Adiuvad

faber Biomechanik GmbH - adiuvad.de

Angestrebte Wertsteigerung:

Faktor 3,5 Ihres Investments

Laufzeit:

5 Jahre
  • Innovativ – Multitherapiewagen schließt Marktlücke

  • Effizient – Sichere Anwendung erleichtert Therapie

  • Erprobt – Positives Feedback aus der Praxis

Hinweis gemäß § 12 Abs. 2 & Abs. 3 VermAnlG:
Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen. Der in Aussicht gestellte Ertrag ist nicht gewährleistet und kann auch niedriger ausfallen.

Key Facts

  • Die Herausforderung: Im Zentrum der Rehabilitation von Patienten steht oft deren Mobilisation. Sie benötigen intensive Betreuung, um das Gehen wieder zu erlernen. Dies ist nicht nur personalintensiv, sondern für Therapeuten, Angehörige und Patienten physisch wie psychisch höchst anstrengend. Deswegen ist der Bedarf an einem einfach bedienbaren Therapiegerät groß, das Gehübungen in einem sicheren Umfeld ermöglicht.
  • Der Lösungsansatz: Unser Multitherapiewagen Adiuvad kann die Lücke zwischen Rollstuhl und selbständigem Gehen schließen. Ein Rollstuhl gibt dem Patienten sicheren Halt, aber man kann mit ihm nicht gehen lernen. Ein Rollator kann nur von Personen verwendet werden, die bereits gehen können. Er gibt mehr Bewegungsfreiheit als ein Rollstuhl, schützt aber kaum vor Stürzen. Adiuvad kombiniert die Vorteile beider Geräte ohne die bestehenden Nachteile.
  • Das Besondere: Der Patient gelangt vom Rollstuhl oder Bett in den Adiuvad und führt Gehübungen durch. Dazu wird nur eine Betreuungsperson benötigt. Die Übungen können jederzeit unterbrochen werden, indem sich der Patient hinsetzt. Bei einer Schwäche oder Unsicherheit wird ein Sturz auf den Boden vermieden. In den Pausen können andere Übungen durchgeführt werden, z. B. Hand- und Armübungen mit dem Trainingsbügel.
  • Der Kapitalbedarf: Für das anstehende Zulassungsverfahren, die Serienproduktion und die Markteinführung des Adiuvad werden 200.000 Euro benötigt.

 

1. Die Idee

Therapieziel Mobilität

In Deutschland erleiden jedes Jahr ca. 270.000 Menschen einen Schlaganfall. Die meisten müssen danach das Gehen wieder lernen. Auch nach Unfall, Operation, Prothesenanpassung, Gehirnblutung und langer Bettlägerigkeit kann das erforderlich sein. Von solchen Fällen sind jährlich etwa 900.000 Menschen in Deutschland betroffen.

Bei chronischen Erkrankungen, wie Multiple Sklerose, Parkinson oder Lungenerkrankungen ist es wichtig, die Gehfähigkeit lange aufrecht zu erhalten. Denn Mobilität bedeutet Teilnahme am gesell-schaftlichen Leben und verhindert soziale Isolation.

Das Mobilisieren von Patienten ist daher eine der zentralen Aufgaben der Rehabilitation. Beim Wiedererlernen des Gehens benötigt der Patient ständige Aufmerksamkeit und intensive Betreuung.
Dies ist personal- und somit kostenintensiv. Darüber hinaus sind Gehübungen für Therapeuten, Angehörige und Patienten höchst anstrengend – körperlich und psychisch, denn die Angst vor einem Sturz des Patienten ist ein ständiger Begleiter. Deshalb ist der Bedarf an einem einfach bedienbaren Therapiegerät für sichere Gehübungen groß.


Die Lösung: Adiuvad schließt die Lücke zwischen Rollstuhl und Rollator

Ein Rollstuhl gibt dem Patienten sicheren Halt und birgt keine Unfallgefahr durch Stürzen. Mit ihm kann man aber nicht gehen lernen. Ein Rollator kann nur von Personen verwendet werden, die bereits gehen können. Er verleiht dem Patienten zwar mehr Bewegungsfreiheit als ein Rollstuhl, sichert aber kaum gegen Stürze. Adiuvad (adiuvare (lat.) = helfen und vadere (lat.) = gehen) soll die Lücke zwischen Rollstuhl und Rollator bzw. zum selbständigen Gehen schließen.

