Adiuvad

faber Biomechanik GmbH - adiuvad.de

Angestrebte Wertsteigerung:

Faktor 3,5 Ihres Investments

Laufzeit:

5 Jahre
  • Innovativ – Multitherapiewagen schließt Marktlücke

  • Effizient – Sichere Anwendung erleichtert Therapie

  • Erprobt – Positives Feedback aus der Praxis

Hinweis gemäß § 12 Abs. 2 & Abs. 3 VermAnlG:
Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen. Der in Aussicht gestellte Ertrag ist nicht gewährleistet und kann auch niedriger ausfallen.

Key Facts

  • Die Herausforderung: Im Zentrum der Rehabilitation von Patienten steht oft deren Mobilisation. Sie benötigen intensive Betreuung, um das Gehen wieder zu erlernen. Dies ist nicht nur personalintensiv, sondern für Therapeuten, Angehörige und Patienten physisch wie psychisch höchst anstrengend. Deswegen ist der Bedarf an einem einfach bedienbaren Therapiegerät groß, das Gehübungen in einem sicheren Umfeld ermöglicht.
  • Der Lösungsansatz: Unser Multitherapiewagen Adiuvad kann die Lücke zwischen Rollstuhl und selbständigem Gehen schließen. Ein Rollstuhl gibt dem Patienten sicheren Halt, aber man kann mit ihm nicht gehen lernen. Ein Rollator kann nur von Personen verwendet werden, die bereits gehen können. Er gibt mehr Bewegungsfreiheit als ein Rollstuhl, schützt aber kaum vor Stürzen. Adiuvad kombiniert die Vorteile beider Geräte ohne die bestehenden Nachteile.
  • Das Besondere: Der Patient gelangt vom Rollstuhl oder Bett in den Adiuvad und führt Gehübungen durch. Dazu wird nur eine Betreuungsperson benötigt. Die Übungen können jederzeit unterbrochen werden, indem sich der Patient hinsetzt. Bei einer Schwäche oder Unsicherheit wird ein Sturz auf den Boden vermieden. In den Pausen können andere Übungen durchgeführt werden, z. B. Hand- und Armübungen mit dem Trainingsbügel.
  • Der Kapitalbedarf: Für das anstehende Zulassungsverfahren, die Serienproduktion und die Markteinführung des Adiuvad werden 200.000 Euro benötigt.

 

1. Die Idee

Therapieziel Mobilität

In Deutschland erleiden jedes Jahr ca. 270.000 Menschen einen Schlaganfall. Die meisten müssen danach das Gehen wieder lernen. Auch nach Unfall, Operation, Prothesenanpassung, Gehirnblutung und langer Bettlägerigkeit kann das erforderlich sein. Von solchen Fällen sind jährlich etwa 900.000 Menschen in Deutschland betroffen.

Bei chronischen Erkrankungen, wie Multiple Sklerose, Parkinson oder Lungenerkrankungen ist es wichtig, die Gehfähigkeit lange aufrecht zu erhalten. Denn Mobilität bedeutet Teilnahme am gesell-schaftlichen Leben und verhindert soziale Isolation.

Das Mobilisieren von Patienten ist daher eine der zentralen Aufgaben der Rehabilitation. Beim Wiedererlernen des Gehens benötigt der Patient ständige Aufmerksamkeit und intensive Betreuung.
Dies ist personal- und somit kostenintensiv. Darüber hinaus sind Gehübungen für Therapeuten, Angehörige und Patienten höchst anstrengend – körperlich und psychisch, denn die Angst vor einem Sturz des Patienten ist ein ständiger Begleiter. Deshalb ist der Bedarf an einem einfach bedienbaren Therapiegerät für sichere Gehübungen groß.

 

Die Lösung: Adiuvad schließt die Lücke zwischen Rollstuhl und Rollator

Ein Rollstuhl gibt dem Patienten sicheren Halt und birgt keine Unfallgefahr durch Stürzen. Mit ihm kann man aber nicht gehen lernen. Ein Rollator kann nur von Personen verwendet werden, die bereits gehen können. Er verleiht dem Patienten zwar mehr Bewegungsfreiheit als ein Rollstuhl, sichert aber kaum gegen Stürze. Adiuvad (adiuvare (lat.) = helfen und vadere (lat.) = gehen) soll die Lücke zwischen Rollstuhl und Rollator bzw. zum selbständigen Gehen schließen.

Der Patient kann vom Rollstuhl oder Bett aus ins Gerät gelangen und Gehübungen machen. Diese kann er jederzeit unterbrechen, indem er sich im Gerät hinsetzt. Auch bei einer plötzlich auftretenden Schwäche wird er durch die patentierte Konstruktion vor einem Sturz bewahrt. Der Gurt sichert den Patienten zusätzlich ab. Diese Faktoren sorgen dafür, dass für die Gehübungen nur noch eine Betreuungsperson notwendig ist.

Auch pflegende Angehörige können Adiuvad nach kurzer Einweisung zu Hause sehr gut einsetzen. Er passt durch normale Innentüren und kann auf der Stelle gewendet werden.

 

Viele Vorteile für Patienten und Therapeuten

Kliniken können mit Adiuvad ein leicht zu bedienendes Gerät erwerben, welches Zeit und Kosten spart und zusätzlich die Gesundheit des Personals schont.

Der berufstätige Patient hat mit Adiuvad die Chance, schneller wieder ein geregeltes Arbeitsleben aufzunehmen und seinen Lebensstandard zu halten.

Der pflegende Angehörige kann mit einer pflegebedürftigen aber gehfähigen Person in der Familie besser seiner eigentlichen Tätigkeit nachkommen und hat somit weniger finanzielle Einbußen. Er wird den Anschaffungskosten von Adiuvad die Kosten der Pflege eines nicht mobilen Menschen gegenüberstellen.

Das Wichtigste ist der gesundheitliche und emotionale Aspekt beim gehunfähigen Menschen selbst:
Nach einer schweren Krankheit nicht mehr gehen zu können und ständig auf fremde Hilfe angewiesen zu sein, ist für viele Menschen schwer zu ertragen. Adiuvad bietet ihnen die Möglichkeit diese Fähigkeit wieder zu erlangen. Der aufrechte Gang ist eines der Dinge, die uns Menschen ausmacht. Selbst gehen zu können bedeutet: Mobilität, Selbständigkeit, Lebensqualität und Freiheitsgefühl.


Adiuvad bietet bedeutende Vorteile:
  • Einfacher Einstieg von Bettkante oder Rollstuhl über zu öffnende Rückseite
  • Hohes Maß an Sicherheit, da der Patient vom Gerät umschlossen ist
  • Stabile Ausführung und ansprechende Materialien von hoher Qualität vermitteln eine angenehme Umgebung; der Patient kann sich wohlfühlen
  • Stütztisch und Griffe zum Abstützen und Festhalten
  • Gurtsicherung gegen Durchsacken
  • Sitzbank zum Ausruhen
  • Armtrainer für Muskelaufbau in den Ruhepausen
  • An fast jede Körpergröße eines Erwachsenen anpassbar
  • In kurzer Zeit zerlegbar und Transport im PKW möglich
  • Weniger Personalkosten, da nur eine Betreuungsperson benötigt wird
 
 
 

Hinweis gemäß § 12 Abs. 2 & Abs. 3 Vermögensanlagengesetz

Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen. Der in Aussicht gestellte Ertrag ist nicht gewährleistet und kann auch niedriger ausfallen. Die aescuvest GmbH übernimmt keine Garantie dafür, dass ausgewiesene Zinsen tatsächlich erzielt werden.

Mehr Informationen finden Sie unter Risikohinweise.

Vermögensanlagen-Informationsblatt

 

Unternehmens- und Kontaktdaten

faber Biomechanik GmbH
Ludwig-Thoma-Str. 26
93152 Nittendorf
Deutschland

E-Mail: mail@faber-biomechanik.de
Website: www.adiuvad.de

Handelsregisternummer: HRB-12562
Zuständiges Handelsregister: Amtsgericht Regensburg
Gründungsjahr: 2011
Geschäftsführer: Wolfgang Stegmayr, Alexandra Stegmayr

Rendite-Rechner

Unser Rendite-Rechner visualisiert die mögliche Wertsteigerung in Abhängigkeit der Höhe Ihres Investments. Die angestrebte Wertsteigerung ist unterteilt in die Bestandteile Basiszins, Umsatzbeteiligung und Multiple. Diese Rendite-Prognose ist unverbindlich, der in Aussicht gestellte Ertrag ist nicht gewährleistet und kann auch niedriger ausfallen.

