen. Unsere jeweiligen Patienten mit Herzinsuffizienzen und Nierenerkrankungen teilen ähnliche Symptome. Das gemeinsame Problem sind chronische Flüssigkeitsstauungen, welche für die betroffenen Patienten mit langwierigen Krankenhausaufenthalten verbunden sind. Darüber hinaus leiden fast 60 % der Patienten mit Herzinsuffizienz auch an Nierenerkrankungen. Ich erzählte ihm von meiner Vision des BOCAhealth – und hatte meinen ersten Mitgründer gewonnen. Wir begannen, unsere Idee mit Ärzten und Experten zu teilen und erhielten zahlreiche positive Reaktionen. Von da an gab es keinen Grund mehr, den eingeschlagenen Weg nicht weiterzuverfolgen.

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