Der Patient kann vom Rollstuhl oder Bett aus ins Gerät gelangen und Gehübungen machen. Diese kann er jederzeit unterbrechen, indem er sich im Gerät hinsetzt. Auch bei einer plötzlich auftretenden Schwäche wird er durch die patentierte Konstruktion vor einem Sturz bewahrt. Der Gurt sichert den Patienten zusätzlich ab. Diese Faktoren sorgen dafür, dass für die Gehübungen nur noch eine Betreuungsperson notwendig ist.

Auch pflegende Angehörige können Adiuvad nach kurzer Einweisung zu Hause sehr gut einsetzen. Er passt durch normale Innentüren und kann auf der Stelle gewendet werden.


Viele Vorteile für Patienten und Therapeuten

Kliniken können mit Adiuvad ein leicht zu bedienendes Gerät erwerben, welches Zeit und Kosten spart und zusätzlich die Gesundheit des Personals schont.

Der berufstätige Patient hat mit Adiuvad die Chance, schneller wieder ein geregeltes Arbeitsleben aufzunehmen und seinen Lebensstandard zu halten.

Der pflegende Angehörige kann mit einer pflegebedürftigen aber gehfähigen Person in der Familie besser seiner eigentlichen Tätigkeit nachkommen und hat somit weniger finanzielle Einbußen. Er wird den Anschaffungskosten von Adiuvad die Kosten der Pflege eines nicht mobilen Menschen gegenüberstellen.

Das Wichtigste ist der gesundheitliche und emotionale Aspekt beim gehunfähigen Menschen selbst:
Nach einer schweren Krankheit nicht mehr gehen zu können und ständig auf fremde Hilfe angewiesen zu sein, ist für viele Menschen schwer zu ertragen. Adiuvad bietet ihnen die Möglichkeit diese Fähigkeit wieder zu erlangen. Der aufrechte Gang ist eines der Dinge, die uns Menschen ausmacht. Selbst gehen zu können bedeutet: Mobilität, Selbständigkeit, Lebensqualität und Freiheitsgefühl.


Adiuvad bietet bedeutende Vorteile:
  • Einfacher Einstieg von Bettkante oder Rollstuhl über zu öffnende Rückseite
  • Hohes Maß an Sicherheit, da der Patient vom Gerät umschlossen ist
  • Stabile Ausführung und ansprechende Materialien von hoher Qualität vermitteln eine angenehme Umgebung; der Patient kann sich wohlfühlen
  • Stütztisch und Griffe zum Abstützen und Festhalten
  • Gurtsicherung gegen Durchsacken
  • Sitzbank zum Ausruhen
  • Armtrainer für Muskelaufbau in den Ruhepausen
  • An fast jede Körpergröße eines Erwachsenen anpassbar
  • In kurzer Zeit zerlegbar und Transport im PKW möglich
  • Weniger Personalkosten, da nur eine Betreuungsperson benötigt wird
 
 


Hinweis gemäß § 12 Abs. 2 & Abs. 3 Vermögensanlagengesetz

Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen. Der in Aussicht gestellte Ertrag ist nicht gewährleistet und kann auch niedriger ausfallen. Die aescuvest GmbH übernimmt keine Garantie dafür, dass ausgewiesene Zinsen tatsächlich erzielt werden.

Mehr Informationen finden Sie unter Risikohinweise.

Vermögensanlagen-Informationsblatt

 

Unternehmens- und Kontaktdaten

faber Biomechanik GmbH
Ludwig-Thoma-Str. 26
93152 Nittendorf
Deutschland

E-Mail: mail@faber-biomechanik.de
Website: www.adiuvad.de

Handelsregisternummer: HRB-12562
Zuständiges Handelsregister: Amtsgericht Regensburg
Gründungsjahr: 2011
Geschäftsführer: Wolfgang Stegmayr, Alexandra Stegmayr
  • Innovativ – Multitherapiewagen schließt Marktlücke

  • Effizient – Sichere Anwendung erleichtert Therapie

  • Erprobt – Positives Feedback aus der Praxis

Rendite-Rechner

Unser Rendite-Rechner visualisiert die mögliche Wertsteigerung in Abhängigkeit der Höhe Ihres Investments. Die angestrebte Wertsteigerung ist unterteilt in die Bestandteile Basiszins, Umsatzbeteiligung und Multiple. Diese Rendite-Prognose ist unverbindlich, der in Aussicht gestellte Ertrag ist nicht gewährleistet und kann auch niedriger ausfallen.