Die erwartete Wertsteigerung nach Jahren beträgt 2.500,00 bei einer Rendite in Höhe von 23,22 % p.a. und einem Gesamtrückfluss von 3.500,00.

Hinweis: Unser Investitionsrechner stellt eine unverbindliche Werbemitteilung dar und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es stellt weder eine Anlageberatung noch ein Angebot im Sinne der gesetzlichen Vorgaben dar.

Unverbindliche Beispielrechnung bei einem Investment von 5.000 EUR:

Termin Zahlungsart Einnahmen (EUR)
01.04.2023 1 % Basiszins für 2018, 2019, 2020, 2021 (anteilig) & 2022 (ggf. anteilig) XXX
01.04.2023 1,3 % Umsatzbeteiligung* für 2022 812,50
01.04.2024 1 % Basiszins für 2023 50
01.04.2024 1,3 % Umsatzbeteiligung* für 2023 2.375
01.04.2025 1 % Basiszins für 2024 50
01.04.2025 1,3 % Umsatzbeteiligung* für 2024 4.750
31.12.2025 Rückzahlung 5.000
01.04.2026 1 % Basiszins für 2025 50
01.04.2026 1,3 % Umsatzbeteiligung* für 2025 7.450
01.04.2026 Angestrebte Wertsteigerung (Multiple) von Faktor 18
(unter Anrechnung bereits gezahlter Basiszinsen, Umsatzbeteiligungen und möglicher Gewinnausschüttungen, der Frühzeichnerbonus (so zutreffend) wird nicht angerechnet)
70.162,00
  SUMME 100.000
*Die Umsatzbeteiligung von 3,00 % des jeweiligen Jahresumsatzes der faber Biomechanik GmbH wird anteilig der individuellen Investmentquote berechnet und basiert auf realisierten Finanzierungssumme von 300.000 € (Finanzierungslimit). Die prozentuale Umsatzbeteiligung ändert sich entsprechend der tatsächlich eingeworbenen Finanzierungssumme. So beträgt die Umsatzbeteiligung 1,00 %, wenn eine realisierte Finanzierungssumme (Finanzierungsschwelle) von 100.000 € als Basis angesetzt wird.
 

Exit-Beteiligung

0,03125 % vom Verkaufserlös (je 1.000 € Darlehensbetrag, bezogen auf eine Pre-Money-Bewertung von 2.900.000 €, basierend auf einer realisierten Finanzierungssumme von 300.000 € (Finanzierungslimit); ändert sich entsprechend der tatsächlich eingeworbenen Summe). Wird eine niedrigere Summe als das Finanzierungslimit eingeworben, so verringert sich der Exit-Zins.

Hinweis gemäß § 12 Abs. 2 & Abs. 3 VermAnlG:
Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen. Der in Aussicht gestellte Ertrag ist nicht gewährleistet und kann auch niedriger ausfallen.

Neuigkeiten

  • 21.07.2019 - Die nächsten Schritte bis zum Marktstart

    Quelle: Olivier_Le_Moal - envato.com (bearbeitet)

    Nach Erreichen der Funding-Schwelle der Finanzierungskampagne auf aescuvest haben wir mit der Umsetzung der Maßnahmen zur Markteinführung begonnen, die wir mit Hilfe der frischen Finanzmittel anstoßen können. Von der Produktion über die Zertifizierung bis zum Vertriebsstart – wir freuen uns, dass wir wichtige Schritte in der Entwicklung und Vermarktung des Adiuvad nun in Angriff nehmen können. Und so sieht der Fahrplan der faber Biomechanik GmbH bis zum Jahresende 2019 aus:

    1. Die Pläne für den Bau eines optimierten Prototyps des Adiuvad liegen bereits dem Produzenten vor. Dieser wird umgehend mit dem Bau der neuesten Version des Multitherapiewagens beginnen.

    2. Nach Fertigstellung werden wir mit diesem direkt in die Klinische Bewertung starten, einem bedeutenden Meilenstein auf dem Weg zur CE-Zertifizierung. Anschließend wird die Technische Dokumentation und eine Konformitätserklärung erstellt. Mit diesen Voraussetzungen kann die CE-Zertifizierung als Medizinprodukt der Klasse I erfolgen.

    3. Parallel zur Klinischen Bewertung werden wir die Produktion der Nullserie anstoßen, die fünf Exemplare umfassen wird. Diese brauchen wir für das Erlangen des GS- und TÜV-Siegels, welche wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Vermarktung sind.

    4. Klinische Bewertung, Technische Dokumentation sowie die Belege für Qualität, Sicherheit und medizinischen Nutzen sind Voraussetzung, um die Aufnahme in den Hilfsmittelkatalog beantragen zu können. Der GKV-Spitzenverband – zugleich Spitzenverband der Pflegekassen – prüft die Hilfsmitteleigenschaft. Sie ist zudem Voraussetzung für die Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen, diese wiederum elementar für einen breiten Markterfolg.

    Nach der aktuellen Planung sollen diese Schritte bis zum Ende des Jahres abgeschlossen sein, womit der Vertriebsstart für Anfang 2020 geplant ist.

  • 07.07.2019 - 100.000 €: Adiuvad überschreitet Fundingschwelle & verlängert Kampagne um 8 Wochen


    Das Team der faber Biomechanik GmbH bedankt sich recht herzlich für alle bereits getätigten Investments und das damit verbundene Interesse und Vertrauen in den neuartigen Multitherapiewagen Adiuvad. Die Fundingschwelle von 100.000 Euro wurde heute überschritten.


    Aufgrund des bisher bekundeten Interesses im Markt und innerhalb der Crowd möchte faber Biomechanik noch vielen weiteren Investoren ermöglichen, sich im Rahmen dieser Finanzierungskampagne an der weiteren Unternehmensentwicklung zu beteiligen. Das Crowdfunding bei aescuvest wird daher noch einmal – letztmalig um 8 Wochen, bis zum 1. September 2019, verlängert. 

    Die Gründer sind zuversichtlich, durch die Verlängerung der Kampagne der gesetzten Zielsumme von 200.000 Euro noch deutlich näher zu kommen und hoffen auf Ihre weitere Unterstützung. Nutzen Sie jetzt die Gelegenheit, Ihr Investment in Adiuvad weiter aufzustocken oder sich erstmals zu beteiligen und im Erfolgsfall von der angestrebten Wertsteigerung von Faktor 3,5 Ihres Investments zu partizipieren!

  • 30.06.2019 - Der Pflegenotstand – Ein Wettlauf, der nicht allein durch mehr Personal gewonnen werden kann

    Quelle: Wavebreakmedia - envato.com

    Bis ins Jahr 2030 werden in Deutschland mehr als 3,5 Millionen Menschen pflegebedürftig sein. Gleichzeitig fehlen bis dahin – laut Schätzungen – mehr als 500.000 Fachkräfte. Die Gründe für den Fachkräftemangel und den fehlenden Fachkräfte-Nachwuchs sind bekannt: Große Arbeitsbelastung, schlechte Bezahlung, fehlende Wertschätzung.

    Die Personalprobleme in der Pflege nehmen zu, obwohl die Zahl der Beschäftigten in der Branche steigt und das Problem selbst von der Politik als eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts erkannt wurde. „Es gibt immer mehr Pflegekräfte. Aber es sind trotzdem noch nicht genug“, wird Bundesgesundheitsminister Jens Spahn vom Handelsblatt zitiert. „Denn der Bedarf unserer älter werdenden Gesellschaft steigt stärker als die Zahl der Pflegekräfte.“ Die Bundesregierung hat vor Kurzem die Schaffung von 13.000 neuen Stellen beschlossen, der Deutsche Pflegerat fordert 100.000 zusätzliche Stellen. Allein, woher sollen die Bewerber kommen?

    Die Zahl an Menschen, die einer intensiven Betreuung bedürfen, wird in den kommenden Jahrzehnten aufgrund der demographischen Entwicklung zwangsläufig zunehmen, das betrifft Krankenhäuser, Reha- und Altenpflegezentren gleichermaßen. Aber dieser Herausforderung lässt sich nicht allein durch den Einsatz – offensichtlich schwer zu findender – Fachkräfte begegnen. Um auch die mit der Entwicklung verbundenen Kosten in den Griff zu bekommen, sind neue Konzepte und der Einsatz effizienterer Technologien erforderlich.

