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Vergangene Woche berichteten wir an dieser Stelle über die Anfänge von BOCAhealthcare – der persönlichen Motivation sowie der Entstehung der Unternehmensidee. Im zweiten Teil der Serie erklärt Mitgründer und CEO Alessandro Faragli, wie sich Schritt für Schritt das Team zusammensetzte und wie es dazu kam, dass sechs Italiener ohne speziellen Bezug zu Deutschland ausgerechnet Berlin als Standort auswählten, um ihr Unternehmen zu gründen.

Mit der Entschlossenheit, unsere Idee in die Realität umzusetzen, begannen Edoardo und ich 2017 mit der Recherchearbeit und entwickelten so lange an der Produktidee, bis wir unseren ersten großen Milestone erreichten: die Einreichung des ersten nationalen Patents. Dieses findet sich aktuell in der Prüfung für eine internationale Ausweitung. Trotz der bisherigen Erfolge war uns beiden jedoch schnell bewusst, dass unser Wirken auf das Produkt auf unsere medizinischen Fachgebiete limitiert war. Da halfen auch meine vorherige Arbeit und Erfahrung für das Start-up d-heartcare.com ab einem gewissen Punkt nicht mehr weit genug. Uns wurde schnell bewusst, dass wir ein schlagkräftiges Team brauchten, um das Produkt technisch weiterzuentwickeln und ein erfolgreiches Unternehmen aufzubauen.

Gleich als erstes konnten wir eine Schlüsselfigur für uns gewinnen: Lorenzo Estienne, der Cousin meines besten Freundes, ist Software-Entwickler und Analyst. Ihm gelang es, den Kern des späteren BOCAhealth-Systems, die auf Maschinellem Lernen basierenden Software, an die Hardware anzubinden. Wenig später folgte Davide Bianchi: Als Elektronikingenieur und Experte für Bioimpedanz-Analyse mit einer Promotion zum selbigen Thema an der Mailänder Politecnico und dem MIT in Boston erschien er uns als perfekte Ergänzung und als prädestiniert, um die neue BOCAhealth-Hardware physisch zum Leben zu erwecken.
Nun fehlten nur noch zwei Experten für die Themen Finanzen und Vertrieb, um das Team zu komplettieren: Dafür holten wir Marco Mezzadra und Salvatore Aristarco. Ersterer Business Developer und Projektleiter, der zuvor bei Deloitte in Mailand beschäftigt war. Letzterer Business- und Marketingexperte, mit vorheriger Erfahrung als Geschäftsführer der Nolarma Group mit Sitz in Lugano.
Es stand also ein schlagkräftiges Team bereit, um in den Metropolen Italiens für Aufsehen mit unserer Idee zu sorgen. Falsch! Denn nicht Italien sollte der Sitz des neu zu gründenden Unternehmens sein, sondern Berlin. Doch warum entschlossen wir sechs Italiener ohne jeglichen Bezug zu Deutschland uns dazu, diesen Schritt zu gehen?

Start-up-Hub Berlin
Berlin stellt in Europa eines der besten und produktivsten Start-up-Ökosysteme dar. Ohne dieses wären wir heute vielleicht nicht bereits dort, wo wir stehen. Ich war damals der erste aus dem Team, der 2017 nach Berlin zog, weil ich einen Vertrag als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Experimentellen Kardiologischen Labor der Charité-Universität Berlin unterzeichnete. 2018 folgte Marco. In diesen Jahren wurde BOCAhealth in das Mentoring Programm für medizinische Innovationen von Spark Berlin aufgenommen, vom StartupBootcamp Digital Health Berlin betreut und wurden von 176 Bewerbern aus 40 Ländern für den B. Braun Accelerator ausgewählt. All dieses Interesse machte die Gründung des Unternehmens in Berlin möglich und wir bereuen es nicht, diesen Weg eingeschlagen zu haben.

Auch für die Zukunft sehen wir uns am Standort Berlin bestens dafür gerüstet, das Produkt und das Unternehmen zum Erfolg zu bringen. Schon bald nach erfolgreichem Abschluss der Finanzierungsrunde auf aescuvest können wir wichtige Prozesse wie die CE-Zertifizierung in Angriff nehmen.

 

Quelle: Prostock-studio – envato.com (bearbeitet)

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