Die erwartete Wertsteigerung nach Jahren beträgt 12.500,00 bei einer Rendite in Höhe von 23,22 % p.a. und einem Gesamtrückfluss von 17.500,00.

Hinweis: Unser Investitionsrechner stellt eine unverbindliche Werbemitteilung dar und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es stellt weder eine Anlageberatung noch ein Angebot im Sinne der gesetzlichen Vorgaben dar.

Unverbindliche Beispielrechnung bei einem Investment von 5.000 EUR:

Termin Zahlungsart Einnahmen (EUR)
01.04.2023 1 % Basiszins für 2018, 2019, 2020, 2021 (anteilig) & 2022 (ggf. anteilig) XXX
01.04.2023 1,3 % Umsatzbeteiligung* für 2022 812,50
01.04.2024 1 % Basiszins für 2023 50
01.04.2024 1,3 % Umsatzbeteiligung* für 2023 2.375
01.04.2025 1 % Basiszins für 2024 50
01.04.2025 1,3 % Umsatzbeteiligung* für 2024 4.750
31.12.2025 Rückzahlung 5.000
01.04.2026 1 % Basiszins für 2025 50
01.04.2026 1,3 % Umsatzbeteiligung* für 2025 7.450
01.04.2026 Angestrebte Wertsteigerung (Multiple) von Faktor 18
(unter Anrechnung bereits gezahlter Basiszinsen, Umsatzbeteiligungen und möglicher Gewinnausschüttungen, der Frühzeichnerbonus (so zutreffend) wird nicht angerechnet)
70.162,00
  SUMME 100.000
*Die Umsatzbeteiligung von 3,00 % des jeweiligen Jahresumsatzes der faber Biomechanik GmbH wird anteilig der individuellen Investmentquote berechnet und basiert auf realisierten Finanzierungssumme von 300.000 € (Finanzierungslimit). Die prozentuale Umsatzbeteiligung ändert sich entsprechend der tatsächlich eingeworbenen Finanzierungssumme. So beträgt die Umsatzbeteiligung 1,00 %, wenn eine realisierte Finanzierungssumme (Finanzierungsschwelle) von 100.000 € als Basis angesetzt wird.
 

Exit-Beteiligung

0,03125 % vom Verkaufserlös (je 1.000 € Darlehensbetrag, bezogen auf eine Pre-Money-Bewertung von 2.900.000 €, basierend auf einer realisierten Finanzierungssumme von 300.000 € (Finanzierungslimit); ändert sich entsprechend der tatsächlich eingeworbenen Summe). Wird eine niedrigere Summe als das Finanzierungslimit eingeworben, so verringert sich der Exit-Zins.

Hinweis gemäß § 12 Abs. 2 & Abs. 3 VermAnlG:
Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen. Der in Aussicht gestellte Ertrag ist nicht gewährleistet und kann auch niedriger ausfallen.

Neuigkeiten

  • 14.04.2019 - Attraktive Prämien für Ihr Investment in den Adiuvad

    Quelle: tommyandone - envato.com (bearbeitet)

    Zahlreiche Privatinvestoren haben in den vergangenen Wochen bereits mehr als 40.000 € in die faber Biomechanik GmbH investiert und somit einen Beitrag dafür geleistet, Adiuvad zur Marktreife zu entwickeln.
     
    Unterstützung erhalten wir nicht nur von Anlegerinnen und Anlegern, sondern auch aus dem Kreis der künftigen Nutzer. In Kürze werden wir Ihnen spannenden Neuigkeiten zum Thema „Klinische Bewertung“ berichten können.
     
    Zur Halbzeit unserer Kampagne möchten wir alle Interessenten noch einmal auf die Prämien hinweisen, die wir bei erfolgreichem Abschluss der Adiuvad-Finanzierungskampagne zusätzlich zu den Zins- und Bonuszahlungen anbieten.
     