    Einsatz des Adiuvad kann Personalkosten halbieren
    Der Adiuvad kann hierbei einen wichtigen Beitrag leisten. Jährlich gibt es in Deutschland 900.000 medizinische Vorfälle, nach denen die Patienten das Gehen wieder lernen müssen – Unfall, Operation, Prothesenanpassung, Gehirnblutung, etc. Das mit dem Einsatz des Adiuvad verbundene Einsparpotenzial ist ebenso dramatisch wie leicht zu ermitteln: Für die Gehübungen wird statt bislang zwei, künftig nur noch eine Betreuungsperson notwendig sein. Zusätzliche positive Kosteneffekte gibt es durch den Umstand, dass durch ein intensiveres Training, auch durch bessere Einbindung von Angehörigen, die Reha-Maßnahmen schneller greifen.
     
     
     

  • 23.06.2019 - Warum die ambulante Therapie zum kritischen Faktor im Reha-Prozess geworden ist

    Quelle: Phovoir - envato.com

    Bis zum Jahr 2003 wurden allgemeine Krankenhausleistungen über krankenhausindividuelle Pflegesätze vergütet, die je Tag des Krankenhausaufenthaltes von den Kostenträgern zu zahlen waren. Dieses System wurde seitdem durch ein Fallpauschalen-Entgeltsystem abgelöst. Ziel des betriebswirtschaftlich orientierten „DRG-Systems“ ist es, die Kosten der Gesundheitsversorgung in den Griff zu bekommen.

    Mit der Fallpauschale wird die Vergütung einer definierten Erkrankung und deren Behandlung in einer bestimmten Bandbreite der Verweildauer kalkuliert. Innerhalb dieser Bandbreite wird die gleiche Pauschale unabhängig von der tatsächlichen Verweildauer gezahlt. Das Ergebnis dieser Umstellung ist hinlänglich bekannt: Krankenhäuser reagieren mit drastischen Methoden, um die Kosten pro Patient zu reduzieren.

    So wurde die Akutverweildauer im Krankenhaus enorm verkürzt, bspw. bei Hüftpatienten innerhalb von sieben Jahren um fast fünf Tage. Dadurch stieg die Zahl der Patienten, die bei der Aufnahme in die Reha mit Komplikationen zu kämpfen haben und einen deutlich schlechteren Mobilitäts- und allgemeinen Gesundheitszustand aufwiesen.

    Gleichzeitig vergeht zwischen der Entlassung aus dem Krankenhaus und der Aufnahme in eine Reha-Klinik heute mehr Zeit. Diese häusliche Übergangszeit ist damit wichtiger denn je für den Genesungsverlauf, um die Therapieerfolge des Krankenhauses mit in die Reha zu nehmen.

    An erster Stelle stehen hier die Mobilisation eines Patienten und das Verhindern negativer Folgen des Nicht-Gehen-Könnens; diese sind z. B. Muskelabbau, Lungenentzündung oder Dekubitus (Wundliegen) und führen oft zu noch intensiverer Pflegebedürftigkeit.

    Ein mobiler Patient ist schneller fähig, wieder ein selbstbestimmtes und aktives Leben in gewohnter Umgebung zu führen. Ist der Patient hingegen auf den Rollstuhl angewiesen, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass er ohne ständige Betreuung nicht mehr zurechtkommt.


    Die emotionale Komponente darf nicht vernachlässigt werden. Gehunfähige Menschen sehen sich häufig als Belastung für andere und sind unzufrieden mit ihrer Lebenssituation. Viele sind isoliert vom sozialen Umfeld und fühlen sich einsam, was Depressionen begünstigt. Der Lebensmut sinkt.

    Besteht die Möglichkeit, dass die Person das Gehen wieder erlernt, müssen Gehübungen regelmäßig durchgeführt werden. Diese sind mit einer Person kaum durchführbar, weil es körperlich oft nicht möglich und riskant ist. Falls zwei Personen für Gehübungen zur Verfügung stehen, ist es für diese eine körperliche und emotionale Belastung. Im Gegensatz dazu ist die Pflege einer gehfähigen Person einfacher und leichter zu bewältigen.

    Wie der Adiuvad die häusliche Pflege erleichtern kann

    Wird bei den Gehübungen der Patient von zwei Personen festgehalten und geführt, muss dieser absolutes Vertrauen in seine Betreuer haben. Die Pflege eines gehunfähigen Familienmitglieds kann das zeitliche Ausmaß einer Vollzeitbeschäftigung einnehmen, was gravierende Auswirkungen auf die Pflegeperson und Familie haben kann. Die eigene Berufstätigkeit ist in Frage gestellt, was in vielen Familien finanziell nicht möglich ist.

    Adiuvad ist in jedem Privathaushalt einsetzbar. Es ist nur eine Pflegeperson notwendig, um Gehübungen durchzuführen und nach einer Einweisung kann ein Angehöriger problemlos das Gerät bedienen, wobei die körperliche Kraft der pflegenden Person nicht relevant ist. Der Patient gelangt unkompliziert vom Lifter, der Bettkante oder dem Rollstuhl hinein. Durch die schmale Bauform ist ein Passieren von Standardinnentüren möglich.

    Auch die Möglichkeit der Multitherapie ist für den Patienten ein Vorteil. Werden die Gehübungen zum Ausruhen unterbrochen, können in dieser Zeit mit den Zusatzmodulen Arme, Hände und Finger trainiert werden. Die vorhandene Motivation wird effektiv genutzt. Der Patient muss nicht nach dem Gehtraining an ein anderes Gerät, sondern kann abwechselnd seinen Körper an verschiedenen Stellen während der gleichen Therapieeinheit trainieren. Dies spart Zeit und das Intervalltraining steigert den Therapieerfolg.

    Adiuvad ist leicht in der Handhabung und die Durchführung von Gehübungen selbsterklärend. Der Patient bestimmt die Geschwindigkeit und die Gewichtsentlastung selbst. Er ist aktiver an den Übungen beteiligt und dies motiviert ihn und führt zu einem schnelleren Therapieerfolg.

    In der Konsequenz haben Berufstätige so mit dem Adiuvad die Chance, schneller wieder ihr geregeltes Arbeitsleben aufzunehmen und ihren Lebensstandard zu halten. Viele Menschen fühlen sich bislang mit der Aufgabe, eine gehunfähige Person wieder auf die Beine zu bringen, überfordert. Dadurch besteht die Gefahr, dass Gehübungen trotz eines möglichen Erfolgs nicht durchgeführt werden oder das erkrankte Familienmitglied in ein Alters- bzw. Pflegeheim abgeschoben wird. Dank des Adiuvad ist hier Besserung in Sicht.

  • 16.06.2019 - Interview mit dem faber-Team zu Mitbewerberprodukten

     


    Seit 13 Wochen läuft die Kampagne zur Finanzierung des Adiuvad auf aescuvest. Die Funding-Schwelle ist in Sichtweite, aber noch fehlen rund 20.000 €, damit die Kampagne ein Erfolg wird. Immer wieder kommen von den Anlegern Fragen hinsichtlich der Differenzierung von bereits im Markt angebotenen Produkten. Diese werden im Business Plan sehr ausführlich dargestellt. An dieser Stelle wollen wir die Unterschiede noch einmal pointiert unter die Lupe nehmen.
     
     
    Es sind ja bereits verschiedene Modelle auf dem Markt, mit denen Patienten Gehübungen machen. Ich habe zum Beispiel schon einmal ein Gerät gesehen, das allseitig umschlossen ist.
     
    faber-Team: Ja, das stimmt. Wir wissen welches Produkt sie meinen. Dieses ist aber kein Therapiegerät, sondern eine Gehhilfe. Sie fragen sich jetzt: Wo ist der Unterschied? Mit der von Ihnen erwähnten Gehhilfe kann man das Gehen nicht wieder erlernen. Sie unterstützt Menschen, für die ein Rollator zu wenig ist. Hinzu kommt, dass solche Geräte von Patienten während der Benutzung leicht angehoben werden können und Kippgefahr besteht. Außerdem ist kein Abstützen auf Armauflagen möglich. Damit kann man aber durch Schwerpunktverlagerung nach vorne ganz leicht Gewichtsentlastung erzielen, was bei bestimmten Erkrankungen zu Beginn essentiell ist.
     
    Ein Therapiegerät wie der Adiuvad ist ein temporär eingesetztes Gerät, das eine Therapie unterstützt, also Maßnahmen zur positiven Beeinflussung von Behinderungen, Krankheiten und Verletzungen, um Symptome zu lindern oder zu beseitigen und körperliche Funktionen wiederherzustellen.
     
    Gibt es denn nicht schon Geräte mit Armauflagen?
     
    faber-Team: Ja, auch ein solches Gerät ist im Markt. Dieses ist aber nicht allseitig umschlossen. Deshalb werden bei der Anwendung zwei Betreuungspersonen gebraucht: eine davon muss mit einem Rollstuhl nach hinten absichern. In keiner der Einrichtungen, in denen wir waren, wurde dieses Gerät, obwohl es vorhanden war, für Patienten zum Wiedererlernen des Gehens verwendet! Von den Therapeuten wurde uns gesagt, dass Patienten das Gerät selbständig nehmen würden, um ein bisschen herumzulaufen. Diese können also schon wieder laufen, suchen aber einen über den Rollator hinaus gehende Sicherheit.
     
    Es gibt ja auch Geräte, in denen die Patienten sogar während der Gehübungen auf einem länglichen Sattel sitzen, nicht nur während der Pausen. Bei dieser Version kann man ja auch nicht nach hinten kippen und man hat dauerhaft eine vollständige Gewichtsentlastung.
     
    faber-Team: Auch diese Geräte sind uns bekannt. Mehrere Fachpersonen in verschiedenen Einrichtungen berichteten uns von der Verwendung dieses Produkts: Sowohl Ein- als auch Ausstieg erwiesen sich als schwierig und waren bei einigen Erkrankungen gar nicht möglich. Das K.-o.-Kriterium war aber, dass sich durch die vollständige Gewichtsentlastung ein falsches Gangbild ergab: Die Patienten schoben sich irgendwie mit den Füßen vorwärts, ohne auf die Fußstellung zu achten. Die meisten kennen das Problem von den Lauflernhilfen für Kleinkinder, von denen Kinderärzte strikt abraten.
     
    In einer Fachzeitschrift habe ich ein stationäres High-End-Produkt gesehen, in welchem der Patient in einem Geschirr hängt, das einem Brust- und Hüftklettergurt sehr ähnelt. Darin kann man nicht durchsacken oder nach hinten fallen und die Gewichtsentlastung kann genau dosiert werden.
    Das finde ich sehr beeindruckend.
     
    faber-Team: Diese Gangroboter sind ein Segen für schwer Erkrankte bzw. Verletzte, die überhaupt kein Grundstehvermögen haben. Aber die Behandlung ist sehr zeit-, personal-, platz- und kostenintensiv. In Deutschland ist dieses Gerät bisher nur in sehr wenigen Kliniken verfügbar.
     
    Einmal aus der Rehaklinik entlassen, ist tägliches Training in den eigenen vier Wänden unerlässlich, um das Erlernte aufrecht erhalten zu können. Hierfür ist unser Adiuvad sehr gut geeignet, weil nur eine Betreuungsperson nötig ist, er durch Innentüren passt und auf der Stelle wenden kann. Ein Gangroboter steht bei einer Rehabilitation also zeitlich vor dem Adiuvad.
     
     

  • 09.06.2019 - What’s next? – Diese Varianten des Adiuvad sind bereits in Planung

    Quelle: altanaka - envato.com

    Im Rahmen des bisherigen Verlaufs der Finanzierungskampagne für den Adiuvad wurde das Team der faber Biomechanik GmbH häufiger mit der Frage konfrontiert, ob der Multitherapiewagen unabhängig von Größe und Gewicht des Patienten einsetzbar sei. Die Antwort lautet eindeutig: Nein. Das erste Modell ist geeignet für Menschen zwischen ca. 165 und 190 cm Körpergröße und bis zu einem Gewicht von 100 kg. Und deshalb arbeiten wir bereits an der Entwicklung einer Produktserie.

    Besonders schwer fällt es dem Gründerteam hoffungsvollen Eltern erkrankter Kinder sagen zu müssen, dass Adiuvad im Moment für die jüngsten Patienten noch nicht verfügbar ist. Deshalb werden Kindermodelle der nächste Schritt nach Einführung des aktuellen Erwachsenenmodells sein.

    Dabei werden die Hauptzielgruppe nicht wie bei den Erwachsenen Schlaganfallpatienten sein – immerhin gibt es in Deutschland davon je Jahr ca. 300 Fälle bei Kindern bis 14 Jahren. Die Einsatzgebiete werden vor allem in den folgenden Bereichen liegen:

    • Kinder mit Krankheiten, die auf Gendefekten beruhen und das Laufenlernen verzögern bzw. erschweren, wie z. B. Rett-Syndrom, Spina Bifida, Cerebrale Bewegungsstörung (Infantile Cerebralparese)
    • Kindern nach Unfällen (z. B. Beinbruch) und/oder Hirnverletzungen
    Obwohl das Halten und Führen von Kindern, die wieder gehen lernen müssen, einfacher ist als beim Erwachsenen, ist der Bedarf vorhanden, wie die Anfragen und Aussagen von Therapeuten zeigen.
     
    Aber auch um möglichst vielen Bedürfnissen gerecht zu werden, die Erkrankungen bei Erwachsenen und das Alter mit sich bringen, werden bereits Ideen für weitere Zubehörteile vom Team bearbeitet.

    Halter für Infusionsflasche, Sauerstoffgerät, Drainage- und Katheterbeutel werden dafür sorgen, dass Gehübungen mit nur einer Betreuungsperson in noch mehr Patientensituationen möglich sein wird. Für den bereits vorhandenen Trainingsbügel wird es spezielle Griffe für Patienten mit spastischer Lähmung  – ein Symptom einer Erkrankung des zentralen Nervensystems – geben. Der Stütztisch wird Aufsteckmodule erhalten um in den Gehpausen die Feinmotorik trainieren zu können.
    Das faber-Team brennt darauf diese Ideen in die Tat umzusetzen und Kaufanfragen bald positiv beantworten zu dürfen.
     
     
     

  • 02.06.2019 - Die Markteinführung wird sehnlichst erwartet – so sehen die nächsten Schritte aus


    Die faber Biomechanik erreichen immer wieder Kaufanfragen von Betroffenen oder deren Angehörigen sowie von diversen Einrichtungen wie Reha-Zentren oder Pflegehäusern. Viele Anfragen kommen auch von Privatpersonen, die ihre Eltern zu Hause pflegen oder gerne pflegen möchten. Die Entscheidung zwischen häuslicher Pflege und Seniorenheim wird häufig von der Gehfähigkeit abhängig gemacht.

    Diverse Einrichtungen warten darauf, den Adiuvad testen zu können, da sie von den Vorteilen begeistert sind. Immer wieder tauchen folgende drei Themen auf, die den Adiuvad besonders attraktiv machen:  

    • der einfache Einstieg ins Gerät
    • die vielfältige Einsetzbarkeit – er kommt zum Patienten
    • das Durchführen von Gehübungen mit nur einer Betreuungsperson

    Das faber-Team brennt darauf diese Ideen in die Tat umzusetzen und Kaufanfragen endlich positiv beantworten zu dürfen. Das ist unser Zeitplan für den Weg bis zum Marktstart:
    • Klinische Bewertung – abgeschlossen acht Wochen nach erfolgreichem Kampagnenende
    • CE-Konformität – abgeschlossen bis Ende November
    • Aufnahme in das Hilfsmittelverzeichnis im Dezember
    • Null-Serie mit einer Stückzahl von fünf Exemplaren – erstellt bis Mitte Oktober
    • Vertriebsstart Dezember

    Laut Plan könnten wir bereits im Oktober Vorbestellungen annehmen und ab Dezember erste Umsätze aus dem Verkauf des Adiuvad realisieren.
     
     

  • 25.05.2019 - faber Biomechanik für ostbayerischen Innovationspreis nominiert



    Jeden Monat stellt die Wirtschaftszeitung eine herausragende Innovation aus Ostbayern vor – im Juni ist es die faber Biomechanik mit dem Adiuvad. Aus den zwölf Monatssiegern wählt eine Jury aus Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung einen Jahressieger, der im Rahmen der Gala der Wirtschaftszeitung gekürt wird. Der Sieger erhält ein ausführliches Firmenporträt im Wirtschaftsmagazin des Mittelbayerischen Verlags aus Regensburg. Kriterien für die Auswahl der Innovation sind neben Kundennutzen, die Skalierbarkeit des Geschäftsmodells sowie die Erfolgschancen eines Produkts. Unterstützt wird der Preis unter anderem von der HypoVereinsbank und der Beteiligungsgesellschaft BayBG. Zu den bisherigen Preisträgern gehören vor allem mittelständische und sogar börsennotierte Unternehmen wie Krones oder Osram. „Für uns ist diese Nominierung eine tolle Auszeichnung und Anerkennung“, so Geschäftsführerin Alexandra Stegmayr. „Wir sind stolz, dass die Innovativität unseres Multitherapiewagens auf diese Weise eine weitere unabhängige Bestätigung erfährt.“
     
    Hier geht es zum Beitrag, der anlässlich der Nominierung in der Wirtschaftszeitung erschienen ist.
     