    Neben einem Basiszins von 2,50 % p.a., einer Umsatzbeteiligung und der Exit-Beteiligung von 3,13 % bei einer angestrebten Wertsteigerung um den Faktor 3,5 Ihres Investments (s. Rendite-Rechner) sind das je nach Höhe Ihres Investments die folgenden Prämien:
     

    Mindest­investment-Betrag für Prämienanspruch Prämie
    Ab 1.000 € Eine Powerbank im Wert von ca. 25 €
    Ab 2.500 € Ein Thalia-Gutschein im Wert von 50 €
    Ab 5.000 € Ein Erlebnisgutschein von Jochen Schweizer im Wert von 100 €
    Ab 7.500 € Ein Bluetooth-Lautsprecher von Bang & Olufsen im Wert von ca. 250 €
    Ab 10.000 € Eine Erlebnisstadtführung in der großartigen UNSECO-Welterbestadt Regensburg und Abendessen mit den Gründern in historischem Ambiente für 2 Personen
    Hinweis:
    Die Bereitstellung der Prämien erfolgt frühestens nach erfolgreichem Abschluss der Finanzierungskampagne (+ zwei Wochen gesetzliche Widerrufsfrist).

    Wir bedanken uns, bei allen Investorinnen und Investoren, die uns bereits Ihr Vertrauen gegeben haben und freuen uns, wenn wir noch weitere Anleger vom Potenzial des Adiuvad überzeugen können, damit wir das anstehende Zulassungsverfahren, die Serienproduktion und die Markteinführung zügig beginnen können.
     
     

  • 07.04.2019 - Eine paten(tier)te Erfindung – Dieser Wagen macht Beine


    Aufrechte Haltung stärkt Körper, Muskulatur und Organismus. Mobilität fördert den Bewegungsfreiraum von Patienten, die so wieder aktiv an ihrer Umwelt teilnehmen und Lebensqualität gewinnen können.

     
    Die Wichtigkeit von Mobilisation ist unbestritten und der Adiuvad ist nicht der erste und einzige Ansatz, um von einem Unfall, Schlaganfall oder einer schweren Operation betroffenen Patienten zu helfen. Es gibt sogar zahlreiche Angebote, die sich dieser Herausforderung widmen, bis hin zum Gehroboter in stationärer und mobiler Form – Kostenpunkt im mittleren bis hohen fünfstelligen Euro-Bereich. Was macht den Adiuvad da so einzigartig, was macht ihn innovativ?
     
    Das Konzept erscheint so einleuchtend und einfach, dass Reha-Experten die Vorteile meist auf den ersten Blick erkennen und sich die Frage aufdrängt, weshalb nicht schon vorher jemand auf die Idee gekommen ist: Der Patient, der je nach Krankheitsbild möglicherweise nur mit dem Rollstuhl fahren kann, steht im Multi-Therapiewagen und kann sich an ihm abstützen. Dabei umgibt der Wagen den Patienten komplett und sichert ihn gegen Umfallen. Der Einstieg ist von vorne oder von hinten möglich, ohne dass beim Einstieg die Stabilität beeinträchtig wird. Ein Sitz, der am Wagen befestigt ist, erlaubt Ruhephasen, eine Halterung ermöglicht das Anbringen zusätzlicher Therapiegeräte.
     
    Die Sicherheit des Adiuvad bieten bislang nur stationäre Gangtrainer, an denen die Patienten mit Gurten befestigt und so vor Stürzen geschützt werden. Die Nachteile: sie sind teuer, aufwändig in der Handhabung und nicht mobil, daher kommen sie fast ausschließlich in Kliniken, Reha-Einrichtungen und Physio-Praxen zum Einsatz. Den vorhandenen mobilen Helfern fehlt es dagegen meist an Stabilität. Diese wird beim Adiuvad durch das „Allseitig-umschlossen-sein“ deutlich verbessert, was sowohl dem Patienten, als auch seinem Begleiter eine höhere Sicherheit bietet. Noch wichtiger: während bei anderen Gangtrainern der Therapeut hinter dem Patienten mit dem Rollstuhl herlaufen muss, kann er beim Adiuvad vor dem Patienten gehen, diesen anschauen, seine Haltung kontrollieren/korrigieren und ihn anspornen.
     