     

  • 19.05.2019 - „Meine Erwartungen sind groß“ – Dr. med. Daniela Cameron im Interview


    Hersteller von Medizinprodukten müssen ihre Produkte einer klinischen Bewertung unterziehen, sie ist Teil der technischen Dokumentation eines Produktes. Alle Medizinprodukte müssen die grundlegenden Anforderungen erfüllen, die die Medizinprodukterichtlinie und damit auch das Medizinproduktegesetz (MPG) fordert. Ziel dieser Vorschrift ist es nachzuweisen, dass das „Produktversprechen – also der klinische Nutzen – überhaupt in ausreichendem Maß gegeben ist. Außerdem soll sichergestellt sein, dass keine unerwarteten Risiken auftreten.

     
    Wir haben Frau Dr. med. Daniela Cameron, Fachärztin für Allgemeinmedizin mit Praxis in Regensburg, für die Durchführung der Bewertung gewonnen. Sie wird dieses Gutachten in Kürze erstellen, und das sogar ohne Honorar dafür zu berechnen, weil sie selbst einen großen Bedarf für den Adiuvad sieht. Wir haben sie dazu interviewt.
     
    Frau Dr. Cameron, was ist Ihre Motivation, die Klinische Bewertung für den Adiuvad durchzuführen?
     
    Dr. Cameron: Meine Erwartungen an den Adiuvad sind groß. Ich sehe aus meiner täglichen Arbeit in der Praxis genau den Bedarf, den der Adiuvad decken soll.
     
    Was hießt das ganz konkret?
     
    Dr. Cameron: Ganz egal ob nach einem Schlaganfall oder nach einer Traumasituation – die Wiederherstellung des Patienten hängt im Wesentlichen von der Frequenz des Trainings ab. Die Möglichkeiten dieses Trainings nach erfolgter Reha sind aber sehr beschränkt.
     
    Wie sehen diese aktuell für den Patienten aus?
     
    Dr. Cameron: Die gesetzliche Vorgabe ist, das maximal zwei mal 20 Minuten Krankengymnastik je Woche  verschrieben werden. Das ist zu wenig. Wenn die Übungen auch zu Hause intensiv fortgesetzt werden können, bedeutet das einen enormen Fortschritt für die Betroffenen. Viele Angehörigen trauen sich jedoch aus Angst vor Stürzen nicht, die Übungen ohne Begleitung eines Physiotherapeuten durchzuführen. Ein Gerät wie der Adiuvad würde ihnen jedoch die fehlende Sicherheit geben.
     
    Warum sind diese Übungen aus medizinischer Sicht so wichtig?
     
    Dr. Cameron: Es geht um den Aufbau der Kraft in den Beinen. Aktuell habe ich einen Fall in meiner Praxis, der ist beispielhaft. Der Multitraumapatient hatte einen schweren Verkehrsunfall und lag monatelang auf der Intensivstation. Viele Knochen im Körper waren gebrochen, neurologische Folgen gab es jedoch keine. Das heißt, der Patient kann wieder stehen, ihm fehlt jedoch die Kraft zum Laufen. Jetzt wurde er in ein Altenheim eingewiesen, obwohl er dort völlig fehl am Platz ist. Er braucht intensives Training, aber es gibt nicht genug Möglichkeiten, diese im notwendigen Maß anzubieten.
     
    Worauf müssen Sie bei der Bewertung des Adiuvad besonders achten?
     
    Dr. Cameron: Es geht vor allem um die Handhabung, die leichte Einsetzbarkeit und die Stabilität und natürlich um die Fortschritte beim Patienten. Hierfür gibt es Scoring-Systeme wie den Barthel-Index, der das Maß der Pflegebedürftigkeit bzw. der Selbständigkeit eines Menschen an Hand festgelegter Kriterien bewertet. Elementar ist aus meiner Sicht die Betrachtung des Risikos, inwiefern der Adiuvad gewährleistet, dass ein Patient während der Übungen nicht Stürzen kann. Für die künftigen Anwender wird das der entscheidende Faktor sein.
     
    Wir danken Ihnen für dieses Gespräch, Frau Dr. Cameron.

  • 12.05.2019 - Adiuvad-Kampagne geht in die Verlängerung

    Quelle: michaklootwijk - fotolia.com

    Das Team der faber Biomechanik GmbH bedankt sich recht herzlich für alle bereits getätigten Investments und das damit verbundene Vertrauen in das Potenzial unseres Multitherapiewagens. Rund 65.000 € wurden in den ersten acht Wochen unserer Finanzierungskampagne bereits investiert. Die Finanzierungsschwelle von 100.000 € haben wir noch nicht ganz erreicht, doch sind wir ihr schon so nahe gerückt, dass wir fest davon ausgehen, diese Hürde knacken zu können. Deshalb haben wir uns dazu entschieden, die Kampagne um acht Wochen zu verlängern. Auch weil wir in den kommenden Wochen einige Neuigkeiten erwarten, die das Vertrauen der Investoren in das Potenzial des Adiuvad weiter stärken sollten.
     
    Wir würden uns freuen, wenn Sie unsere Kampagne weiter aufmerksam verfolgen und unterstützen. Selbstverständlich steht unser Team für Ihre Fragen jederzeit zur Verfügung.
     
    Ihr Team der faber Biomechanik GmbH
     
     

  • 05.05.2019 - Umsatzbeteiligung beschert attraktive Renditechance für Frühphasen-Investoren


     
     
    Um diese in der verbleibenden Zeit der Crowdinvesting-Kampagne zu erreichen und damit die Finanzierung erfolgreich  durchzuführen, sind wir Ihnen für jede Empfehlung und jedes weitere Investment sehr verbunden.
     
    Operativ befinden wir uns auf einem guten Weg, um die erforderlichen Schritte für die Aufnahme in das Hilfsmittelverzeichnis des GKV-Spitzenverbandes wie geplant 2019 beantragen zu können. Bereits mit dem Erreichen der Funding-Schwelle in Höhe von 100.000 € haben wir die Mittel, die wir für den Start von Produktion und Vertrieb brauchen. Der nächste Meilenstein auf dem Weg dorthin – die Durchführung der Klinischen Bewertung – ist gerade in Vorbereitung. Damit kann die Technische Dokumentation fertiggestellt und die CE-Konformität erklärt werden, die Voraussetzung für die Markteinführung in Deutschland. Anschließend soll das GS-Siegel erworben werden. Jeder Euro, der über das Mindest-Finanzierungsvolumen hinaus geht, hilft uns dabei Marketing und Vertrieb für den Adiuvad auf eine breitere Basis zu stellen. Das lohnt sich für alle Investoren, denn neben dem Basiszins von 2,50 % p.a. erhält jeder Anleger einen Anteil am Umsatz der faber Biomechanik GmbH.
     
    Diese Umsatzbeteiligung errechnet sich wie folgt: Alle Anleger gemeinsam erhalten mindestens 1,00 % (bei Erreichen der Funding-Schwelle in Höhe von 100.000 €) und maximal 3,00 % (bei Erreichen des maximalen Emissionsvolumens in Höhe von 300.000 €) des jeweiligen jährlichen Umsatzes der Kalenderjahre 2020 bis 2024; die Höhe der Umsatzbeteiligung steigt im Verhältnis zu dem Gesamtbetrag aller durch die Schwarmfinanzierung tatsächlich eingeworbenen Investments.
     
    Bei einem individuellen Nachrangdarlehensbetrag von 1.000 € und einer Funding-Summe von 300.000 € ergibt sich für den einzelnen Anleger eine individuelle Investmentquote von 0,0033 (1.000 / 300.000). Die individuelle Umsatzbeteiligung beträgt pro 1.000 € Darlehensbetrag folglich 0,01% (0,0033 x 3,0%).
     
    Beispielrechnung: Gesundheit lohnt sich
     
    Berechnen Sie sich mit Hilfe des aescuvest-Renditerechners Ihre mögliche Rendite auf Basis des von Ihnen gewünschten Investitionsbetrages auf Basis einer unverbindlichen Beispielrechnung (Investitionsbetrag 1.000 €). So beträgt die erwartete Wertsteigerung bis zum Ende der Darlehenslaufzeit zum 31.12.2024 2.500 € bei einer Rendite in Höhe von 23,22 % p.a. und einem Gesamtrückfluss von 3.500 €.

     

  • 28.04.2019 - „Das Leben nach einem Schlaganfall ist anders, muss aber nicht unbedingt schlechter sein.“

     
    Quelle: King's College London – The Stroke Alliance for Europe (SAFE) 



    Als Schlaganfall, auch Apoplex oder Hirninsult genannt, wird die Folge einer Durchblutungsstörung im Gehirn bezeichnet, die entweder durch einen Gefäßverschluss oder durch eine Blutung im Gehirn verursacht wird: Ein sich lösendes Blutgerinnsel (Embolus) verschließt Engstellen, die sich durch Ablagerungen von Cholesterin, Blutzellen, Bindegewebe oder Kalksalzen an den Innenseiten von Blutgefäßen gebildet haben.
     
    Ursache für einen Schlaganfall können nicht beeinflussbare und beeinflussbare Risikofaktoren sein. Wichtige Risikofaktoren sind beeinflussbar, zum Beispiel Bluthochdruck, Übergewicht, Bewegungsmangel, Stress, Alkoholkonsum oder Rauchen. Laut Einschätzung der Deutschen Schlaganfallhilfe wären bei entsprechender Vorsorge 70 % der Schlaganfälle vermeidbar.
     
    Die Zahl der Schlaganfälle in Europa wird innerhalb von 20 Jahren um 34 % steigen

    Rund 270.000 neue Fälle gibt es jedes Jahr allein in Deutschland, Schlaganfallpatienten sind somit zahlenmäßig die wichtigste Zielgruppe für den Adiuvad. In ganz Europa sind es rd. 600.000 – bis zum Jahr 2035 sagen Experten ein Zuwachs auf über 820.000 Fälle im Jahr voraus[1]. Aufgrund unterschiedlicher demografischer Prognosen wird die Veränderung von 2 % in Litauen bis 78 % in Luxemburg variieren.  Mit dem allgemein verbesserten Überleben nach einem Schlaganfall wird dies zu einem signifikanten Anstieg der Zahl der Menschen führen, die mit Schlaganfall als chronischer Erkrankung leben, von 3,7 Millionen im Jahr 2015 auf 4,6 Millionen im Jahr 2035, einem Anstieg von fast einer Million oder 25 % in der gesamten EU.
     
    So dürften die geschätzten Gesamtkosten des Schlaganfalls in der EU (Gesundheits- und Nicht-Gesundheitskosten) von schätzungsweise 45 Mrd. € im Jahr 2015 deutlich steigen, auch aufgrund seit 20 Jahren stetig steigender Überlebensraten.
     
    Die Lebensqualität nach einem Schlaganfall hängt im Wesentlichen vom schnellen Erkennen sowie der Qualität der Akutbehandlung und der Rehabilitation ab
     
    Die Auswirkungen eines Schlaganfalls sind weit mehr als nur ökonomisch. Überlebende leiden häufig an einer Langzeitbehinderung, einschließlich Problemen bei der Mobilität, Sehvermögen, Sprache, Gedächtnis, Persönlichkeitsveränderungen, Müdigkeit und Depression. Schlaganfall-Unterstützungsorganisationen hören oft von den Belastungen, denen Überlebende von Schlaganfällen ausgesetzt sind, einschließlich sozialer Isolation, Familienzusammenbruch, finanziellen Schwierigkeiten und Unfähigkeit, Hilfe zu erhalten.
     
    „Das Leben nach einem Schlaganfall ist anders, muss aber nicht unbedingt schlechter sein“, zitiert eine Studie des King’s College London eine 50jährige Patientin. Die Wissenschaftler fordern in ihren Empfehlungen an europäische Gesundheitspolitiker: „Wir brauchen einen grundlegenden Wandel in der Rehabilitation und langfristigen Unterstützung von Schlaganfallüberlebenden und ihren Familien. Alle Schlaganfallüberlebenden sollten eine frühzeitige Beurteilung für die Rehabilitation im Krankenhaus erhalten und eine Therapie auf einem angemessenen Niveau sowohl im Krankenhaus als auch nach der Entlassung erhalten.“ Zu häufig scheitere dies an mangelnden Budgets und vor allem zu geringen Kapazitäten. Als Schlüssel dafür wird unter anderem die Betreuung im häuslichen Umfeld gesehen. Vor diesem Hintergrund adressiert der Adiuvad genau den Bedarf nach einem effizienten, kostengünstigen und im häuslichen Umfeld einsetzbaren Hilfsmittel.
     
    Der 10. Mai ist bundesweiter „Tag gegen den Schlaganfall“. Kliniken und Selbsthilfegruppen aus dem Netzwerk der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe bieten daher zwischen Mitte April und Mitte Mai zahlreiche Infoveranstaltungen an. Für weitere Informationen empfehlen wir die Webseite der Stiftung.
     

    [1] s. The Burden of Stroke in Europe; King’s College London for the Stroke Alliance of Europe (SAFE)

  • 20.04.2019 - Ein Markt mit steigendem Bedarf


     

    Es gibt pro Jahr in Deutschland etwa 900.000 Ereignisse , wie Schlaganfälle, Operationen und Unfälle, die den Gebrauch unseres Multitherapiewagens erfordern können. Unsere Zielgruppen sind Krankenhäuser, Praxen, Senioren- und Pflegeheime, sowie Ausbildungsstätten.
     
    So können ca. 90.000 Einrichtungen in Deutschland erreicht werden. Hinzu kommen ca. 2,5 Mio. Menschen, die ihre pflegebedürftigen Familienmitglieder zuhause versorgen. Adiuvad muss sich gegenüber direkten Mitbewerbern behaupten, die auch im häuslichen Umfeld eingesetzt werden können. Davon haben wir nur zwei in den Kliniken beim Gebrauch vorgefunden, welche aber weder die Eigenschaft „Multitherapie“ noch „Patient umschlossen“ aufweisen. Zwei weitere Produkte werden wegen Nachteilen in der praktischen Anwendung kaum benutzt. Ein einziges Produkt haben wir in jeder Klinik vorgefunden, welches meistens nicht für ein betreutes Gangtraining verwendet wird.
     
    Weniger Kapitalbindung im Vergleich zu Einzelgeräten
    Die Multitherapiemöglichkeiten von Adiuvad können mehrere Einzelgeräte ersetzen. Durch ansteckbare Module, z. B. für Armübungen, muss es nicht mehr notwendig sein, zusätzliche Geräte für diese Übungen anzuschaffen. Ein Geschäftskunde vergleicht die Anschaffungskosten mit den Kosten, die durch das Überschreiten der Fallpauschalen, zusätzlichen Personalaufwand oder vermehrte Krankheitstage beim Pflegepersonal auftreten.
     
    Auch die Aussicht weniger Einzelgeräte anschaffen zu müssen ist für den Käufer attraktiv. Die Kosten und der Platzbedarf für mehrere Geräte sind normalerweise höher, als für ein Gerät mit verschiedenen Anwendungsgebieten.
     
    Der Adiuvad ist einsetzbar für Patienten …
     

    • nach einem Schlaganfall
    • mit einer inkompletten Querschnittslähmung
    • nach einer Hüftgelenksoperation
    • nach einer Kniegelenksoperation
    • nach einer Operation am Sprunggelenk
    • nach einem Beinbruch
    • nach einer Amputation an den unteren Extremitäten
    • mit Multipler Sklerose
    • mit Lungenerkrankungen
    • mit langem stationärem Aufenthalt, die regelmäßig trainiert werden müssen

    Eine steigende Lebenserwartung mit neuem Gesundheitsbewusstsein, die immer kürzer werdenden stationären Rehabilitationszeiten und der bevorstehende Pflegenotstand ergeben einen immer größer werdenden Bedarf an innovativen Rehabilitationstechnologien. Daraus ergibt sich für uns die Chance, ein neuartiges Produkt zu etablieren, das nicht nur dem Wettbewerb gewachsen sein wird, sondern eine Lücke schließen wird. Die Ausgaben von privaten Haushalten für Medizinprodukte betrugen 2016 gemäß Gesundheitsberichterstattung des Bundes 8,5 Mrd. Euro, bei einem Anstieg von ca. 50 % in den letzten 10 Jahren.
     
    Adiuvad soll vorerst deutschlandweit vertrieben werden. Zum Start der Vertriebstätigkeit erfolgt die Distribution über Großhändler und weitere indirekte Vertriebspartner. Sobald sich Adiuvad im Markt etabliert hat, wird ein Direktvertrieb durch Handelsvertreter erfolgen. Zusätzlich wird der Adiuvad über die Internetseite, telefonisch oder per E-Mail bestellbar sein.
     
     

  • 14.04.2019 - Attraktive Prämien für Ihr Investment in den Adiuvad

    Quelle: tommyandone - envato.com (bearbeitet)

    Zahlreiche Privatinvestoren haben in den vergangenen Wochen bereits mehr als 40.000 € in die faber Biomechanik GmbH investiert und somit einen Beitrag dafür geleistet, Adiuvad zur Marktreife zu entwickeln.
     