    Der Adiuvad verbindet als erster Gangtrainer Sicherheit mit Mobilität und bietet darüber hinaus vielfältige weitere Therapieoptionen. Diese Innovativität ist übrigens bescheinigt und geschützt durch ein Patent (DE 102009050734), welches das Produkt bis zum Jahr 2029 vor Nachahmungen schützt.
     

  • 31.03.2019 - Physiotherapeutin berichtet „Fortschritte in der Anfangsphase sind oft entscheidend“


    Christina Schmid ist staatlich geprüfte Physiotherapeutin und betreibt eine Praxis in Regensburg. Sie schildert, weshalb die Mobilisation wichtig für den gesamten Genesungsprozess von Patienten ist und welche Erfahrungen sie aus der täglichen Behandlung von Funktionsstörungen der Bewegungsorgane gewonnen hat:

     
    „Die Körperfunktionen zu erhalten, das ist das primäre Ziel, wenn es um die „Wiederherstellung“ von Patienten geht – ganz egal, ob nach einem schweren Unfall, einem Schlaganfall oder nach einer Hüftoperation. Ganz praktisch bedeutet das, der Patient sollte so schnell wie möglich in die Senkrechte gebracht werden. Selbstverständlich muss dabei die individuelle Belastbarkeit beachtet werden. Je mehr sich der Körper ans Liegen gewöhnt hat, desto schwieriger wird es, den Patienten wieder auf die Beine zu bringen. Das gilt im wörtlichen, wie im übertragenen Sinne.
     
    Die Behandlung lässt sich grundsätzlich in drei Phasen einteilen: Akut-, Reha- und andauernde Therapie. Vor allem bei den nicht-neurologischen Indikationen gilt, was in der Akut- und Reha-Phase verpasst wurde, ist nur schwer wieder aufzuholen. Wenn es nicht gerade eine Spezialklinik ist, stehen gerade in der Akutphase häufig zu wenig Fachtherapeuten zur Verfügung, um intensiv mit den Patienten zu arbeiten. Das bedeutet, mehr als eine halbe Stunde Therapie am Tag ist häufig nicht möglich, aber eigentlich viel zu wenig. Die Ursachen für diese zu geringe individuelle Betreuung liegen einerseits in den damit verbundenen Kosten, gleichzeitig ist Fachpersonal nur schwer verfügbar.
     
    Aus meiner Sicht und der persönlichen Erfahrung in Kliniken und Reha-Einrichtungen adressiert der Adiuvad dieses Problem wie kein anderes derzeit verfügbares medizinisches Hilfsmittel. Denn er erlaubt es, das Gehtraining zu intensivieren, ohne dass dafür die Begleitung eines Fachtherapeuten erforderlich wäre. Ein eingewiesener Betreuer, ob Pflegekraft oder Angehöriger, kann den Betroffenen beim Einstieg unterstützen und dabei begleiten, eigenständig Übungen durchzuführen so oft es seine Kraft zulässt. Damit wird zugleich ein weiteres wichtiges Ziel der Therapie verfolgt: das Wiederlangen der Selbstständigkeit. Beide Ziele geben den Betroffenen Mut, stärken den Lebenswillen und tragen so positiv Gesundung und zur Wiedererlangung von Lebensqualität bei.“
     
     

  • 24.03.2019 - FAQ: Antworten auf Ihre häufigsten Fragen zum Multitherapiewagen Adiuvad

    Quelle: adam121 - envato.com (bearbeitet)

    Gerade zum Start einer neuen Finanzierungskampagne entstehen viele Fragen zu verschiedensten Bereichen eines Start-Ups und seinen geplanten Produktinnovationen. Im heutigen Interview möchten wir Ihnen die bisher häufigsten Fragen der Crowd zu unserem Multitherapiewagen Adiuvad und unsere Antworten darauf präsentieren. Das Interview mit Alexandra Stegmayr, Geschäftsführerin der faber Biomechanik GmbH, führte Frank Schwarz, Head of Investment bei aescuvest.

    Frau Stegmayr, mit dem Multitherapiewagen Adiuvad wollen Sie eine existente Lücke zwischen Rollstuhl und Rollator schließen. Wie ist die Idee zu dieser Entwicklung entstanden?