    Unterstützung erhalten wir nicht nur von Anlegerinnen und Anlegern, sondern auch aus dem Kreis der künftigen Nutzer. In Kürze werden wir Ihnen spannenden Neuigkeiten zum Thema „Klinische Bewertung“ berichten können.
     
    Zur Halbzeit unserer Kampagne möchten wir alle Interessenten noch einmal auf die Prämien hinweisen, die wir bei erfolgreichem Abschluss der Adiuvad-Finanzierungskampagne zusätzlich zu den Zins- und Bonuszahlungen anbieten.
     
    Neben einem Basiszins von 2,50 % p.a., einer Umsatzbeteiligung und der Exit-Beteiligung von 3,13 % bei einer angestrebten Wertsteigerung um den Faktor 3,5 Ihres Investments (s. Rendite-Rechner) sind das je nach Höhe Ihres Investments die folgenden Prämien:
     

    Mindest­investment-Betrag für Prämienanspruch Prämie
    Ab 1.000 € Eine Powerbank im Wert von ca. 25 €
    Ab 2.500 € Ein Thalia-Gutschein im Wert von 50 €
    Ab 5.000 € Ein Erlebnisgutschein von Jochen Schweizer im Wert von 100 €
    Ab 7.500 € Ein Bluetooth-Lautsprecher von Bang & Olufsen im Wert von ca. 250 €
    Ab 10.000 € Eine Erlebnisstadtführung in der großartigen UNSECO-Welterbestadt Regensburg und Abendessen mit den Gründern in historischem Ambiente für 2 Personen
    Hinweis:
    Die Bereitstellung der Prämien erfolgt frühestens nach erfolgreichem Abschluss der Finanzierungskampagne (+ zwei Wochen gesetzliche Widerrufsfrist).

    Wir bedanken uns, bei allen Investorinnen und Investoren, die uns bereits Ihr Vertrauen gegeben haben und freuen uns, wenn wir noch weitere Anleger vom Potenzial des Adiuvad überzeugen können, damit wir das anstehende Zulassungsverfahren, die Serienproduktion und die Markteinführung zügig beginnen können.
     
     

  • 07.04.2019 - Eine paten(tier)te Erfindung – Dieser Wagen macht Beine


    Aufrechte Haltung stärkt Körper, Muskulatur und Organismus. Mobilität fördert den Bewegungsfreiraum von Patienten, die so wieder aktiv an ihrer Umwelt teilnehmen und Lebensqualität gewinnen können.

     
    Die Wichtigkeit von Mobilisation ist unbestritten und der Adiuvad ist nicht der erste und einzige Ansatz, um von einem Unfall, Schlaganfall oder einer schweren Operation betroffenen Patienten zu helfen. Es gibt sogar zahlreiche Angebote, die sich dieser Herausforderung widmen, bis hin zum Gehroboter in stationärer und mobiler Form – Kostenpunkt im mittleren bis hohen fünfstelligen Euro-Bereich. Was macht den Adiuvad da so einzigartig, was macht ihn innovativ?
     
    Das Konzept erscheint so einleuchtend und einfach, dass Reha-Experten die Vorteile meist auf den ersten Blick erkennen und sich die Frage aufdrängt, weshalb nicht schon vorher jemand auf die Idee gekommen ist: Der Patient, der je nach Krankheitsbild möglicherweise nur mit dem Rollstuhl fahren kann, steht im Multi-Therapiewagen und kann sich an ihm abstützen. Dabei umgibt der Wagen den Patienten komplett und sichert ihn gegen Umfallen. Der Einstieg ist von vorne oder von hinten möglich, ohne dass beim Einstieg die Stabilität beeinträchtig wird. Ein Sitz, der am Wagen befestigt ist, erlaubt Ruhephasen, eine Halterung ermöglicht das Anbringen zusätzlicher Therapiegeräte.
     
    Die Sicherheit des Adiuvad bieten bislang nur stationäre Gangtrainer, an denen die Patienten mit Gurten befestigt und so vor Stürzen geschützt werden. Die Nachteile: sie sind teuer, aufwändig in der Handhabung und nicht mobil, daher kommen sie fast ausschließlich in Kliniken, Reha-Einrichtungen und Physio-Praxen zum Einsatz. Den vorhandenen mobilen Helfern fehlt es dagegen meist an Stabilität. Diese wird beim Adiuvad durch das „Allseitig-umschlossen-sein“ deutlich verbessert, was sowohl dem Patienten, als auch seinem Begleiter eine höhere Sicherheit bietet. Noch wichtiger: während bei anderen Gangtrainern der Therapeut hinter dem Patienten mit dem Rollstuhl herlaufen muss, kann er beim Adiuvad vor dem Patienten gehen, diesen anschauen, seine Haltung kontrollieren/korrigieren und ihn anspornen.
     
    Der Adiuvad verbindet als erster Gangtrainer Sicherheit mit Mobilität und bietet darüber hinaus vielfältige weitere Therapieoptionen. Diese Innovativität ist übrigens bescheinigt und geschützt durch ein Patent (DE 102009050734), welches das Produkt bis zum Jahr 2029 vor Nachahmungen schützt.
     

  • 31.03.2019 - Physiotherapeutin berichtet „Fortschritte in der Anfangsphase sind oft entscheidend“


    Christina Schmid ist staatlich geprüfte Physiotherapeutin und betreibt eine Praxis in Regensburg. Sie schildert, weshalb die Mobilisation wichtig für den gesamten Genesungsprozess von Patienten ist und welche Erfahrungen sie aus der täglichen Behandlung von Funktionsstörungen der Bewegungsorgane gewonnen hat:

     
    „Die Körperfunktionen zu erhalten, das ist das primäre Ziel, wenn es um die „Wiederherstellung“ von Patienten geht – ganz egal, ob nach einem schweren Unfall, einem Schlaganfall oder nach einer Hüftoperation. Ganz praktisch bedeutet das, der Patient sollte so schnell wie möglich in die Senkrechte gebracht werden. Selbstverständlich muss dabei die individuelle Belastbarkeit beachtet werden. Je mehr sich der Körper ans Liegen gewöhnt hat, desto schwieriger wird es, den Patienten wieder auf die Beine zu bringen. Das gilt im wörtlichen, wie im übertragenen Sinne.
     
    Die Behandlung lässt sich grundsätzlich in drei Phasen einteilen: Akut-, Reha- und andauernde Therapie. Vor allem bei den nicht-neurologischen Indikationen gilt, was in der Akut- und Reha-Phase verpasst wurde, ist nur schwer wieder aufzuholen. Wenn es nicht gerade eine Spezialklinik ist, stehen gerade in der Akutphase häufig zu wenig Fachtherapeuten zur Verfügung, um intensiv mit den Patienten zu arbeiten. Das bedeutet, mehr als eine halbe Stunde Therapie am Tag ist häufig nicht möglich, aber eigentlich viel zu wenig. Die Ursachen für diese zu geringe individuelle Betreuung liegen einerseits in den damit verbundenen Kosten, gleichzeitig ist Fachpersonal nur schwer verfügbar.
     
    Aus meiner Sicht und der persönlichen Erfahrung in Kliniken und Reha-Einrichtungen adressiert der Adiuvad dieses Problem wie kein anderes derzeit verfügbares medizinisches Hilfsmittel. Denn er erlaubt es, das Gehtraining zu intensivieren, ohne dass dafür die Begleitung eines Fachtherapeuten erforderlich wäre. Ein eingewiesener Betreuer, ob Pflegekraft oder Angehöriger, kann den Betroffenen beim Einstieg unterstützen und dabei begleiten, eigenständig Übungen durchzuführen so oft es seine Kraft zulässt. Damit wird zugleich ein weiteres wichtiges Ziel der Therapie verfolgt: das Wiederlangen der Selbstständigkeit. Beide Ziele geben den Betroffenen Mut, stärken den Lebenswillen und tragen so positiv Gesundung und zur Wiedererlangung von Lebensqualität bei.“
     
     

  • 24.03.2019 - FAQ: Antworten auf Ihre häufigsten Fragen zum Multitherapiewagen Adiuvad

    Quelle: adam121 - envato.com (bearbeitet)

    Gerade zum Start einer neuen Finanzierungskampagne entstehen viele Fragen zu verschiedensten Bereichen eines Start-Ups und seinen geplanten Produktinnovationen. Im heutigen Interview möchten wir Ihnen die bisher häufigsten Fragen der Crowd zu unserem Multitherapiewagen Adiuvad und unsere Antworten darauf präsentieren. Das Interview mit Alexandra Stegmayr, Geschäftsführerin der faber Biomechanik GmbH, führte Frank Schwarz, Head of Investment bei aescuvest.

    Frau Stegmayr, mit dem Multitherapiewagen Adiuvad wollen Sie eine existente Lücke zwischen Rollstuhl und Rollator schließen. Wie ist die Idee zu dieser Entwicklung entstanden?


    Wie so oft entstand diese Erfindung wegen eines Problems, mit dem der Er¬fin¬der konfrontiert war. Sein Vater hatte einen Schlaganfall erlitten und die Ärzte gaben kaum Hoffnung auf Genesung. Es wurde prognostiziert, dass er mit nahezu 100%iger Wahrscheinlichkeit nie wieder laufen würde. Damit wollte sich sein Sohn aber nicht abfinden und seiner Kreativität ist es zu verdanken, dass die Idee des Adiuvad entstand. Ihm fiel auf, dass zwischen Rollstuhl und Rollator eine Therapielücke besteht: Ein Rollstuhl gibt dem Patienten sicheren Halt, mit ihm kann man aber nicht gehen lernen. Ein Rollator verleiht dem Patienten zwar mehr Bewegungsfreiheit als ein Rollstuhl, gibt ihm aber nur Halt nach vorne. Jede Unsicherheit beim Stehen birgt eine große Unfallgefahr. 

    So entwickelte er einen Multitherapiewagen, der die Vorteile beider Geräte kombinieren soll. Durch tägliches Training zu Hause mit dem ersten Prototyp des Adiuvad konnte der Vater nach einiger Zeit selbstständig einen Rollator benutzen, was zu seiner allgemeinen Genesung erheblich beitrug. 

    Eigentlich erscheint diese Entwicklung so naheliegend, dass man sich fragt, weshalb noch nicht früher jemand auf die gleiche Idee gekommen ist?

    Das haben wir uns auch schon oft gefragt. Wir können uns vorstellen, dass es daran liegt, dass Patienten heute viel früher aus dem Krankenhaus entlassen werden und die Angehörigen und Patienten selbst viel mehr zur Genesung beitragen müssen als noch vor 15 Jahren. Durch die immer besser werdende medizinische Versorgung überleben viel mehr Menschen einen Schlaganfall und alle Menschen wollen heutzutage bis ins hohe Alter selbstständig bleiben.

    Was unterscheidet denn den Adiuvad von den anderen am Markt angebotenen Produkten?

    Die relevantesten Punkte sind Multitherapie und Betreuungsperson.
    Adiuvad kann bei vielen verschie¬denen Krankheitsbildern in vielen medizinischen Fachgebieten eingesetzt werden wegen des modularen Aufbaus, der Erweiterung durch Funktionsmodule und der zahlreichen Einstellmöglichkeiten des Geräts.
    Außerdem ist der Patient allseitig umschlossen. So wird bei der Anwendung nur eine Betreuungsperson benötigt.

    Haben Sie den Adiuvad denn schon von professionellen Anwendern in der Reha testen lassen? Wie fällt deren Urteil aus?

    Die klinische Testung steht noch aus. Dazu haben sich bereits einige Einrichtungen bei uns gemeldet, die dies durchführen wollen. Adiuvad wurde aber professionellen Anwendern vorgestellt. Dies waren Ärzte, Therapeuten und Pflegepersonal aus verschiedenen Fachrichtungen. Alle bestätigten, dass sie kein vergleichbares Gerät kennen, Adiuvad die Lücke zwischen Rollstuhl und Rollator schließe, dass er vielseitig einsetzbar sei und sie ihn benutzen würden.

    Was gefiel den Nutzern besonders am Adiuvad, insbesondere im Vergleich zu den Produkten der Wettbewerber?

    Beim Fachpersonal wurde die Befahrbarkeit des Adiuvad mit einem Rollstuhl als sehr positiv angesehen, weil der Einstieg in das Gerät einfach ist. Bei anderen Geräten sei der Einstieg sehr schwierig, weswegen die Geräte oft wieder abgeschafft wurden. 
    Die Eigenschaft, dass in unserem Gerät nur 1 Betreuungsperson notwendig ist und sich der Patient gleichzeitig in sicherem Umfeld befindet, sorgte für Begeisterung.

    Und wie schützen Sie sich davor, dass andere Hersteller ihre Angebote in die gleiche Richtung verbessern?

    Die Erfindung ist selbstverständlich patentiert.

    In welche Richtung wollen Sie selbst den Adiuvad weiterentwickeln? Sind Varianten geplant?

    Wir haben viele Ideen im Kopf, die nach der Markteinführung Form annehmen sollen. Dazu zählen z.B. Modelle für Übergewichtige und Kinder.

    Wir danken Ihnen für das Gespräch und wünschen viel Erfolg für Ihre Finanzierungskampagne auf aescuvest.de

Sie haben Fragen zu diesem Projekt?

Hier können Sie uns bequem Ihre Anfrage senden - die wichtigsten Anlegerfragen und unsere Antworten haben wir für Sie unten notiert.

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Die wichtigsten Fragen und Antworten

Wie so oft entstand diese Erfindung wegen eines Problems, mit dem der Er¬fin¬der konfrontiert war. Sein Vater hatte einen Schlaganfall erlitten und die Ärzte gaben kaum Hoffnung auf Genesung. Es wurde prognostiziert, dass er mit nahezu 100%iger Wahrscheinlichkeit nie wieder laufen würde. Damit wollte sich sein Sohn aber nicht abfinden und seiner Kreativität ist es zu verdanken, dass die Idee des Adiuvad entstand. Ihm fiel auf, dass zwischen Rollstuhl und Rollator eine Therapielücke besteht: Ein Rollstuhl gibt dem Patienten sicheren Halt, mit ihm kann man aber nicht gehen lernen. Ein Rollator verleiht dem Patienten zwar mehr Bewegungsfreiheit als ein Rollstuhl, gibt ihm aber nur Halt nach vorne. Jede Unsicherheit beim Stehen birgt eine große Unfallgefahr. So entwickelte er einen Multitherapiewagen, der die Vorteile beider Geräte kombinieren soll. Durch tägliches Training zu Hause mit dem ersten Prototyp des Adiuvad konnte der Vater nach einiger Zeit selbstständig einen Rollator benutzen, was zu seiner allgemeinen Genesung erheblich beitrug.
Das haben wir uns auch schon oft gefragt. Wir können uns vorstellen, dass es daran liegt, dass Patienten heute viel früher aus dem Krankenhaus entlassen werden und die Angehörigen und Patienten selbst viel mehr zur Genesung beitragen müssen als noch vor 15 Jahren. Durch die immer besser werdende medizinische Versorgung überleben viel mehr Menschen einen Schlaganfall und alle Menschen wollen heutzutage bis ins hohe Alter selbstständig bleiben.
Die relevantesten Punkte sind Multitherapie und Betreuungsperson. Adiuvad kann bei vielen verschiedenen Krankheitsbildern in vielen medizinischen Fachgebieten eingesetzt werden wegen des modularen Aufbaus, der Erweiterung durch Funktionsmodule und der zahlreichen Einstellmöglichkeiten des Geräts. Außerdem ist der Patient allseitig umschlossen. So wird bei der Anwendung nur eine Betreuungsperson benötigt.
Die klinische Testung steht noch aus. Dazu haben sich bereits einige Einrichtungen bei uns gemeldet, die dies durchführen wollen. Adiuvad wurde aber professionellen Anwendern vorgestellt. Dies waren Ärzte, Therapeuten und Pflegepersonal aus verschiedenen Fachrichtungen. Alle bestätigten, dass sie kein vergleichbares Gerät kennen, Adiuvad die Lücke zwischen Rollstuhl und Rollator schließe, dass er vielseitig einsetzbar sei und sie ihn benutzen würden.
Beim Fachpersonal wurde die Befahrbarkeit des Adiuvad mit einem Rollstuhl als sehr positiv angesehen, weil der Einstieg in das Gerät einfach ist. Bei anderen Geräten sei der Einstieg sehr schwierig, weswegen die Geräte oft wieder abgeschafft wurden. Die Eigenschaft, dass in unserem Gerät nur 1 Betreuungsperson notwendig ist und sich der Patient gleichzeitig in sicherem Umfeld befindet, sorgte für Begeisterung.
Wir haben viele Ideen im Kopf, die nach der Markteinführung Form annehmen sollen. Dazu zählen z.B. Modelle für Übergewichtige und Kinder.
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