    Wie so oft entstand diese Erfindung wegen eines Problems, mit dem der Er¬fin¬der konfrontiert war. Sein Vater hatte einen Schlaganfall erlitten und die Ärzte gaben kaum Hoffnung auf Genesung. Es wurde prognostiziert, dass er mit nahezu 100%iger Wahrscheinlichkeit nie wieder laufen würde. Damit wollte sich sein Sohn aber nicht abfinden und seiner Kreativität ist es zu verdanken, dass die Idee des Adiuvad entstand. Ihm fiel auf, dass zwischen Rollstuhl und Rollator eine Therapielücke besteht: Ein Rollstuhl gibt dem Patienten sicheren Halt, mit ihm kann man aber nicht gehen lernen. Ein Rollator verleiht dem Patienten zwar mehr Bewegungsfreiheit als ein Rollstuhl, gibt ihm aber nur Halt nach vorne. Jede Unsicherheit beim Stehen birgt eine große Unfallgefahr. 

    So entwickelte er einen Multitherapiewagen, der die Vorteile beider Geräte kombinieren soll. Durch tägliches Training zu Hause mit dem ersten Prototyp des Adiuvad konnte der Vater nach einiger Zeit selbstständig einen Rollator benutzen, was zu seiner allgemeinen Genesung erheblich beitrug. 

    Eigentlich erscheint diese Entwicklung so naheliegend, dass man sich fragt, weshalb noch nicht früher jemand auf die gleiche Idee gekommen ist?

    Das haben wir uns auch schon oft gefragt. Wir können uns vorstellen, dass es daran liegt, dass Patienten heute viel früher aus dem Krankenhaus entlassen werden und die Angehörigen und Patienten selbst viel mehr zur Genesung beitragen müssen als noch vor 15 Jahren. Durch die immer besser werdende medizinische Versorgung überleben viel mehr Menschen einen Schlaganfall und alle Menschen wollen heutzutage bis ins hohe Alter selbstständig bleiben.

    Was unterscheidet denn den Adiuvad von den anderen am Markt angebotenen Produkten?

    Die relevantesten Punkte sind Multitherapie und Betreuungsperson.
    Adiuvad kann bei vielen verschie¬denen Krankheitsbildern in vielen medizinischen Fachgebieten eingesetzt werden wegen des modularen Aufbaus, der Erweiterung durch Funktionsmodule und der zahlreichen Einstellmöglichkeiten des Geräts.
    Außerdem ist der Patient allseitig umschlossen. So wird bei der Anwendung nur eine Betreuungsperson benötigt.

    Haben Sie den Adiuvad denn schon von professionellen Anwendern in der Reha testen lassen? Wie fällt deren Urteil aus?

    Die klinische Testung steht noch aus. Dazu haben sich bereits einige Einrichtungen bei uns gemeldet, die dies durchführen wollen. Adiuvad wurde aber professionellen Anwendern vorgestellt. Dies waren Ärzte, Therapeuten und Pflegepersonal aus verschiedenen Fachrichtungen. Alle bestätigten, dass sie kein vergleichbares Gerät kennen, Adiuvad die Lücke zwischen Rollstuhl und Rollator schließe, dass er vielseitig einsetzbar sei und sie ihn benutzen würden.

    Was gefiel den Nutzern besonders am Adiuvad, insbesondere im Vergleich zu den Produkten der Wettbewerber?

    Beim Fachpersonal wurde die Befahrbarkeit des Adiuvad mit einem Rollstuhl als sehr positiv angesehen, weil der Einstieg in das Gerät einfach ist. Bei anderen Geräten sei der Einstieg sehr schwierig, weswegen die Geräte oft wieder abgeschafft wurden. 
    Die Eigenschaft, dass in unserem Gerät nur 1 Betreuungsperson notwendig ist und sich der Patient gleichzeitig in sicherem Umfeld befindet, sorgte für Begeisterung.

    Und wie schützen Sie sich davor, dass andere Hersteller ihre Angebote in die gleiche Richtung verbessern?

    Die Erfindung ist selbstverständlich patentiert.

    In welche Richtung wollen Sie selbst den Adiuvad weiterentwickeln? Sind Varianten geplant?

    Wir haben viele Ideen im Kopf, die nach der Markteinführung Form annehmen sollen. Dazu zählen z.B. Modelle für Übergewichtige und Kinder.

    Wir danken Ihnen für das Gespräch und wünschen viel Erfolg für Ihre Finanzierungskampagne auf aescuvest.de

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